Lieber Ralf
Vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen und wertvollen informativen Bericht.
Ich persönlich kann ihn sehr gut nachvollziehen, da ich mit vielen WGs sehr gut befreundet bin.
Nun wie jede Branche, hat sich auch das Sexgewerbe sprich die Prostitution gewandelt und es gelten die gleichen Regeln wie in der Realwirtschaft. Somit wird auch dieses Gewerbe von vielen verschiedenen Faktoren (Angebot und Nachfrage, Preiskampf, etc.) beinflusst bzw. bekommt diese zu spühren.
Momentan hat es effektiv zu viele Prostituierte in der Schweiz in Clubs, Salons wie auch dem Strich. Je mehr Prostituierte hier sind, vorallem aus Rumänien, Bulgarien, Ungarn, etc.) ist das Angebot zu gross, resp. die Nachfrage ist mehr als gedeckt und dann kommt noch der Preiskampf, die Preise sind am Fallen (egal ob durch den Euro oder Wirtschaftskriese), da im benachbarten Ausland die gleiche oder bessere Leistung für massiv weniger Geld angeboten wird. Es geht nicht mal darum für 70 Euro 30 Minuten Sex nach Deutschland zu fahren. Wer rechnen kann, wird feststellen, dass das massiv teurer ist mit dem Auto, etc. aber es reicht alleine psychologisch aus, dass die Preise in der Schweiz teilweise nach unten korrigiert werden.
Ausserdem fängt jetzt dann die Ferienzeit an, die Männer sind bei diesem Wetter lieber draussen als in Clubs oder Studios, ausserdem fängt bald die Ferienzeit an und all die lieben führsorglichen Ehemänner müssen ganz brav mit ihren Frauen und Kindern in die Ferien verreisen.
Grundsätzlich hat sich die Prostitution dermassen gewandelt, ich erinnere mich vor 20 Jahren bezahlte man noch locker Fr. 500 pro Stunde, Küssen und Franz pur gab es nicht oder wenn dann nur bei entsprechender Sympathie oder einem Aufpreis.
Nun heute ist es leider so, dass Franz pur in den meisten Clubs zum Standart resp. bei den Clubs/Studios zur Pflicht gehört oder verlangt wird.
Das Risiko von Franz pur ist nicht ganz zu unterschätzen, darum verzichte meistens ich in Clubs und Studios mehrheitlich darauf oder nur bei Damen die ich kenne und sich nicht in den Mund spritzen lassen.
Wobei ich auch sagen muss, dass die Girls eine Art Weto-Recht in den Clubs haben, es wird ihnen nahe gelegt französisch ohne Gummi zu praktizieren, aber die Girls können es auch ablehnen, wenn sie es dem Kunden sagen.
Einige Girls haben da ihre ganz eigenen Tricks wie sie das umgehen.
Habe kürzlich vor meiner Geschäftsreise mehrmals meinen Stammclub in Zürich besucht und mit diversen WGs verschiedene Gespräche geführt, das Problem ist, dass in den meisten Clubs momentan die Männer weg bleiben oder nicht unbedingt aufs Zimmer gehen und wenn überhaupt höchstens 30 Minuten und die Girls in der Regel Eintritte, Steuern und die Bewilligung sowie für eine Einzelunterkunft bezahlen müssen.
Die WGs verdienen in der Regel etwa in den Clubs innerhalb Europa etwa gleich viel, egal ob der Club in Spanien oder Deutschland ist. Vielleicht verdienen sie in der Schweiz verhältnismässig etwas mehr, aber mit dem Unterschied, dass hier in der Schweiz die Kosten weit aus höher sind als im Ausland, am Schluss bleibt den WGs bei gleicher Leistung etwa gleich viel.
Der Faktor, dass eine WG gut verdient hängt aber von ganz anderen Faktoren ab, unter anderem
Besucherfrequenz (egal ob Studio oder Club)
(wenn keine zahlenden Männer kommen, gibt es kein Verdienst)
Konkurrenz
(wenn zu viele Mädchen da sind oder andere Clubs günstiger sind)
Serviceleistung
Ausserdem kommt es darauf an, was das Mädchen alles fürs Geld anbietet,
je mehr Sonderwünsche wie Franz total, Anal oder gar Sex ohne Kondom, desto mehr verdient sie.
Wobei ich ehrlich gesagt eine WG verstehe und auch sehr froh bin, dass sie keine solchen Praktiken anbietet.
Aber wie ich kürzlich in meinem Stammclub festgestellt habe, gab es Mädchen die nicht gross aktiv waren an einem Samstagabend und sicher nichts oder nur
Fr. 200-300 verdient haben und andere Damen ich selber gezählt habe, wie sie
6-8 mal nach kurzer Pause, Smalltalk und Kundenfang wieder auf dem Zimmer verschwunden sind und sicher über Fr. 1000 an einem Tag verdient haben.
Denke man kann es nicht pauschalisieren, aber es stimmt schon, dass viele Mädchen gerade in der Life-Gruppe wenig oder zu wenig verdienen, eine Kollegin von mir (nicht meine Freundin) arbeitete mit einer anderen Kollegin eine Woche lang unter der Woche im Beatrice-Privat und abends noch im Life und am Wochenende in der Alp und haben keine Fr. 500 gemacht.