Leserbrief
Sehr geehrter Herr Redaktor Toni Spitale,
Ihren Artikel über Ingo Heidbrinks „Erinnerungen aus dem Bordell“ musste ich gleich zweimal lesen, nicht etwa, weil er so fesselnd war, sondern weil ich den Sinn dahinter nicht verstanden habe. Vielleicht fehlt mir einfach der Zugang zu Ihrer Pointe oder es gibt schlicht keine. Aber sei’s drum.
Was mich vielmehr überrascht, ist Ihr Engagement. Als Redaktor bei Linth24 und der Volketswiler Nachrichten https://volketswiler-nachrichten.ch/ueber-uns/team/ scheinen Sie nicht nur über Herrn Heidbrink zu schreiben, sondern sich in all seinen Clubs als Gast (Freier) auszutoben, gezielt die Nähe zu ihm zu suchen und sich ihm als Hofberichterstatter anzudienen. Sein Geschwafel wird von Ihnen völlig unreflektiert, ohne Kritik und ohne journalistische Distanz veröffentlicht – das wirft erhebliche Fragen auf. Was jedoch für mich klar ersichtlich ist: Sie agieren nicht wie ein unabhängiger Redaktor, sondern eher wie ein Bezahlschreiber, der offenbar als Gegenleistung im Bordell mit "Naturalien" belohnt wird. Wie soll man da noch die Medien, in denen Ihre Artikel erscheinen, ernst nehmen?
Noch interessanter wird es, wenn man Ihre "Erlebnisberichte" im Forum über ihre Besuche als Gast in den Sexclubs von Hr. Heidbrink liest, die Sie unter dem Pseudonym banyadee
verfassen. Da ist mir schon seit langem einiges klar. 
Auch ist mir von einem ihrer Kollegen nicht entgangen, wie Sie mit einem Beziehungs-Netzwerk zu lokalen Behörden prahlen, und "Erleichterungen" bei Genehmigungen für diejenigen anbieten, die ein Bordell in der Gemeinde Volketswil eröffnen möchten https://www.zo-wahlen.ch/Uster…Toni--8603-Schwerzenbach/
Es ist immer wieder verblüffend, wie weitreichend die Verstrickungen und Abhängigkeiten sind – vor allem bei jenen, die sich als „saubere Leute“ darstellen und gleichzeitig mit erhobenem Zeigefinger über andere urteilen. Mich überrascht das schon lange nicht mehr.
Mit freundlichen Grüßen,
Ein besorgter Leser