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Corona
    • NZZ News: «Es ist catastrófico» – wie Zürcher Prostituierte um ihre Existenz kämpfen. Teil 2 (es sind nur 10.000 Zeichen erlaubt)



      Die Suche nach einem besseren Leben

      Die Sexarbeiterinnen in der Dachwohnung an der Langstrasse üben Uhrzeiten und Preise. «Zwanzig, dreissig, vierzig . . .», schreibt die Lehrerin mit einem schwarzen Marker auf das Whiteboard. Die Gruppe spricht ihr nach, macht sich fleissig Notizen. Trotz der schwierigen Situation wird viel gelacht.

      Der Unterricht findet in Lilianes* Wohnung statt. Die gebürtige Südamerikanerin arbeitet seit neun Jahren als Escort-Dame und Reinigungskraft in Zürich und besitzt den Aufenthaltsstatus C. Die NZZ hat sie bereits vor wenigen Wochen getroffen. Damals machte sie sich sichtbar Sorgen um ihre Zukunft, konnte ihre Unsicherheit nicht verbergen. Noch immer wartet sie vergeblich auf die staatliche Unterstützung. Mittlerweile habe sich ihre finanzielle Situation aber dank den zunehmenden Reinigungsaufträgen und neuen Mitbewohnern, die sich an den Mietkosten beteiligen, etwas entspannt, sagt sie. Seit einigen Wochen wohnt Alberto* bei ihr. Der Kolumbianer mit spanischem Pass arbeitet temporär auf einer Baustelle und lebte einige Wochen in seinem Auto, bis Liliane ihn bei sich aufnahm. Auch einigen Prostituierten gewährte sie vorübergehend einen Platz zum Schlafen.

      Julia, Carmen, Liliane, Alberto – sie alle kamen in die Schweiz auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben. Schon vor der Corona-Krise lebten sie am Rande der Gesellschaft, durch die Pandemie wurden sie vollends ins Abseits gedrängt. Aufgegeben hat niemand von ihnen, doch wie soll es für sie weitergehen?

      Quelle: https://www.nzz.ch/zuerich/cor…stenz-kaempfen-ld.1556719


      Besten Dank an die NZZ, für diesen neutralen und objektiven Bericht. Endlich werden nicht nur immer negative Schlagzeilen über das Erotikgewerbe veröffentlicht. Ich bin der Meinung, egal um was oder welchen Betrieb es geht. Es gilt Gleichberechtigung und Verhältnismässigkeit!

      • NZZ News: «Es ist catastrófico» – wie Zürcher Prostituierte um ihre Existenz kämpfen. Teil 1 (es sind nur 10.000 Zeichen erlaubt)


        Nach den ersten Lockerungen der Corona-Massnahmen kehrt in der Schweiz langsam wieder so etwas wie Normalität ein. Für einige fängt die Krise jedoch gerade erst an.


        Die Zürcher Langstrasse füllt sich langsam wieder mit Leben. Doch der Schein der Normalität trügt. Während die Krise für manche schon vorbei zu sein scheint, fängt sie für andere gerade erst an. In einer Dachwohnung, wenige Meter von der Partymeile entfernt, drängen sich drei Frauen und ein Mann in einem Schlafzimmer um das Bett. Wo sonst sexuelle Dienstleistungen angeboten werden, findet heute ein Deutschkurs statt.

        Seit einigen Wochen bietet der Verein Incontro Sprachunterricht für Prostituierte in Kleingruppen an. Drei Mal in der Woche treffen sich die Frauen und Männer zum Lernen im Minibordell. Es ist eng, alle Teilnehmer tragen Masken. Am kleinen Tisch haben zwei Schülerinnen Platz genommen, die anderen nutzen einen Ventilator und das Bett als Schreibunterlage. An der Wand hängt eine Collage mit Familienfotos, daneben ein Bild einer vollbusigen Brünetten, die sich lasziv auf einem Bett räkelt. Vom Fenstersims, halb verdeckt hinter den roten Vorhängen, blickt einem Mutter Teresa entgegen. Auf einer Kommode steht eine Vase mit verwelkten Rosen, die Uhr auf dem DVD-Player ist stehengeblieben.

        «Wie geht es euch?», will die Lehrerin zu Beginn der Stunde wissen. Eine Frau in einem schwarzen Minikleid und mit langen braunen Haaren seufzt. «Miserable», antwortet sie auf Spanisch. Seit drei Monaten ist Julia* in der Schweiz. Kurz nachdem die Kolumbianerin mit spanischem Pass in Zürich angekommen war, kam der Lockdown und damit ein absolutes Verbot für käuflichen Sex. Mittlerweile sind ihre gesamten Ersparnisse aufgebraucht. «Es ist catastrófico.» Gemeinsam mit anderen Prostituierten näht sie Schutzmasken, die sie gegen eine freiwillige Spende abgeben. Gemeinnützige Organisationen unterstützen sie mit dem Nötigsten. Will sie jedoch in der Schweiz bleiben, muss sie schnellstmöglich einen Job finden. «Ich würde alles tun», sagt sie.
        Seit Wochen stehen in Zürich Hunderte Sexarbeiterinnen ohne Einkünfte da. Wann sie wieder arbeiten dürfen, ist noch unklar. Die meisten haben ihre wenigen Ersparnisse aufgebraucht, können weder das Essen noch die Miete bezahlen. Manche schaffen trotz Verbot weiter an, andere suchen verzweifelt nach einer Alternative. Doch ohne Deutschkenntnisse stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt schlecht.

        Auch die 63-jährige Carmen* aus Chile ist in Zürich gestrandet. Sie besitzt ebenfalls einen spanischen Pass, pendelt seit Jahren zwischen den beiden Ländern hin und her. Als die Pandemie ausbrach, traute sie sich jedoch nicht mehr zurück. «Ich leide an Bluthochdruck und Diabetes und wollte nicht das Risiko eingehen, mich unterwegs anzustecken.» Nun sitzt sie also in der Schweiz fest – ohne Einkommen, Ersparnisse und Krankenversicherung. Auch sie ist auf die Nothilfe von gemeinnützigen Organisationen angewiesen. Schwester Ariane, die sich an der Langstrasse mit Pfarrer Karl Wolf und zahlreichen freiwilligen Helfern um die Randständigen kümmert und den Verein Incontro gegründet hat, versorgt sie mit Medikamenten und hat ihr ein Zimmer besorgt. Das hilft fürs Erste, eine dauerhafte Lösung ist es nicht.


        Chaos im Milieu
        Ausländerinnen aus Drittstaaten werden für die Sexarbeit nicht zugelassen, Frauen aus den EU-Ländern dürfen in der Schweiz aber 90 Tage pro Jahr im Meldeverfahren ihrer Arbeit nachgehen. Das Migrationsamt des Kantons Zürich gewährt während der Pandemie denjenigen Personen, die etwa wegen des Alters oder der Gesundheit nicht ausreisen können, einen Aufschub gegen eine Meldekarte für 45 Franken. Ohne Einkünfte droht vielen jedoch die Armut. Die Corona-Krise trifft aber auch Prostituierte mit einer Aufenthaltsbewilligung B oder C oder einem Schweizer Pass, die seit Jahren Sozialversicherungsbeiträge einzahlen und Anspruch auf staatliche Unterstützung hätten. Um ihre Rechte geltend zu machen, sind sie auf die Hilfe der Beratungsstellen angewiesen.

        In den letzten Wochen wurden diese mit Anfragen überflutet. Die Not offenbart das Ausmass des Chaos, das im Milieu vorherrscht. In der Branche fehlen Belege und Quittungen, ohne die die Sexarbeiterinnen ihren Anspruch auf Erwerbsentschädigungen, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe nicht geltend machen können. Es gibt Bordellbetreiber, die nie Sozialversicherungsbeiträge einbezahlt haben, obwohl sie ihren Mitarbeiterinnen solche vom Gehalt abziehen. Theoretisch können auch Erotikbetriebe Kurzarbeit anmelden, laut den Beratungsstellen machen jedoch die wenigsten davon Gebrauch. Und die Behörden sind sich uneins: Seit Jahren stufen sie das Gewerbe und die Berufstätigen nach jeweils eigenen Kriterien als selbständig oder unselbständig erwerbend ein und widersprechen sich dabei teilweise gegenseitig.
        Auch beim Bundesamt für Gesundheit droht das Sexgewerbe zwischen Stuhl und Bank zu fallen. Vor zwei Wochen sorgte die Nachricht, dass erotische Dienstleistungen bis Ende August verboten sein sollen, im Milieu für grosse Aufregung. Wenig später stellte sich alles als Fehlinformation heraus. Zu der Frage, wann die Bordelle, Salons und Kontaktbars wieder öffnen dürfen, hat sich der Bundesrat bisher nicht geäussert.
        Die Leidtragenden sind die Frauen. Sie könnten ihre Rechte nicht für sich beanspruchen, obwohl sie ihren Pflichten nachgekommen seien, kritisieren die Beratungsstellen. Die administrativen Lücken zu schliessen, ist aufwendig und dauert ewig, doch gerade jetzt drängt die Zeit. Der Kanton Zürich hat für soziale Organisationen, darunter auch die Fachstelle für Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ) und die Beratungsstelle Isla Victoria, ein Hilfspaket in der Höhe von 870 000 Franken gesprochen – Geld, das auch den Prostituierten zugutekommt. Das mag für den Moment helfen. Eine dauerhafte Lösung ist es nicht.

        Lelia Hunziker, die Geschäftsführerin der FIZ, sagt: «Kurzfristig konnten wir den Sexarbeiterinnen mit Sofort- und Nothilfe unter die Arme greifen, doch das ist nicht nachhaltig.» Der Druck auf die Frauen sei gross: Neben den Fixkosten wie Miete und Essen müssten sie oft auch ihre Familien in den Heimatländern versorgen. Wie viele von ihnen trotz Verbot anschafften, kann Hunziker zwar nicht beziffern. Sie sagt aber: «Wir hören immer wieder von einzelnen Fällen, Sex und Sexarbeit finden statt – auch in der Corona-Krise.»
        Es sei deshalb wichtig, dass die Frauen wieder legal ihrer Arbeit nachgehen könnten. Hunziker fordert die Aufhebung des Prostitutionsverbots per 8. Juni. Auch im Sexgewerbe seien Schutzkonzepte umsetzbar, ist sie überzeugt. Die Branche in den gleichen Topf wie Grossveranstaltungen zu werfen, sei Unsinn. «Es braucht einen sachlichen und wertneutralen Entscheid.»
        Hunziker hat sich am Montag mit Vertretern verschiedener Beratungsstellen, mit Sexarbeitenden und auch mit der Aids-Hilfe getroffen, um ein umsetzbares und kontrollierbares Schutzkonzept zu erarbeiten. Dieses soll am Mittwoch beim Bund eingereicht werden. Viele Betreiberinnen von Kleinstsalons hätten sich die Abläufe schon genau überlegt. «Die meisten Dienstleistungen dauern weniger als 15 Minuten, und es gibt Stellungen, die eine Übertragung von Aerosolen mindern.» Ein Verbot, ist Hunziker überzeugt, mache die Frauen nur vulnerabler, kriminalisiere sie.
        Tatsächlich liegt das Sexgewerbe derzeit komplett brach. Die Etablissements sind geschlossen, dürfen auch als Bars oder Restaurants nicht öffnen. Erotische Massagen sind im Gegensatz zu medizinischen verboten. Je länger der Lockdown andauert, desto schwieriger wird die finanzielle Situation auch für die Bordellbetreiber. Beatrice Bänninger, die Geschäftsführerin der Zürcher Stadtmission, zu der auch Isla Victoria, eine Beratungsstelle für Prostituierte, gehört, sagt: «Wir beobachten, dass die Bereitschaft der Betreiber, die Frauen in den Zimmern wohnen zu lassen, langsam abnimmt.» Erschwert werde ihre Situation auch durch die zunehmend ungeduldige Kundschaft: Viele der Frauen hielten sich an das Berufsverbot, würden aber zunehmend von den Freiern bedrängt.
        Trotz der prekären Situation verzichteten viele Frauen auf Sozialhilfe, sagt Bänninger. Das Migrationsamt des Kantons Zürich hält auf seiner Website zwar fest, dass der Sozialhilfebezug nur dann zu einem Widerruf der Aufenthaltsbewilligung führen könne, wenn er dem Ausländer vorwerfbar sei, was in der Corona-Krise in der Regel nicht der Fall sei. «Dennoch haben viele Sexarbeiterinnen Angst vor ausländerrechtlichen Konsequenzen.»

        Teil 2 folgt......

        • Nochmals: Das Problem sind nicht die Einzelkontakte, sondern die Masse und die damit verbundene Potenzierung des Problems. Das ist eine ganz einfache mathematische Formel- dafür muss man nicht mal Virologe sein. Aber ich geben dir recht: Wenn eine Frau 10 Kunden pro Tag bedient (abfertigen wäre das passendere Wort), dann wird es auch problematisch.

          Ich bin da absolut voll bei Dir.


          Natürlich ist das Risiko relativ gering, wenn eine Dame nur einen oder zwei Gäste am Tag hat. Das ist dann vermutlich nicht viel anders als wenn wenn ich mich am Tag hintereinander mit ein oder zwei Freunden treffe. Und genau darauf wollte ich hinaus, dass es mit dem Risiko anders aussieht, wenn eine Dame am Tag 10 Gäste hat.


          Das Problem ist jedoch: Kann man das kontrollieren? Und wo will/kann man eine Grenze (für Lockerungen) ziehen die man dann womöglich nicht kontrollieren kann? Gibt man alles ganz frei, dann kann es schnell wieder unkontrolliert werden - im Sinne einer potenziellen Gefahr der Krankheitsübertragung.

          • Das ist die Frage, ob man diesem Kriterium [es ging darum, dass man denen die behandelt werden müssen auch eine Behandlungsmöglichkeit anbieten kann] auch wirklich alles andere unterordnen muss und will. [...]


            Glücklicherweise war bei uns die Mortalität tiefer als in Italien.

            Und genau das dürfte zum Grossteil ein Verdienst dessen sein, dass wir den Betroffenen - im Gegensatz zu Italien - auch eine Behandlung anbieten konnten. Was natürlich ebenso mit Sicherheit auch daran liegt, dass wir erheblich mehr Intensivbetten zur Verfügung haben und dadurch die Reserve bis zum Kollaps des Gesundheitssystems entsprechend grösser ist.


            Ich weiss, dass wir uns im Kreis drehen. Aber ich denke weiterhin wir sollten froh darüber sein, dass wir eben nicht an die Grenzen des Systems gekommen sind.

            • ... allein schon die Fragestellung und die Antworten die man dadurch erzielen möchte, sollten hellhörig machen. Wo bleibt die Fragestellung: "Ja, sofortige Eröffnung ohne Schutzmassnahmen" ??? Der gute JohnnyGS würde jetzt dazu sagen, das ist klassisches "Framing". ^^


              ...

              Genau, Herr Admin Der Administrator !


              Beim manipulativen Framing geht es idR darum, was vorweg ausgeschlossen ist. Momentan alles was schlecht auf sich selbst zurück reflektieren würde.


              Die WHO brachte es diese Woche fertig, vor den Folgen der Angstmache auf die Seele zu warnen, ohne Selbtsreflektion.


              Das heisst: die eigenen Fehler vorweg ausklammern.


              Muss nicht böswillig sein, es ist eine menschliche Sache, sitzt tief im teil unseres Wesens, vielleicht sogar im Teil, den wir noch mit Reptilen gemeinsam haben. Ich beziehe mich hierbei auf den kranken Philosophen George Carlin. Sein Seich zu Seuchen: siehe Humor-Thread!


              Also die WHO und viele andere sind im Damage Contol-Modus, und werfen neue Fragen auf wie "2. Welle", oder "bleibt das Virus für immer"?


              Wer etwas aufgepasst hat, erinnert sich: das hiess es doch von Anfang an! Bis in einem Jahr würden 60%-70% aller Erden-Bewohner das Virus in sich tragen. Dann ging es los mit "flatten the curve"...
              (Die Kurve verflachen, zum Spitäler nicht überfordern, damals sinnvoll und wir haben es alle unterstützt!)


              Nach flatten the curve sollte kommen:
              FICKEN THE CURVA!


              Oder wie ich vor vieeelen Wochen schon scherzhaft vorschlug: staatlich subventionierte Bordellbesuche für die gesunde, starke Bevölkerung. So holen wir mit Schweden auf.


              (Einschub zu dieser leidigen Diskussion: vergesst nicht es gibt "Lügen, verdamte Lügen, und Statistik"!)


              Oder mit Wuhan: wo man jetzt endlich mal eine Testung der GESAMTEN Bevölkerung machen wird. Denke mal, es wird ehrlich geteilt.


              (China war ganz am Anfang kurze Zeit unehrlich. Hat sogar den ersten Whistleblower-Arzt bestraft, Johnny hat berichtet, die US-Führungsriege nutzt das jetzt zur Ablenkung, genau beobachten!)


              Zurück zum Framing in der Schweiz, speziell für Paysex: einfach ehrlich sein, auch liebe Politiker. Vergesst Euren inner reptile, habt keine Angst, zuzugeben man weiss hinterher immer mehr. Wird gut ankommen.


              Nur solche Lölis die Fehler mit mehr Fehlern und Lügen mit mehr Lügen überdecken wollen, die kommen längerfristig unter die Räder. "Ich weiss, dass ich nichts weiss" ist ein guter Anfang. Sokrates soll das bereits gesagt haben. (Natürlich ist es ein Paradoxon.)


              Viele tun jetzt so, als wüssten sie bereits es käme eine Impfung. Nein, das wissen wir nicht. Fokussieren wir uns auf Vorbeugung! Wahrheit! Gesundheit! Sex!


              Die Angst hat viele Krank gemacht, viele für weiss-Gott-wie-lange verstört, und we ich ebenfalla schon lange klarmachen versuche "wer einmal lügt, dem glaubt man nicht - und wenn er auch die Wahrheit spricht."


              Wenn jetzt Ebola hierher kommt, was immer wieder möglich scheint, könnt Ihr die Kühltruhen für sehr viele Leichen frei machen, die sagen werden "Es war ja Panikmache mit Corona, also rutsch mir mit Massnahmen den Buckel runter."


              In Usa framen viele "wird die Impfung auch bezahlt?" Und mein Lieblings-Kommentator jimmy dore will leider bis zur Impfung zu Hause bleiben, statt dass er sich frägt "Wieso bin ich herzkrank?"
              (Er kommt mit dem Ärger nicht klar, ist zu involviert... darum hat er Erfolg, weil es zieht viel Publikum an - mich vielleicht eingeschlossen - die ebenfalls noch tief innen auf eine bessere Politik hoffen.)


              Ganz ähnlich sieht man die Folgen der Indoktrination wie dort Russland für alle schlechten Dinge verantwortlich sein soll
              - wie in den 50er Jahren, so lange bleibt das in den Köpfen, gopf! Ein ganz hoch bezahlter Propagandist soll sogar gesagt haben "Wenn ich falsch liege in meiner Hetze gegen Russland, ist das weil es die Russen so eingefädelt haben. Sie sind der Urheber alles Bösen, weil sie eben Russland sind."


              Und jetzt zurück zum Schweizer Pay6, und weil es an uns liegt, zu pushen, dass es öffnet und nicht einfach sagen "zu hoch für mich". Die Politik kann es selbst nicht tun. Politiker können uns SOLLEN sogar nie selbst was tun. Sie arbeiten für uns. Sie sollen auf uns hören, und hören alle hoffentlich auch auf Wissenschafter.


              Ich weiss nicht mehr wo ich das hörte - im alten Griecheland oder bei Starship Troopers (oder beiden) - aber EIN MANN DER NICHT MITDENKT, IST GAR NICHT BERECHTIGT, SICH "BÜRGER" ZU NENNEN.


              Also, Fettdruck aus, und ich versuch es zusammen zu fassen: die WHO wird es nicht tun. Folgen der (falschen) Politik sind "Folgen von Corona".


              Die Schweizer Politik wird auch lügen, und wir werden noch viele Schlagzeilen sehen wie "SVP will 2. Shitdown verhindern" Geniales Framing, weil so umgehen auch diese Popolusten, pardon Populisten die essentielle Frage nach "welche Fehler wurden beim Ersten gemacht? Hätte man womöglich besser xyz machen sollen?" Das xyz signalisiert, dass auch ich nicht alles weiss...


              ...weil das ist garantiert, es wird immer Leute geben, die sticherln und fragen stellen, lieber zu viel als zu wenig. Damit kann ich auch gleich schliessen und die Leser für ihre Geduld danken (Ihr seid die Besten!)


              Mit den Worten meiner Apothekerin, die sich (auf Pause) OHNE MASKE in der Reformabteilung befand: "Zum Glück gibt es noch solche."


              Grüsse alle, bleibt gesund, nehmt die Vorsicht ernst aber kein blinder Gehorsam,... BLONDER Gehorsam! :p


              PS zur 20 Minuten-Umfrage. Die Ehefrauen sind nicht unbedingt gegen Club-Öffnung. Ich weiss, das war ein Witz, und ich will den Rahmen hier nicht sprengen. Nur kurz an E. VILAR, Heldin der Menschheit errinnert, Zitat ungefähr: die Frau will [abgesehen evtl von Sexpause], dass der Mann sie betrügt, denn so hat sie etwas gegen ihn in der Hand." Literatur Esther Vilar, der dressierte Mann, von "Feminazis" gehasst :saint:


              • Nur wurde vergessen zu fragen ob auch Saunaclubs öffnen dürfen:)


                Da hätten wohl viele Frauen mit den Achseln gezuckt weil sie gar nicht wissen was das ist....

                Die Männer hätten erklären müssen das man dort fein essen kann, Wellnessen und Relaxen im Garten etc. Da kann ja wohl niemand etwas dagegen haben;)

                Und schon hätte die Umfrage ganz anders ausgesehen:P


                Gruss

                Matterhorny

                Singles wie ich haben ein schönes Leben. Wir dürfen jedem kurzen Rock hinterherschauen....:thumbup:

                • Interessant finde ich die Umfrage unter 20 Min.-Lesern am Ende dieses Artikels.

                  Immerhin 18527 votes.

                  Alles Manipulation und Meinungsmache... allein schon die Fragestellung und die Antworten die man dadurch erzielen möchte, sollten hellhörig machen. Wo bleibt die Fragestellung: "Ja, sofortige Eröffnung ohne Schutzmassnahmen" ??? Der gute JohnnyGS würde jetzt dazu sagen, das ist klassisches "Framing". ^^


                  Aufgrund der derzeitigen Propaganda und Nervosität der Politik kann überhaupt nichts mehr geglaubt werden.

                  PS. Aber falls Du Dich fragst wie die 25% zustande kommen (falls das nicht manipuliert wurde):

                  dürfte klar sein das jede Ehefrau für eine generelle Schliessung von Bordellen stimmt ;).

                    • Darum prostituieren sich Frauen trotz Sex-Verbot immer noch
                      Trotz des Lockdown bieten Sexarbeiterinnen illegal ihre Dienste an. Ein Grund dafür ist laut Fachstellen der Druck von der Familie in der Heimat.

                      Darum gehts
                      Prostitution ist gemäss Corona-Verordnung noch immer verboten.
                      Statt in Bordellen zu arbeiten, schaffen stattdessen viele Frauen illegal privat an.
                      20 Minuten hat einige Frauen auf einschlägigen Plattformen angeschrieben, drei sagten sofort Ja zu einem Sex-Treffen.
                      Laut einer Fachstelle ist die Not unter Sexarbeiterinnen, aber auch der finanzielle Druck von Familien in der Heimat gross.
                       
                      Das Sexgewerbe verlangt ein baldiges Ende des Lockdown. Ein Argument: Prostitution lasse sich nicht per Verordnung unterbinden, entsprechend würden die Frauen in die Illegalität gedrängt. «Die Bemühungen der letzten Jahre, Prostitution in ein geregeltes Umfeld zu verlagern, werden um Jahre zurückgeworfen, wenn Etablissements aufgrund der Schliessung in Konkurs gehen», sagt etwa S. K.*, die zwei BDSM-Studios besitzt.

                      Auch ein Bordellbetreiber beobachtet, dass sich Frauen nicht an das Gesetz halten: «Auf Onlineplattformen bieten Frauen ihre Dienste trotzdem an, oft als medizinische Massagen. Aber haben Sie das Gefühl, es bleibt dabei? Wenn die Männer in den Wohnungen sind, dann hängen die Frauen gleich am Kabel. Das ärgert mich gewaltig.»

                      Freier kommen mit wenigen Klicks zum Ziel
                      Tatsächlich sind Sexinserate auf einschlägigen Plattformen nach wie vor aufgeschaltet. Offiziell bieten sie allerdings nur noch virtuelle Dienstleistungen und Massagen an. 20 Minuten hat mehrere zufällig ausgewählte Frauen kontaktiert. Drei von ihnen sagten auf Anhieb Ja zu einem Sex-Treffen. Eine Frau schrieb etwa: «Besuch bei mir okay. Halbe Stunde 150 Franken.»

                      Damit konfrontiert, dass das eigentlich illegal wäre, antwortet die erste Frau: «Nein, nur Gäste bei mir zu Hause, Autodates und outdoor sind verboten.» Die zweite sagt: «Ich machs allgemein nicht mit jedem. Verboten ist es schon. Aber das Ding ist halt, ich bin nicht der Knecht der Gesellschaft. Ich habe einen gesunden Menschenverstand.» Eine Frau schreibt: «Ich habe zwei Kinder. Ich bekomme langsam Geldprobleme.» Auch schicke sie Geld an die Familie nach Brasilien.

                      Kapo ahndet Verstösse
                      Die Kantonspolizei Zürich, aus deren Einzugsgebiet ein Teil der Sexarbeiterinnen stammen, sagt auf Anfrage von 20 Minuten, dass sie bei Verstössen durchgreife: «Wenn wir diesbezüglich eine Meldung aus der Bevölkerung erhalten oder selber einen Verstoss feststellen, ahnden wir das», so Mediensprecher Marc Besson. Sowohl Freier als auch Prostituierte werden dann laut der Kapo bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Fallzahlen gebe es dazu nicht.

                      Die Kantonspolizei Zürich liess bereits im März Sexseiten vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) sperren. «Die Betreiber haben auf den Plattformen gegen die Verordnung des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus verstossen», sagte Sprecher Werner Schaub damals. Gemäss geltendem Recht könne die Kapo allerdings nur Schweizer Domains direkt abschalten.

                      Laut Lelia Hunziker, Geschäftsführerin der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ), leiden die Sexarbeiterinnen stark unter der Corona-Krise: «Sexarbeitende sind in Not und unter Druck. Viele wollen sich an die Massnahmen halten. Ihre Gesundheit und die ihrer Kunden ist ihnen wichtig. Der finanzielle Druck auch von den Familien in der Heimat ist gross. Deshalb kann es sein, dass Service angeboten wird.»

                      Öffnung mit Schutzkonzepten?
                      Der Verein versuche deshalb, Alternativen zu bieten. Je nach Fall könne Sozial- oder Nothilfe beantragt werden, so Hunziker. Doch das geht nicht immer: «Die Beratungen sind komplex. Die Stigmatisierung gross, viele wollen deshalb, gerade in kleinen Gemeinden, nicht zur Sozialhilfe. Auch wegen der ausländerrechtlichen Konsequenzen.»
                      Das FIZ beschäftige sich aktuell damit, wer wann wieder arbeiten kann und welche Schutzkonzepte es braucht. Zu einer Öffnung von Erotikbetrieben will sich Hunziker nicht äussern: «Über Öffnungen sollen Fachleute fachlich und sachlich entscheiden. Wichtig ist, dass die Entscheide objektiv sind und nicht lobbygesteuert.»

                      https://www.20min.ch/story/dar…t-immer-noch-752465413303
                    • Genau das meine ich: Massenanlässe, bzw. Zusammentreffen von vielen Personen ohne Schutzmassnahmen potenzieren die Ausbreitung des Virus - und zwar rasend schnell. Ich stelle jetzt mal eine ganz steile Vermutung an: Den ganzen Lockdown hätten wir uns ersparen können. Es hätte genügt, die Massenanlässe (Konzerte, Fussballspiele, Discos, Theater, Zürifäscht, Fasnacht etc.) zu verbieten. Das Ganze ergänzt mit einer allgemeine Maskenpflicht und Hygienemassnahmen im ÖV und in den Läden. Das ist zwar auch hart und einschneidend, hätte aber nicht die ganze Wirtschaft an die Wand gefahren und nicht 70 Milliarden oder mehr Kosten verursacht.

                      Sehe ich auch so, zumal die Ansteckungen bereits nach diesen erwähnten Massnahmen zurückgingen.

                      Im übrigen rechnet man bereits mit 100 Milliarden Kosten. Das werden wir noch jahrelang spüren.


                      Don Phallo 8)

                      • Es werdn sicher auch die älteren Semester als Kunde fehlen, das sie zur Risikogruppe gehören.

                        Zur Risikogruppe gehören ältere Menschen, übergewichtige Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, chronische Lebererkrankungen und Menschen mit Krebserkrankungen.

                        Außerdem gehören Menschen mit Vorerkrankungen der Lunge, Menschen mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Menschen mit Immunschwäche zur Risikogruppe.

                        Es können aber auch Menschen ohne Vorerkrankungen und junge Leute von schweren Krankheitsverläufen betroffen sein.

                        Eine weitere Risikogruppe sind Raucher bzw. auch ehemalige Raucher.


                        Fazit: Wenn alle die sich gefährdet fühlen zu Hause bleiben wird man in Zukunft nur noch Schwangere und Kinder in den Clubs antreffen….

                        • Nur ... wo ist der Unterschied, ob man jetzt 5 oder 10 Leute gleichzeitig trifft oder die Dame zwar nur immer einen einzeln, dafür aber jede Stunde einen anderen? Da würde die Dame genauso als Virenschleuder fungieren, wenn sie sich das Virus einfagen sollte ohne zunächst was davon zu merken.

                          Nochmals: Das Problem sind nicht die Einzelkontakte, sondern die Masse und die damit verbundene Potenzierung des Problems. Das ist eine ganz einfache mathematische Formel- dafür muss man nicht mal Virologe sein. Aber ich geben dir recht: Wenn eine Frau 10 Kunden pro Tag bedient (abfertigen wäre das passendere Wort), dann wird es auch problematisch. Aber mal ganz ehrlich: Glaubst du wirklich, dass die Bordelle nach einer Lockerung überrannt werden? Bei den Restaurants ist das nun ja auch nicht so. Zudem: Die 50.- Billigst-Prostituierten aus Rumänien und Ungarn dürfen noch einige Zeit nicht in die Schweiz zurückkehren.

                          Genau das meine ich: Massenanlässe, bzw. Zusammentreffen von vielen Personen ohne Schutzmassnahmen potenzieren die Ausbreitung des Virus - und zwar rasend schnell. Ich stelle jetzt mal eine ganz steile Vermutung an: Den ganzen Lockdown hätten wir uns ersparen können. Es hätte genügt, die Massenanlässe (Konzerte, Fussballspiele, Discos, Theater, Zürifäscht, Fasnacht etc.) zu verbieten. Das Ganze ergänzt mit einer allgemeine Maskenpflicht und Hygienemassnahmen im ÖV und in den Läden. Das ist zwar auch hart und einschneidend, hätte aber nicht die ganze Wirtschaft an die Wand gefahren und nicht 70 Milliarden oder mehr Kosten verursacht.

                          • Das Auge

                            Stimmt du weisst ja alles. Der Mensch der als einziger die absolute Wahrheit gepachtet hat. Er hat dich nicht angegriffen. Nur gesagt das sowohl er als auch du nicht unfehlbar sind. Nur ist der Unterschied von ihm und dir, dass er einsieht das man auch anders denken köntte und du nicht. Leute mit deiner Einstellung zu andersdenkenden sind es die sich in die Luftsprengen, Kriege anfangen und für die grössten Leiden auf dieser Welt verantwortluch sind. Es reicht langsam wirklich.

                            • Das denke ich nicht. Nur haben viele unterschiedliche Vorstellungen von dem was gut und was schlecht ist. Aus dem wie die Diskussion hier läuft ist das z. B. bei uns beiden mit Sicherheit der Fall. Aber ich gehe davon aus, dass Du genau so wenig weisst was richtig und was falsch ist wie ich. Wir gehen beide nur von unserer eigenen Intuition aus.

                              xy_freising Gewöhne Dir es ab über Menschen zu urteilen, urteile über Dich selbst...:!:

                              • viele haben  Intuition verloren, was gut und schlecht ist.

                                Das denke ich nicht. Nur haben viele unterschiedliche Vorstellungen von dem was gut und was schlecht ist. Aus dem wie die Diskussion hier läuft ist das z. B. bei uns beiden mit Sicherheit der Fall. Aber ich gehe davon aus, dass Du genau so wenig weisst was richtig und was falsch ist wie ich. Wir gehen beide nur von unserer eigenen Intuition aus.

                                • Interview mit Valentin Landmann, Zürcher «Milieuanwalt»


                                  Valentin Landmann, Zürcher «Milieuanwalt» und SVP-Kantonsrat verlangt, dass das Erotikgewerbe im Juni wieder arbeiten darf.


                                  Herr Landmann, Sie kritisieren die bundesrätlichen Corona-Massnahmen für das Rotlicht. Warum?

                                  Der Bundesrat will mit der Zulassung von Erotikbetrieben bis Anfang September zuwarten, gleich lang wie bei Veranstaltungen mit über tausend Personen. Das ist grotesk und hat mit Verhältnismässigkeit nichts mehr zu tun.


                                  Aber in der Erotikbranche sind Schutzmassnahmen schwierig.

                                  Ja natürlich, aber ein Erotikstudio mit zwei oder drei Frauen mit einem Grossanlass gleichzusetzen, ist völlig übertrieben. Im Kanton Zürich sind weit über tausend Frauen im Erotikbereich davon betroffen.


                                  Was schlagen Sie dann vor?

                                  Kein Gewerbe darf über die absolute Notwendigkeit hinaus eingeschränkt werden, auch das Rotlichtmilieu nicht. Deshalb verlange ich eine Wiedereröffnung auf Juni. Auch andere Gewerbe mit Körperkontakt haben wieder geöffnet, beispielsweise Coiffeure oder medizinische Massagen mit entsprechenden Auflagen. Dies sollte im Erotikbereich auch möglich sein.


                                  Sie setzten sich für das Rotlichtmilieu ein, warum?

                                  Prostituiere haben keine Lobby. Politiker haben Hemmungen, sich für sie einzusetzen. Erotik ist ein völlig legales Gewerbe, auch für Prostituierte gilt die Handels- und Gewerbefreiheit. Staatliche Einschränkungen müssen eine Rechtsgrundlage haben, müssen verhältnismässig sein und der Staat muss für den Schaden aufkommen. Das ist hier nicht der Fall.


                                  Wie meinen Sie das?

                                  Prostituierte zahlen auch Steuern und Sozialabgaben wie andere Gewerbetreibende. Aber im Gegensatz zu diesen erhalten sie jetzt keine staatliche Hilfe. Sie kriegen keine Arbeitslosengelder, können nicht Kurzarbeit anmelden und müssen selbstständig die Mieten zahlen. Die unverhältnismässigen Einschränkungen treiben viele Frauen in den Ruin und in die Illegalität.


                                  Warum in die Illegalität?

                                  Wenn sie trotzdem anschaffen gehen, können sie in die Hände der Unterwelt geraten, das wäre eine verheerende Entwicklung. Mit der Legalisierung der Prostitution 1992, seitdem Kuppelei und passive Zuhälterei nicht mehr strafbar sind, können wir eine starke Abnahme von Milieudelikten verzeichnen, die Rotlichtkriminalität konnte stark zurückgedrängt werden.


                                  Sie sind auch Politiker, planen Sie einen Vorstoss?

                                  Als Kantonsrat kann ich wenig auswirken, entschieden wird in Bern. Aber ich werde an der nächsten Kantonsratssitzung nach meiner gestrigen Schulteroperation eine persönliche Erklärung vorlesen. Ich habe schon etliche Ratskollegen darauf angesprochen und positive Feedbacks erhalten.

                                  Quelle: https://www.20min.ch/story/dar…t-immer-noch-752465413303


                                  Wo er Recht hat, hat er Recht. Das Sexgewerbe braucht es, sonst gibt es noch mehr Probleme, aber eben wir leben in einer so dermasen populischen Welt, alle haben Angst und viele haben  Intuition verloren, was gut und schlecht ist.

                                  • Es geht darum, dass man jeden der eine intensivmedizinische Behandlung benötigt ihm diese auch anbieten zu können.

                                    Das ist die Frage, ob man diesem Kriterium auch wirklich alles andere unterordnen muss und will. Unser Gesundheitssystem erlebe ich sonst bezüglich Therapien auch nicht als so spendabel. Wir reden von immerhin 64 Milliarden Franken, die bisher ohne Zögern zugesichert wurden. Bei den Renten, wo es um dieselbe (Risiki-)Altersgruppe geht, ist der Bund sonst auch nicht so spendabel.


                                    Glücklicherweise war bei uns die Mortalität tiefer als in Italien. Und vielleicht hätten die Distanz- und Hygieneregeln auch genügt, ohne Lockdown. Aber im Nachhinein Entscheiden ist immer einfacher, wie auch lugano60 schreibt.


                                    Dass es allerdings um Massnahmen egal um welche Kosten ging, hat mich aber von Anfang an gestört. Wo die Schweiz und Schweden wirklich stehen, werden wir erst in ein paar Jahren abschliessend beurteilen können.

                                    • Ich wäre von Anfang an den Schwedischen Weg gegangen. Ich bin auch der Ansicht, dass die Verbreitung von Panik, indem diese beim Einzelnen Angst schürt, das Ansteckungsrisiko eher fördert, weil Angst den Körper nicht gerade stärkt. Auch stehen für mich die Folgekosten nicht im Verhältnis zu den Toten, die wir uns mit dem Lockdown erspart haben, da es vorwiegend ältere Menschen im Sterbensalter waren (ich bin nicht ohne Gefühle - mein Vater ist auch in der Risikogruppe).


                                      Aber wir sind nunmal diesen Weg gegangen. Die Erfahrungen aus Südkorea sprechen zumindest für eine zügige, teilweise Öffnung wie in anderen Branchen mit Körperkontakt auch. Das war meine Argumentation.

                                      Nur seltsam, dass die USA erst den gleichen Weg wie Schweden gehen wollte, aber erschrocken feststellen mussten, dass das schief geht und irgendwann umgeschwenkt sind (und nun gibt Trump der WHO die Schuld dafür, dass man erst den falschen Weg eingeschlagen hat), in England das gleiche und auch in Schweden mehren sich die Stimmen bei Verantwortlichen, dass die Entscheidung einen solchen Weg einzuschlagen wohl falsch war.


                                      Und zum x-ten mal: Es geht bei all dem NICHT um die die jetzt gestorben sind. Es geht darum das Gesundheitssystem nicht zu überlasten mit noch viel mehr Toten. Oder hättest Du wirklich Verhältnisse wie in Italien haben wollen, wo man entscheiden musste, wen man noch behandelt und wen man leider hops gehen lassen muss, weil man ihn mangels Intensivbetten nicht behandeln kann? Es geht darum, dass man jeden der eine intensivmedizinische Behandlung benötigt ihm diese auch anbieten zu können.

                                      • Punter


                                        Ja da sind wir Gedanklich nicht weit auseinander. Ich denke einfach es bringt nichts jetzt zu überlegen wie man es anders hätte machen können...die Schweiz hat, wie die meisten Länder, diesen Weg gewählt, das können wir nicht mehr ändern. Alles war sicher nicht richtig, einiges hätte ich anders gelöst. Aber ob das dann das richtige gewesen wäre weiss ich auch nicht. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass sie das veranlasst haben, was auf Grund ihrer Informationen damals richtig und für die Schweiz am besten war.


                                        Was den Pay6 betrifft denk ich, dass die Regierung in einem Dilemma ist...Denke sie würden nicht ungern öffnen...aber sobald sie dies wieder zulassen müssen sie folgerichtig alle Verordnungen wieder aufheben...social distancing, 2 Meter Abstand etc., ....das kann dann nicht mehr glaubwürdig vermittelt werden, das würde niemand mehr ernst nehmen. Darum bin ich persönlich auch gar nicht so erpicht darauf, dass das Thema in den Medien zu oft auftaucht....Schau Dir nur mal die Leser Kommentare an....Am besten wäre es, wenn das ganze stillschweigend in einem Paket mit Discos etc. geöffnet würde ohne es an der PK gross zu erwähnen...

                                        • Wie stellst Du Dir die Zukunft denn vor Punter ?

                                          Ich wäre von Anfang an den Schwedischen Weg gegangen. Ich bin auch der Ansicht, dass die Verbreitung von Panik, indem diese beim Einzelnen Angst schürt, das Ansteckungsrisiko eher fördert, weil Angst den Körper nicht gerade stärkt. Auch stehen für mich die Folgekosten nicht im Verhältnis zu den Toten, die wir uns mit dem Lockdown erspart haben, da es vorwiegend ältere Menschen im Sterbensalter waren (ich bin nicht ohne Gefühle - mein Vater ist auch in der Risikogruppe).


                                          Aber wir sind nunmal diesen Weg gegangen. Die Erfahrungen aus Südkorea sprechen zumindest für eine zügige, teilweise Öffnung wie in anderen Branchen mit Körperkontakt auch. Das war meine Argumentation.

                                          • Hier die Geschichte, wie Südkorea zu seiner zweiten Welle kam:


                                            "Auslöser der neuen Coronapanik im bisherigen Musterschülerland Südkorea ist der exzessive Ausgang eines 29-Jährigen. Der Mann hat die Freitagnacht vor einer Woche in den gerade wiedereröffneten Clubs in Itaewon durchgefeiert. Am Donnerstag wurde er schliesslich positiv auf das Coronavirus getestet. Am folgenden Morgen hat das koreanische Zentrum zur Seuchenprävention bestätigt, dass 14 Kontakte des jungen Koreaners infiziert seien. Das dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein. Schliesslich hat der junge Mann insgesamt fünf Clubs und Bars aufgesucht und potenziell bis zu 2000 Menschen angesteckt."


                                            Quelle: https://www.tagblatt.ch/intern…uerzen-koennte-ld.1219333


                                            Es spielt also doch eine Rolle, ob jetzt Wohnungspuff oder Grossraum-Saunaclub, denn je mehr Menschen zusammenkommen, desto breiter verbreitet sich das Virus. Das BAG sollte also gerechterweise differenzieren.

                                            • Einverstanden lugano60 . Das grosse Problem sind ja Treffen von mehreren Leuten gleichzeitig, denn wenn jemand Virus-Träger ist, steckt er gleich dutzende von Menschen an und das Virus verbreitet sich wieder rasend schnell. Einzel-Treffen sind da nicht so fatal. Also: Rudelbumsen und Gangbang-Parties sind sicher keine gute Idee. Aber Einzel-Service wäre doch denkbar. Und Grossbordelle müssten halt - analog zu Coop etc. - ein Tropfensystem beim Einlass machen. Oder Besucher nur auf telefonische Anmeldung zulassen.Und natürlich alles regelmässig gut desinfizieren.

                                              Ich bin gespannt, was ihr davon haltet.

                                              Nur ... wo ist der Unterschied, ob man jetzt 5 oder 10 Leute gleichzeitig trifft oder die Dame zwar nur immer einen einzeln, dafür aber jede Stunde einen anderen? Da würde die Dame genauso als Virenschleuder fungieren, wenn sie sich das Virus einfagen sollte ohne zunächst was davon zu merken.

                                              • ...langsam aber sicher sieht man, dass diese ganze Corona Geschichte wackelt.

                                                Nein, nicht die Corona Geschichte wackelt, nicht der pöse Staat zerbröckelt, so wie du dir die schöne Geschichte ausgedacht hast. Dank uns (dem Volk), die sich an die Hygieneregeln wie Händewaschen, Social Distancing, Vermeidung von unnötigen sozialen Kontakten stets noch halten, geben wir dem Staat die Möglichkeit endlich wieder für Öffnung zu sorgen... wozu auch möglichst bald die Erotikdienstleistungbetriebe gehören werden.


                                                Die Infektionskette muss nachvollziehbar sein, mögliche infizierte Personen müssen unter Quarantäne gestellt werden können (dieser pöse Staat wieder), Einlass in die Wohlfühloasen nur unter Identitätsnachweis und Kontrollanruf auf die angegebene Rufnummer. Denn, ist das Schutzkonzept durchlässig, so wird der Betrieb ganz schnell wieder gestoppt. So wie auch Sportvereine bei fehlenden Schutzkonzepten ganz schnell von der Benutzung der öffentlichen Sportanlagen ausgeschlossen werden.


                                                Meinen Namen bekannt zu geben, habe ich durchaus kein Problem. Und für die Zeit wo das Contact Tracing funktionieren muss, kauf ich mir ein Lidl-Prepaid Abo, welches ich nach Abschaffung der Contact Tracing Regeln und vollständiger Zurückstellung auf alten Betrieb (ohne Angabe Identität und Rufnummer) ganz schnell und ohne Kostenfolge wieder loswerde.

                                                • Das sehe ich nicht so pessimistisch... Wenn paysex wieder erlaubt wird glaub ich nicht, dass ein Unterschied zwischen "Einzelservice" und "Clubservice" gemacht wird.. der Sex bleibt ja der gleiche, auch der 1:1 Kontakt im Zimmer.. Ob dann im Clubbereich 10 oder 20 Leute sind ist dann nicht so wichtig... Dort gelten dann einfach die Bar /Restaurantregeln.

                                                  Einverstanden lugano60 . Das grosse Problem sind ja Treffen von mehreren Leuten gleichzeitig, denn wenn jemand Virus-Träger ist, steckt er gleich dutzende von Menschen an und das Virus verbreitet sich wieder rasend schnell. Einzel-Treffen sind da nicht so fatal. Also: Rudelbumsen und Gangbang-Parties sind sicher keine gute Idee. Aber Einzel-Service wäre doch denkbar. Und Grossbordelle müssten halt - analog zu Coop etc. - ein Tropfensystem beim Einlass machen. Oder Besucher nur auf telefonische Anmeldung zulassen.Und natürlich alles regelmässig gut desinfizieren.

                                                  Ich bin gespannt, was ihr davon haltet.

                                                  • Löst endlich unsere Fesseln!
                                                    Sadomaso-Studios wollen Lockerungen durchpeitschen.....


                                                    Corona-Flaute im Erotikgewerbe. Der Bund verbietet sämtlichen Betrieben, ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen. Trotz Schutzkonzept. S.K., die Besitzerin mehrerer BDSM-Studios fühlt sich unfair behandelt. Schliesslich dürfen Massagesalons ihren Kunden ebenfalls nah kommen.


                                                    Coiffeure, Kosmetikerinnen und Masseure haben seit zwei Wochen wieder alle Hände voll zu tun. Unter der Einhaltung der Schutzmassnahmen dürfen sie nach wochenlangem Lockdown ihre Arbeit aufnehmen.

                                                    Anders sieht es in der Erotikbranche aus. Aktuell sind sexuelle Dienstleistungen mit Körperkontakt bis auf weiteres verboten. Doch Sexgewerbe ist nicht gleich Sexgewerbe.


                                                    «Auspeitschen oder Strombehandlungen möglich»


                                                    S. K.* (58) betreibt die BDSM-Studios Residenz Hekaté und BDSM-Palace in Baden AG und Zürich. Sie findet die Entscheidung des Bundes unfair. «Unsere Dienstleistungen, die das Schwergewicht Fetisch haben, können wie bei den Massagestudios – mit vergleichbarer Nähe und Interaktion – sehr wohl unter der Einhaltung des Schutzkonzeptes durchgeführt werden», sagt sie zu BLICK.

                                                    So habe es bereits vor Corona Praktiken gegeben, die keinen direkten Körperkontakt erfordern. «Dazu gehören dominante Erziehung ohne Körperkontakt, verbale Erniedrigungen, Auspeitschen, Käfighaltung, Strombehandlungen oder Vakuumspiele», erklärt die Geschäftsinhaberin. Auch sogenannte Transformationen, bei denen sich Kunden mithilfe von Schminke und Verkleidung ins andere Geschlecht verwandeln, wären denkbar. «Da geht es ja nicht um Sex, sondern um Repräsentation.»



                                                    «Frauen tragen ohnehin oft Masken»


                                                    Alles, was in die gewöhnliche erotische Richtung gehe, würde hingegen wegfallen: «Da will ich selbst gar kein Risiko eingehen.» Dienstleistungen, die Körperkontakt oder gar extreme Praktiken wie Blut oder «Natursekt» müssten natürlich wegfallen.

                                                    Die Sexarbeiterinnen könnten die Hygiene-Regeln einwandfrei einhalten. «Unsere Frauen tragen oft ohnehin schon Ganzkörperanzüge und Latexmasken.» Hygienemasken seien für Mitarbeiterinnen und Kunden während der ganzen Zeit obligatorisch. «Abgesehen davon waren unsere Besucher schon immer verpflichtet, vor und nach der Dienstleistung zu duschen.»

                                                    Entscheid der Behörden «unverständlich»

                                                    K. legte den Behörden ihr umfassendes Schutzkonzept vor, erhielt jedoch eine Abfuhr. «Unser Unternehmen wird durch die Behörden als Erotikbetrieb eingestuft. Wir fallen einer übergeordneten, administrativ definierten Branchenbezeichnung zum Opfer. Dabei läuft bei uns niemand nackt rum, und es gibt weder spontane Besuche noch Massenansammlungen wie in Saunaclubs.»

                                                    Die meisten Kunden seien Langzeitgäste, die mehrere Stunden im Studio verweilen. «Wir werden stets in die Schmuddelecke gesteckt, dabei entspricht das einfach nicht der Realität», ärgert sich S. K.

                                                    BAG evaluiert laufend

                                                    Beim BAG heisst es auf Anfrage von BLICK: «Die Lockerungsschritte des Bundesrats sind abgestimmt auf das Risiko für Übertragungen von Sars-CoV-2, mit dem Ziel, enge Personenkontakte in der Anfangsphase der Lockerungen möglichst zu minimieren.» Leider könnten nicht alle Branchen gleichzeitig von diesen Lockerungsschritten profitieren.

                                                    Es sei allerdings möglich, dass die Lockerungen für diese Branchen bereits früher als geplant eintreten. Das sei abhängig von der Entwicklung der Epidemie und werde «laufend evaluiert».

                                                    Für K. eine unbefriedigende Antwort. «Ich bin kein Mensch, der sich vertrösten lässt. Ich habe vier Anwälte engagiert und kämpfe weiter.» Sie sorge sich auch um die Zukunft der Frauen, die im Gewerbe tätig sind. «Ohne ein legales und kontrolliertes Umfeld in Studios bieten viele Sexarbeiterinnen ihre Dienstleistungen ohne Schutzvorkehrungen trotzdem in Privatwohnungen oder Hotels an, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Dies ist absolut kontraproduktiv.»


                                                    Das sagt die Fachstelle Xenia

                                                    Die Berner Fachstelle Xenia berät Sexarbeitende. Sprecherin Christa Ammann sagt, es brauche eine faire Bewertung der Schutzkonzepte. Denn die Dienstleistungen, die Dauer und Art des Körperkontakts, die Arbeitsräumlichkeiten, Anzahl Kundenkontakte usw. unterscheiden sich stark. «Es ist nicht haltbar, dass sämtliche erotische Dienstleistungen unter dem Begriff ‹Prostitution› gleich behandelt werden.»

                                                    Laut Ammann bräuchte es eine «differenzierte und neutrale Sichtweise» sowie schrittweise Lockerungen auch für diese Branche. Man müsse wertfrei beurteilen können, ob eine Sexarbeiterin, die pro Tag kaum mehr als zwei Kunden hat und mit Schutzkonzept arbeitet, tatsächlich einem höheren Risiko ausgesetzt ist, als ein Pendler, der eine Stunde im ÖV verbringt. Oder ob eine Domina, die je nach dem kaum Körperkontakt habe, gefährdeter sei, als jemand, der andere personenbezogene Dienstleistungen anbiete.

                                                    Sie fordert: «Gibt es aus epidemiologischer Sicht kein höheres Ansteckungsrisiko als zum Beispiel bei klassischer Massage, muss eine Öffnung möglich sein.» Die Fachstelle stehe derzeit mit verschiedenen Behörden in Kontakt, um «sinnvolle Lockerungen und eine differenzierte, neutrale Beurteilung zu erwirken.»

                                                    Quelle: https://www.blick.ch/news/schw…peitschen-id15889804.html


                                                    Käfighaltung, Stallhaltung nein! Ich persönlich bin fürs Freilandhaltung! Spass bei Seite Leute, langsam aber sicher sieht man, dass diese ganze Corona Geschichte wackelt.

                                                    • Ich befürchte, die grossen Sauna-Clubs (wie Globe-Kette usw.) mit dem bisherigen Format wird es nicht mehr geben. Dafür werden die WGs in den „privaten“ Wohnungen arbeiten oder Escort machen. Das wird die neue „Normalität“ in Pay-Sex werden.

                                                      Das sehe ich nicht so pessimistisch... Wenn paysex wieder erlaubt wird glaub ich nicht, dass ein Unterschied zwischen "Einzelservice" und "Clubservice" gemacht wird.. der Sex bleibt ja der gleiche, auch der 1:1 Kontakt im Zimmer.. Ob dann im Clubbereich 10 oder 20 Leute sind ist dann nicht so wichtig... Dort gelten dann einfach die Bar /Restaurantregeln.

                                                      • In Österreich sind die Club‘s wieder geöffnet, nur die Schweizer handeln wieder so kompliziert und Saublöd 😡


                                                        würde es noch nicht wundern wenn es hier noch Monate geht bis die Club‘s wieder öffnen können.....

                                                        Wie kommst Du auf die Idee das in Österreich die clubs offen sind??.. Wär mir neu, selbst die Restaurants öffnen ja erst Morgen...

                                                        • Ich bin da sehr skeptisch, den eine verfrühte Minimalöffnung der Paysex-Branche könnte wahrscheinlich eher dazu führen das eine vernünftige Öffnung der Paysex-Branche noch länger dauert.


                                                          Ich will jetzt nichts unterstellen, aber ich könnte mir vorstellen das es bei solchen Initiativen oft garnicht um die WGs und die Gäste geht, sondern vielleicht sogar eher darum sich für einige Monate einen Exklusivvorteil gegenüber den grösseren Studios und den Clubs zu verschaffen, in der Hoffnung das diese durch eine verfrühte Minimalöffnung möglichst lange geschlossen bleiben.


                                                          Ich werde auf jeden Fall nur dann eine Petition unterstützen wenn sie alle üblichen Formen der Paysex-Brache berücksichtigt, alle WGs ungeachtet ihrer Herkunft und Wohnsitz berücksichtigt und den Gästen einen halbwegs vernünftigen Service verspricht.

                                                          • Nie ohne Schutzkonzept – so wollen Prostituierte wieder arbeiten
                                                            Sexgewerbe fordert Happy End


                                                            Das horizontale Gewerbe leidet unter den Corona-Massnahmen. Für sie gilt noch immer ein Berufsverbot. Nun formiert sich die Branche und legt ein Schutzkonzept vor.

                                                            Die Gesellschaft öffnet sich wieder. Zwar nur unter strengen Vorlagen. Doch in Restaurants wird gegessen, im Kraftraum trainiert und beim Coiffeur frisiert. Einzig in der Erotik-Branche herrscht tote Hose. Darunter leiden die Sexarbeiterinnen. Sie fallen durch die sozialen Maschen.

                                                            «Kurzarbeit gibt es für unsere Mädchen nicht», sagt Christian Gärtner (53) zu BLICK. Der Geschäftsmann betreibt zusammen mit seiner Frau Fatima (34) ein Escortervice in Zug. In ihrer Kartei stehen rund 200 Sexarbeiterinnen, die erotische Dienste anbieten. Der Escort-Service kümmert sich um Administratives, stellt vier Wohnungen mit Massagezimmer zur Verfügung und beschäftigt Fahrer.


                                                            «Frauen drohen in die Illegalität abzurutschen»


                                                            «So werden die Frauen geschützt», betont Gärtner. «Wir wissen, wo sie sind, und alarmieren notfalls sofort die Polizei.» Etwa wenn ein Kunde aggressiv sei. Doch aktuell gibt es keine Arbeit. Daran wollen sich die Gärtners als seriöse Anbieter auch halten. Das berge aber Risiken: «Das Gewerbe droht in die Illegalität abzurutschen.» Deshalb lancierten die beiden ihre Petition «Aufhebung des Berufsverbots für Sexarbeiterinnen – Zulassung von Kleinst-Bordellen». Fatima Gärtner ist sich sicher: «Mit gewissen

                                                            Auflagen könnten wir Schutz vor dem Virus gewährleisten.»

                                                            Dabei denkt sie nicht an Geschlechtsverkehr. «Dieser ist ohne intensiven Kontakt unmöglich», gibt sie zu. «Doch eine Massage mit Happy End, ein reiner Begleitservice oder andere Dienste ohne Körperkontakt sind möglich.» Das sei vergleichbar mit dem Risiko im Tattoo-Studio, beim Physiotherapeuten oder klassischen Massagen. Unter anderem beinhaltet ihr Konzept folgende Massnahmen: kein Geschlechts- und Oralverkehr, keine Termine für Leute der Risikogruppe, nur ein Gast pro Dame sowie Dusch- und Desinfektionspflicht.


                                                            Verband fürs Sexgewerbe geplant


                                                            «35'000 Personen arbeiten in der Schweiz im Erotikgewerbe», sagt Unternehmer Gärtner. «Politisch werden ihre Rechte nicht vertreten.» Er doppelt nach: «Die Corona-Krise macht das deutlich. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat uns in den täglichen Corona-Medienkonferenzen bislang mit keinem Wort erwähnt.» Deshalb will er einen Gewerbeverband für die Branche gründen, der sich für die Interessen auf politischer Ebene einsetzt.

                                                            Wie schlimm die Lage ist, weiss Nicole F.* (23). Die Sexarbeiterin arbeitet normalerweise für Escortagentur. «Aktuell gehe ich aber keiner Arbeit nach», sagt sie. «Das wäre illegal.» Ihr Einkommen sei gleich null. «Ich habe auf die Seite gelegt und lebe davon.» Der Ungarin gefällt es in der Schweiz, doch aktuell sieht sie hier keine Zukunft mehr. Tatsächlich sieht es schlecht aus für sie und ihre Berufskolleginnen. Die Petition «Aufhebung des Berufsverbots für Sexarbeiterinnen» hat erst 138 Unterschriften.

                                                            Quelle: https://www.blick.ch/news/nie-…happy-end-id15889624.html


                                                            Wir alle sollen den höchsten Respekt unseren Damen/WG´s zeigen! Es ist eine der wichtigsten Dienstleistungen überhaupt in unserer Gesellschaft. Unterstützt diese Petition mit euren Unterschriften, Link zur Petition: https://www.openpetition.eu/ch…t-bordellen#petition-main