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    Ich sitze auf einer Bank und erhole mich von vorangegangenen Aktivitäten, als Stella sich neben mich setzt und mich freudig mit den Worten „schön das Du wieder da bist“ begrüsst. Als Erstbesucher ohne gemeinsame Club-Schnittmenge muss es sich zwar um eine Verwechslung handeln (oder gar um einen „hinterlistigen“ Akquise-Trick von Stella ?! :smile:) aber das macht nichts, denn es beginnt damit ein sehr schönes Gespräch mit einer attraktiven, höchst angenehmen Landsmännin (sie kommt glaube ich aus Hamburg). Wir finden sofort einen guten Draht zueinander.


    Nach entsprechender Ankuschelzeit einigen wir uns auf einen „Zimmergang“ in einer Nische neben dem Kino (es war Dienstags). Nach den üblichen oralen Vorbereitungen, kommt es zur Vereinigung in der Misio. Als wohlerzogener Mann mit ein wenig angegoogeltem Kopulations-Know How versuche ich meine Stösse so zu choreografieren, dass es neben heftiger Rammelphasen, auch ruhigere Momente gibt. Diese führen aber zu heftigen Protesten von Stella:


    „Hey, wieso hörst Du auf? Mach weiter!! Fester !!!


    So zu Höchstleistung gefordert komme ich dann – nach angemessener Zeit – ziemlich schweissgebadet und mit 180iger Puls zu meinem verdienten Höhepunkt, begleitet durch lobende Worte von Stella. Ich glaube sie weiss, was Männer wollen, zumindest, was ich in dem Moment wollte. Fazit: Eine höchst angenehme, erfahrene (Porno-)Liebhaberin auf Zeit. Gerne wieder.

    Daisys Körper haut mich um. Sie ist sehr jung (ich glaube 21 Jahre), was sich beim Small Talk vor und nach dem Sex etwas bemerkbar macht, aber optisch und haptisch ist sie unglaublich. So kommt es auch, dass ich bei unserer gemeinsamen Zeit im Kino ca. drei Stellungen früher fertig bin als eigentlich geplant. Mehr als Blasen, Lecken und Reiten halte ich bei ihr nicht durch. Das macht aber nichts, denn ein früher aber schöner „Scheiss-drauf-ist-das-geil“ Orgasmus hinterlässt gerade beim Erstzimmer am Tag durchaus einen nachhaltig positiven Eindruck.


    Später am Tag laufen wir uns wieder über den Weg und sie fragt mich, ob ich einen Bussi möchte (hat sie mal in Österreich gearbeitet?). Es stellt sich aber raus, dass die Frage auf Englisch war, einen härteren Konsonanten beinhaltete („P“) und auf einen weiteren Zimmergang gerichtet war. Lustigster Verhörer des Tages…

    Antonia spricht mich an und mir fällt eigentlich nichts ein, was mich von einem Stelldichein mit ihr abhalten sollte. Sie ist hübsch, hat eine knackige Figur, schöne Augen und ein nettes einnehmendes Wesen. Nach einer Runde Unterhalten auf der Bank einigen wir uns gemeinsam ins Kino zu gehen. Als ich jung war, hätte so ein Date noch mindestens vier Wochen Warten und sieben weitere Verabredungen bedeutet, bis es zum ersten Sex kommt (bzw. meistens doch eher Warten und weitere Dates ohne den Sex :traurig:). Kaum 30 Jahre und 140 Franken später bedeutet solch eine Kino-Verabredung sofortigen Vollzug. Das Leben hat es gut mit mir gemeint!


    Die Runde mit Antonia hat alles geboten, was mir gefällt und wir haben die Verabredung mit einer guten und vertrauten Unterhaltung ausklingen lassen. Bemerkenswert finde ich noch, dass ich unsere Vereinigung erotischer einschätze als die Aktion auf der Kinoleinwand. Und das liegt nicht an meinem Körper, sondern vor allem an der Qualität der gezeigten filmischen Machwerke. Vielleicht deutet sich da eine Karriereoption für mich an.

    So eine wie Beatris ist mir noch nie untergekommen. Weder in meiner gar nicht so langen Freierkarriere, noch im „normalen“ Leben. Das liegt weniger an ihrem absolut perfekten Körper und Aussehen, als vielmehr an ihrer Persönlichkeit. Lustig, extrovertiert, aber gleichzeitig ruhig und zurückhaltend. Sie ist ein alberner Kindskopf und gleichzeitig eine schlaue Erwachsene, die genau weiss, was sie will. Ihr Lachen ist einmalig. Ihr Umgang mit Kunden, Kolleginnen und Angestellte im Club zeigt ihre Klasse.


    Sie ist verantwortlich dafür, dass auf meinen eigentlich einmalig geplanten Testbesuch im Globe mittlerweile viele Folgetermine gefolgt sind, bei denen ich (fast) ausschliesslich mit ihr aufs Zimmer gehe. Es gibt noch ein paar Argumente, die mich davon abhalten ihr einen Heiratsantrag zu stellen (so Dinge wie z.B. unsere Altersdifferenz, meine Kenntnisse in ihrer Muttersprache, die Zahlungspflichtigkeit der gemeinsam verbrachten Zeit, unsere unterschiedliche Einordnung auf einer Heiratsmarkt-Attraktivitätsskala und - ach ja - auch noch mein Familienstand hust hust). So bleibt mir halt momentan nur die gockelhafte Clubbeziehung, wo ich beim obligatorischen Büssergang zum Fränkliautomat an der Rezeption, auf Fritz‘s pflichtschuldige Frage ob alles guat gsi isch nur antworten kann: „War schon ganz ok, aber zu den letzten zweieinhalb Stunden meines 10. Zimmergangs mit Beatris musste ich mich doch irgendwie zwingen….“


    Über so etwas profanes, wie sexuelle Details unserer Stelldicheine werde ich in diesem Fall nicht berichten. Beatris versteht natürlich ihr Handwerk und ist mit Sicherheit Europas beste Küsserin.