Als Ostschweizer bin ich üblicherweise mehr auf die Club- und Saunalandschaften in meinen Stammlanden bis ungefähr Zürich unterwegs (also querbeet globe, ba, westside, auch mal fkk66 etc.). Trotzdem haben mich euere Einträge gereizt, bei der Saunacity mal meinen Premierebesuch zu machen.Die Atmosphäre dort hat es mir so angetan, dass ich heute (gerne sogar unaufgefordert und unbezahlt) meinen ersten Eintrag mache.
Nach dem freundlichen Empfang mit Erklärungen wurde meine Ankunftszeit aufgeschrieben und ich hatte 2h pauschal für 200 Partytime gebucht. Die Location ist übersichtlich, neben ein paar Einzelservicerooms gibt es ausgehend vom gemütlichen Barbereich (ohne ohrenbetäubenden Bumbum-Sound) mehrere Liebeskojen, die nur vorhangsmässig abgedeckt sind. Damit muss man(n) umgehen können, dass man hier durchaus mindestens hörbar mitbekommt, was in der Nachbarskoje abgeht, wobei das ja auch noch spannend sein kann.
Die Girls begrüssen einem freundlich, Getränk wird angeboten und ein lockeres Kennenlernen ist möglich. Mir ist ausserdem aufgefallen, dass in dieser Location aussergewöhnlich viel gelacht wird. Auch unter den Männern spricht man sich unter der Dusche vielleicht mal an und es kommt weniger so das übliche Stockfisch-Feeling auf wie in vielen anderen Clubs, wo jeder seine Runden zieht und ja nie aufblickt. (Logisch ist man(n) insbesondere wegen den Frauen da, aber wiederum bringt ein kollegialer Umgang Lockerheit in die Atmosphäre).
Die Girls boten mir (inter-)nationales Flair vom Tessinerisch-Italienischen über Mexico bis in die Slovakei. Auch weibliches CH-Deutsch ist aber im Club zu hören. Dabei haben sie konzept-bedingt keine zeitliche Limitierung mit dem einzelnen Gast, sie schauen jeweils gemeinsam, dass jederMann bestmöglich auf seine Kosten kommt. Das hat eindeutig weniger Abspritzorientierung der Girls zur Folge, was mein Genussfeeling enorm gesteigert hat. Auch ich habe gerne ein Girl zwischendrin herzlich massiert, was sie mir anschliessend wiederum mit einem herrlichen Ritt (der 3.te in den zwei Stunden) gedankt hat. Schöne Gespräche danach sind hier auch eher die Regel statt die Ausnahme. Kurzum: In dieser Location ist der Begriff Freudenhaus echt noch berechtigt. Regelrecht erstaunt und durchaus ganzheitlich befriedigt, von mehreren Massagen zwischendrin zudem körperlich entspannt, trat ich schlussendlich meine Reise zurück in den Osten an.
PS: Die freundliche Empfangsdame hatte (absichtlich?) die Erinnerung ans Ende der zwei Stunden vergessen...nach solchen zwei Stunden Geben-und-Nehmen war Fairness für mich dann Ehrensache. Und wow...das kurze, freundliche Tschüss in die Runde bei der Bar kam nicht schräg an...das scheint üblich zu sein...Ich glaub da war ich nicht zum letzten Mal.