Das ist ganz klar in der Verordnung bundesweit geregelt. Kann man hier nachlesen: https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/379
Kurz zusammengefasst:
- Bern kriegt keine Daten
- Nur wenn eine Ansteckung im Club passiert und diese gemeldet wird, kriegt der Kanton die Daten
- Die Daten müssen nach 14 Tagen gelöscht werden
- Die Daten dürfen zu keinem anderen Zweck verwendet werden
Alles andere ist illegal. Ob du dem Club vertraust, dass dieser die geltenden Gesetze einhält, ist dann deine Sache. Ich denke aber ein Verstoss kann sich kein Club leisten...
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Ich habe nie daran gezweifelt, dass die Infos irgendwo vorliegen. Die Dokumente und Grundlagen, welche die Datenerhebung regeln, habe ich in der Zwischenzeit ebenfalls gefunden. Es geht mir mehr ums Prinzip. Transparenz heisst für mich, dass in Zeitungsartikeln, Websites oder wo auch immer man Dinge liest, unten in den Fussnoten alles zum Nachlesen angegeben wird. Und das beinhaltet auch das Rechtliche. In den meisten Belangen, die an politische Interessen geknüpft sind, findet man nur sehr einseitige, viele Fakten vernachlässigende Quellen und nur durch sehr intensive Recherche findet man diejenigen Informationen, die ebenfalls in Artikel XY hätten stehen sollen.
Übrigens hast du nicht ganz Recht. Es stimmt, dass sie die Daten nicht EINSEHEN dürfen, wenn kein Grund dazu besteht. Die Daten sind nach Übermittlung durch den braven Bürger sehr wohl schon serverseitig vorhanden. Ob die nun Zugriff haben oder nicht, oder ob die Daten nun verschlüsselt sind oder nicht ist unerheblich.
Der Kanton Bern hat im Übrigen eine Sonderregelung und die Leute, die die Systeme für die QR-Codes anbieten schrieben auf ihren Seiten, dass im Code ihrer Software eine API vorhanden ist, die die Daten sogleich an die zentrale Datenbank in Bern schickt.
Und als letztes noch: Illegalität oder "eindeutige Regelungen" haben noch nie vor Missbrauch geschützt und wer heute (ider genauer insbesondere heute, denn auch vor 2000 Jahren hat der Staat nicht die Interessen seiner Bürger vertreten) noch glaubt, dass Staaten die Interessen des Volkes vertreten sind einfach nur naiv.
Die Leute brauchen ihren eigenen Verstand nicht. Weil irgendwo auf einem Papier steht, dass die Daten gelöscht werden, heisst noch lange nicht, dass es getan wird. Solange man nicht selber auf die Datenbank zugreifen und sich vergewissern kann, dass dem so ist, bleibt dies reine Behauptung.
Es ist nicht der Club, dem mein Misstrauen zukommt, sondern die Server in Bern.
EDIT: Habe gerade gemerkt, dass sich mein Beitrag energisch liest und man meinen könnte, dass ich weehaa
kritisiere. Dem
ist nicht so, sorry weehaa.
Habe die Gelegenheit mehr genutzt, um meine Meinung auszukotzen 
