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    Anfang des Sommers entfachte ein Buch die Debatte neu: «Sexkauf – eine rechtliche und rechtsethische Untersuchung der Prostitution.» Prostitution verstosse gegen die Menschenwürde – so das Fazit der Studie. Jetzt, wo das EU-Parlament es ähnlich sieht und gerade eine entsprechende Empfehlung beschlossen hat, wollen wir mehr wissen. Wir haben uns mit Elke Mack zusammengesetzt, Co-Autorin der Studie und Professorin für christliche Sozialwissenschaft und Sozialethik.

    Dass die Prostitutionsgegner die selbe unseriöse Suppe immer wieder aufkochen müssen, zeigt, wie wenig sachlich fundiert ihr Anliegen ist.


    Das Buch Sexkauf, in dem der Fachanwalt für Verwaltungs- und Medizinrecht Rommelfanger, die Verfassungswidrigkeit der Prostitution nachgewiesen haben will, beruht im wesentlichen auf vorherigen "Studien" von Melissa Farley. Ihre "Studien" sind notorisch unseriös. Unter anderem der Ontario Superior Court of Justice hat Farley als Sachverständige abgewatsch. Insofern besteht Hoffnung, dass auch hiesige Verfassungsgerichte sich den Schmarren nicht zu eigen machen würden.

    Und ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass auch dieser Realitätsschock für eine Vielzahl der Mädels, die "aussteigen", der ausschlaggebende Grund ist, wieder "einzusteigen".

    Die Mädels sind ja meist in einer Realität groß geworden, in der Geld überhaupt nicht reinkam und Gedanken um die Zukunftsperspektive sich situationsbedingt auf die Mahlzeit für den nächsten Tag beschränkten.

    Aus dieser Realität sind sie dann in einer Realität gelandet, in der durch Geld für Sex plötzlich viele Konsumwünsche für sich und die Familie erfüllbar waren.

    Die Realität dazwischen haben sie oft gar nicht erlebt. Nachvollziehbar, wenn sie sich dort nicht einfach zurechtfinden.

    Mir sind direkt und indirekt ähnliche Fälle bekannt. Die Schilderungen im Ausgangspost kommen mir daher fast ein wenig "deja-vu" mäßig vor und bestätigen meine Wahrnehmungen.


    Die Abneigung vor dem "Job", kann dabei individuell aus vielen Facetten bestehen.


    An zwei Punkten weiß ich nicht, wie ich sie einordnen soll:


    Ist das Buhlen um Empathie beim Kunden, (der Mann ja trotz aller Vertrautheit immer bleibt,) nicht auch unbewusst eine geschäftliche Taktik?


    Was macht eigentlich ein Mann (oder eine unattraktive Frau) in solchen Fällen? Der/die hat doch in der Regel gar nicht die Möglichkeit, finanziellen Löcher auf diese Art zu stopfen. Ist es also nicht auch irgendwie ein Privileg, diese Möglichkeit überhaupt zu haben?


    Ich habe da kein geschlossenes Weltbild.

    ...

    Zudem hat der Chef vom Globe hier frueher zigfach gepostet, das er für alle seine Clubs nur so viele Girls einteilt, das sie genuegend verdienen. Und zusaetzlich SV bezahlt, die dafür sorgen, dass Girls aktiv Gaeste ansprechen und verdienen. Denn wenn eine nicht taeglich 1.000 CHF verdient, jammert sie und ist sie weg . Hat er jahrelang gelogen ?

    ...

    Wohin wäre sie denn weg, wenn sie mit dem Verdienst unzufrieden ist? Doch wohl hauptsächlich irgendwohin, wo sie besser verdienen könnte. Das heißt dann, das Globe ist ein Billig-Schuppen, der bei den Verdienstmöglichkeiten nicht mit anderen Clubs mithalten kann. Entweder das, oder die Antwort auf die Frage lautet: "Wahrscheinlich ja!"

    Mein Stand war, dass alles über 10000 € deklarationspflichtig ist und rumänische Staatsbürger sollten da gegenüber anderen EU Bürgern eigentlich gleichbehandelt werden müssen. Das sind aber Feinheiten.

    Ich habe die Annekdote gehört, dass bei der Einreise auch schon mal der Sitznachbar gefragt wird, ob er im Falle einer Kontrolle ein Teil der eingeführten Barmittel auf seine Kappe nimmt. Das nach einem 14 tägigen Arbeitsaufenthalt. Daraus lassen sich dann auch Abschätzungen über den durchschnittlichen täglichen Verdienst machen (natürlich spezifisch für die Annekdotenerzählerin, die mit "Pfeffer im Hintern" bei der Akquise ist).

    Denn die von den Supervisorinnen aufgescheuchten Girls drehen dann nur Alibi Runden durch den Club, so dass es aussieht als würden sich die Girls um Kunden bemühen damit die Supervisorinnen zufrieden sind.

    ...

    So wie sie auch vor Chef Ingo Null Respekt haben

    ...

    Ich denk das ist von oben so gewollt, sonst hätte Ingo das schon lange geändert.

    Einerseits hält sich das Management im Globe eine Task Force von Supervisorinnen, die die Mädels aufscheucht. Andererseits soll der Misserfolg dieses Unterfangens vom Management gewollt sein. Macht irgendwie keinen Sinn.


    Vielleicht sollte das Management sich einfach auf sein neu entdecktes Tätigkeitsfeld beschränken: Filmchen zur Selbstdarstellung drehen.


    WGs mit Unternehmergeist, Eigeninitiative und einem "eigenen Kopf" werden sich im deutschen oder östereichischen Clubsystem wahrscheinlich wohler fühlen. Mein Eindruck war immer, dass man solche Mädels in der Schweiz weniger findet als in D oder AT, und solche Mädels es im Globe schon gar nicht lange ausgehalten haben

    Vielleicht kann man das Thema auch mal von einer anderen Seite betrachten.


    Es gibt die evolutionspsychologische Theorie der Life History Strategie. Kern dieser Theorie ist, dass schwierige Lebensbedingungen in der Kindheit eher zu einer Fast Life History Strategie führen. Diese zeichnet sich durch frühere sexuelle Erfahrungen, mehr Promiskuität und ein weniger zukunftsorientiertes Verhalten aus.

    Life History Strategie :

    Zitat

    Unvorhersehbare und harte Bedingungen führen tendenziell zu schnellen Lebenslaufstrategien, die durch eine frühe Reifung, eine größere Anzahl von Sexualpartnern, an die man weniger gebunden ist, und eine geringere Erziehung der Nachkommen gekennzeichnet sind. Unvorhersehbarkeit und Härte beeinträchtigen nicht nur die dispositionelle soziale und emotionale Funktion, sondern können auch die Entwicklung von Persönlichkeitsmerkmalen fördern, die mit einem höheren Maß an Instabilität in sozialen Beziehungen oder eigennützigerem Verhalten verbunden sind.

    Für junge Frauen mit einer derartigen Disposition hat die Prostitution sicherlich eine gewisse Anziehungskraft, weshalb sie dort häufig zu finden sind.


    Demnach wäre die Häufung von WGs, die nicht diszipliniert auf die Zukunft oder eine stabile Beziehung hinarbeiten, kein kausaler Zusammenhang. Es ist dann eher eine Korrelation, bei der Prostitution und mangelnde Zukunftsorientiertheit beide ihre Ursache in der Fast Life History Strategie haben.


    Indem man die Mädels vor der Prostitution "bewahrt", ist die eigentliche Ursache nicht behoben.

    Nein. Der Tagesverdienst ist bei jeder Frau völlig unterschiedlich und hängt eben nicht von Glück, Zufall oder " wie der Tag läuft " ab, sondern allein und nur von ihr ab, also wie sie läüft und arbeitet. Attraktivität, Service-angebot und vor allem Fleiss. Die eine läuft den ganzen Tag, spricht aktiv, fleissig, pausenlos und unermnüdlich Gäste an , bringt super Service auf Zimmer, hat dank Mund-zu Mund-Propaganda reichlich Stammgäste, eilt von Zimmer zu Zimmer und verdient super. Täglich !

    ....

    Dass die Höhe des durchschnittlichen Tagesverdienstes vom Talent und Verhalten des WGs abhängt, schrieb ich. Wenn Du allerdings schlicht bestreitest, dass es gute und schlechte einzelne Tage gibt, zeigt das, wie wenig Du den Arbeitsalltag aus Sicht des WGs nachvollziehen kannst. Damit wird dann auch der Rest Deiner Argumentation wackelig.

    Ich verstehe die Kritik nicht.

    ...

    Wieso äussern sich seltsamerweise genau die nicht, die immer erklären, die Girls sparen für ihren Ausstieg nach der Prostitution, für ihre Existenz und ihre Zukunft?

    Auffällig viele anonyme Nichtversteher hier, die in immer dem selben Duktus daherkommen. Wahrscheinlich schreiben die soviel Unsinn, dass deren Tarnnamen schneller verbrannt sind, als sie sich neue ausdenken können.


    Eigentlich sollte man ja keine Trolle füttern. Aber wo genau sind denn hier diejenigen, die angeblich immer erklären, die Girls sparen für ihren Ausstieg?


    Als Faktenfuchs kannst du ja sicherlich zahlreiche Posts als Beispiel liefern.


    Oder handelt es sich wieder mal um einen aus Vorurteilen und Projektionen aufgebauten Popanz? ;)

    Aus annekdotischen Erzählungen und eigenen Erfahrungen habe ich das Bild, dass der Fahndungsdruck in Rumänien eher gering ist.


    Es geht schließlich nicht nur um die Gelder der Prostituierten. Auch sonst arbeiten sehr viele Rumänen im Ausland. Das Geld, das die nach Hause bringen, ist ein nicht unbedeutender Teil der Zahlungsbilanz.


    Ich kenne das auch aus anderen Teilen der Welt, z.B. die Mexikaner, die in USA arbeiten. Um den Geldfluss nicht zu stören, gibt es da eine inoffizielle "don't ask, don't tell' Politik.

    Das Problem haben prinzipiell alle WGs, die ihr hier verdientes Geld nach Hause bringen.


    Euro Konten sind in Rumänien normal. Größere Summen - z.B. bei Bauvorhaben - werden in Euro bezahlt. Die Mädels zahlen halt ihr Cash dort in Euro auf ihr in Euro geführtes Bankkonto ein. Ob es Nachfragen gibt oder für das Nichtstellen von Nachfragen eine "Gebühr" bezahlt wird, weiß ich nicht. Aber offensichtlich funktioniert es ja.

    So zumindest mein Wissensstand.

    Dass es genug WGs gibt, die mit dem Geld, das sie verdienen, nicht zukunftsorientiert umgehen, bestreitet ja auch niemand. Ist schließlich auch Thema des Threads hier. Viele sind einfach so aufgewachsen, dass aus Armutsgründen immer von der Hand in den Mund gelebt wurde. Daher kennen und können sie es vielleicht nicht anders.

    Dabei muss das Geld noch nicht mal unbedingt für die Sammlung von Gucci Handtaschen verballert werden. Der Familie daheim ein gutes Leben zu ermöglichen ist auch eine Motivation.

    Dass die Mädels im Lockdown nicht hier in ihren 4-6er Schlafkammern bleiben wollen, muss nicht unbedingt finanzielle Gründe haben. Im Urlaub fahren die WGs schließlich auch nach Hause.

    Das Globe mit seinen Dominanzstrukturen halte ich für einen Club, in dem sich diejenigen WGs häufen, die sich diesen Strukturen unterordnen. Da ist dann sicher ein erhöhter Anteil an Mädels, die unselbstständig sind, sich unterordnen, "gesagt bekommen müssen" wo es lang geht. Das sind dann vielleicht auch eher diejenigen mit schlechter Selbstorganisation.

    Als Anmerkung würde ich dazu noch machen, dass gerade, wenn es ums Geld geht, die Aussagen der Mädels mit Vorsicht zu genießen sind. Gerade potentiellen Kunden, die als hilfsbereit und großzügig eingeschätzt werden, werden die eher nicht aufs Auge binden, dass es ihnen gerade finanziell gutgeht.


    Das ändert sich dann sehr schnell, wenn es um die Buchung für einen ganzen Tag geht. Dann gibt es plötzlich einen sehr hohen durchschnittlichen Tagesverdienst, der natürlich durch den Preis für die Tagesbuchung kompensiert werden muss.

    Ist ja auch deren gutes Recht, alle Register zu ziehen.


    Im deutschen Großclub sind 500 - 1500 Euro Tagesverdienst drin, je nachdem wie der Tag läuft. Das ist dann aber auch ein Knochenjob und verlangt Talent und Disziplin bei der Aquise sowie der Pflege der Stammkunden. Mehr als die Hälfte des Monats ist das kaum durchzustehen.

    Das Haus in Rumänien lässt sich damit aber schon innerhalb eines überschaubaren Zeitraums finanzieren (,wenn die Disziplin und Selbstorganisation stimmt).

    Und ja: Nach unten ist dem Tagesverdienst keine Grenze gesetzt, wenn es dumm läuft.

    Leider kann ich dir nicht folgen. Du kannst nämlich nicht lesen. Mein Deutsch Prof pflegte zu sagen wer mit diskutieren will, muss zuerst mal lesen und verstehen lernen. Daran hapert es bei dir.


    Kollege @ Norbi77 ist mit einer EX-WG liiert, war in Rumänien, und kennt durch sie viele EX-WGs. Er hat nicht gepostet, dass er nur zwei Wgs kennt, die nach 10 ( !!! ) Jahren im Puff völlig mittellos sind, sondern das ausnahmslos ALLE EX-WGs, die er oder seine Frau als EX-WG kennt, nichts auf der Seite haben. Und dafür hat er bespielhaft 2 Wgs angefügrt. Was völlig Anderes, als was du hier suggerierst.

    Geschrieben hat Norbi dieses:

    "Sie hat immer noch Kontakt zu Ex-Kolleginnen. Zwei ihrer Ex-Kolleginnen haben jetzt die Schnauze voll als WG zu arbeiten."

    "Mir sind von meiner Lebenspartnerin bis jetzt nur solche WG's zu Ohren gekommen, die nur so viel Geld haben um von heute auf morgen oder für ein paar Monate ohne Einkommen leben zu können."

    Daraus lässt sich - im Widerspruch zu Deinem "Textverständnis" - erstmal nur schließen, dass Norbi 2 WGs und ein ex WG (nämlich seine Frau) kennt.

    Wieviele Ex-Kolleginnen seine Frau noch kennt, wissen wir nicht.

    ...

    Du kennst keine Einzige. Und kennst Rumänien allenfalls über Google.


    Zudem haben schon viele Kollegen hier das bestätigt und ähnliche Erfahrungen mit EX-WGs gepostet . Zudem wird das von allen erfahrenen Milieu- Ermittlern bestätigt.
    ...

    Allein da stecken schon drei Aussagen drin, die nicht seriös sein können. Du kannst nicht wissen, von wievielen WGs Anna Konda den persönlichen Hintergrund kennt, wie oft Anna Konda in Rumänien war und kannst auch keinen Überblick über die Ansichten von allen erfahrenen Milieu Ermittlern haben. Das alles lässt mich vermuten, dass Deine Meinungsstärke haupsächlich auf Projektionen und Vorurteilen beruht.

    Leider kann ich dir nicht folgen. Du kannst nämlich nicht lesen. Mein Deutsch Prof pflegte zu sagen wer mit diskutieren will, muss zuerst mal lesen und verstehen lernen. Daran hapert es bei dir.


    Kollege @ Norbi77 ist mit einer EX-WG liiert, war in Rumänien, und kennt durch sie viele EX-WGs. Er hat nicht gepostet, dass er nur zwei Wgs kennt, die nach 10 ( !!! ) Jahren im Puff völlig mittellos sind, sondern das ausnahmslos ALLE EX-WGs, die er oder seine Frau als EX-WG kennt, nichts auf der Seite haben. Und dafür hat er bespielhaft 2 Wgs angefügrt. Was völlig Anderes, als was du hier suggerierst.

    Geschrieben hat Norbi dieses:

    "Sie hat immer noch Kontakt zu Ex-Kolleginnen. Zwei ihrer Ex-Kolleginnen haben jetzt die Schnauze voll als WG zu arbeiten."

    "Mir sind von meiner Lebenspartnerin bis jetzt nur solche WG's zu Ohren gekommen, die nur so viel Geld haben um von heute auf morgen oder für ein paar Monate ohne Einkommen leben zu können."

    Daraus lässt sich - im Widerspruch zu Deinem "Textverständnis" - erstmal nur schließen, dass Norbi 2 WGs und ein ex WG (nämlich seine Frau) kennt.

    Wieviele Ex-Kolleginnen seine Frau noch kennt, wissen wir nicht.

    ...

    Du kennst keine Einzige. Und kennst Rumänien allenfalls über Google.


    Zudem haben schon viele Kollegen hier das bestätigt und ähnliche Erfahrungen mit EX-WGs gepostet . Zudem wird das von allen erfahrenen Milieu- Ermittlern bestätigt.
    ...

    Allein da stecken schon drei Aussagen drin, die nicht seriös sein können. Du kannst nicht wissen, von wievielen WGs Anna Konda den persönlichen Hintergrund kennt, wie oft Anna Konda in Rumänien war und kannst auch keinen Überblick über die Ansichten von allen erfahrenen Milieu Ermittlern haben. Das alles lässt mich vermuten, dass Deine Meinungsstärke haupsächlich auf Projektionen und Vorurteilen beruht.

    Ich versuche mal zu folgen.


    Bei den ausnahmslos Allen handelt es sich um genau 2 Mädels. Diesen zwei kommen per Definition aus der Stichprobe derjenigen, die den Ausstieg nicht geschafft haben. Deswegen sind die 2 hier ja Thema. Von diesen Beiden ziehst Du jetzt Schlüsse über 99% aller WGs.


    Mein Mathe Prof pflegte den Witz zu machen: "Wenn man 3 Beispiele findet, ist der Satz bewiesen". Selbst dafür fehlt hier noch ein weiteres Beispiel.

    Schon interessant wie du die Tatsachen schön redest. @sebastian11 hat 100% recht. Nur Leute mit Rosa Brille glauben das Wgs nach Jahren ausgesorgt haben.

    Dass sie nicht ausgesorgt haben, heißt ja nicht, dass sie nicht ausgesorgt haben könnten.


    Hab die Rechnung auch schon von einigen WGs aufgemacht bekommen. Meist von den älteren, die dann auch erklären, dass "die jüngeren" mit dem Geld nicht zukunftsorientiert umgehen.

    ....Ich verstehe das Alles nicht.

    Ist eigentlich nicht so schwer. Auf Seiten der Girls und auf Seiten der Schreiberlinge hier handelt es sich um Individuen. Allen ist gemeinsam, dass sie sich im Puff begegnen.


    Ansonsten sind es aber unterschiedliche Menschen mit ihren individuellen menschlichen Stärken und Schwächen. Eine sich durch alle Posts ziehenden Logik zu suchen, ist Schwachsinn.

    Interessant was die Diskussionen über Ausstieg und Beziehungen mit WGs zu Tage gefördert haben. Hätte nie für möglich gehalten das solche tiefe Gräben zwischen den Girls und den Gästen existieren, fast wie ein Kampf zwischen zwei Lagern. Es erschüttert mich wie viele Gäste über die Girls in Wirklichkeit denken und trotzdem zu ihnen in die Clubs gehen, sich neben sie aufs Sofa setzen und auf Liebe machen, Händchenhalten und sie im Zimmer lecken, über Favoritinnen schwärmen und wenn die Girls mit dem Job aufhören wollen sind sie der letzte Dreck für die Gäste. Das kann ich nicht mehr begreifen. Wäre ich ein Girl, hätte ich keine Reue solche Gäste bis aufs Blut abzuzocken. Jetzt verstehe ich so manches Girl....

    Man kann sich auch auf Menschen einlassen obwohl man weiß, dass es einem selbst Nachteile bringen kann. Diese Nachteile werden hier teils beleuchtet. Du siehst den Hinweis auf diese Nachteile, die man selbst hinzunehmen bereit ist, als Abwertung des anderen Menschen?


    Ist für Dich ein anderer Mensch nur wertvoll, wenn er Dir uneingeschränkt Vorteile bringt?

    Meine 2 Cent dazu:


    Prinzipiell können die WGs soviel verdienen, dass sie nach wenigen Jahren aus dem Job aussteigen könnten.


    Eine halbwegs gute Partie als Mann/Partner zu finden, sollte den meisten eigentlich auch nicht verbaut sein.


    Wenn einige sich nach Jahren in dem Job also noch in der geschilderten Situation befinden, dann hat das sicher auch seine Ursache in der Persönlichkeit der Betroffenen. Die kann natürlich auch durch den Job mitgeformt worden sein.


    Die Selbstauskunft der Betroffenen mag durchaus ehrlich sein, ist aber nur eine Seite der Medaille. Der tatsächlich gewählte Lebensweg ist die andere Seite.


    Mann - egal ob als Freund oder potentieller Partner - sollte also nie aus den Augen verlieren, dass das Mädel den Ausstieg bisher nicht geschafft hat; wahrscheinlich aus in ihr liegenden Gründen. Warum sollte sich das also genau jetzt geändert haben?

    ...

    Und diese "Experten Meinungen", Auftrags Fake Studien, ... werden über die dpa (Presseagentur) an die Mainstreammedien verteilt um die Meinung der Bürger zu beeinflussen und dienen folglich als Legitimation für politische Entscheidungen die letztendlich in Gesetzen münden. So läuft das. in Kurzform erklärt.

    ...

    Zumindest geht es hier kaum um wirtschaftliche Interessen. Wenn Du Dir den Hintergrund dieser Experten Gestalten anschaust, wirst Du feststellen, dass viele von denen nur ihre eigenen verkorkste Sexualität dadurch kompensieren, dass sie der Gesellschaft vorschreiben wollen, wie deren Sexualität auszusehen hat.

    ...

    Ich bin sicher, hinter jeder Geschichte stecken Freud und Leid, Liebe und Enttäuschung gleichermassen. Aber jede Geschichte ist anders, auch wenn viele etwas stereotyp klingen.

    ....

    Am Ende hat Mann aber zumindest eine spannende Geschichte erlebt und einen Blick auf die Welt aus einer anderen Perspektive gewonnen. Zumindest ich finde es immer spannend, wie andere Menschen ticken. Mit authentischer Nähe zu einer WG bekommt man natürlich auch viele Geschichten aus dem Umfeld mit und bekommt mehr Verständnis für die Umstände, aus denen die Frauen kommen.

    Leid und Enttäuschung ist natürlich im Paket dabei und manche Löcher in der Seele, in die man schaut, sind nicht unbedingt schön.

    Aber "In the long run, we are all dead". Was wir tun können, ist vorher viele Geschichten erleben.

    ...Ist ein Privileg für das Forum das ich die Fotos hier zeige, die Fotos sind in Sexseiten zu sehen, warum nicht hier in Sexforum? Mit den beiden habe ich schon oft gefickt einfach so in Hotel geile Party gehabt mit ein paar Jungs und Mädels, quer hin und her, ohne einen Cent bezahlen, gefickt weil alle Spass dran hatten, danach Restaurant, Strand und wieder Hotel zum Gruppen sex Party. Du bist nur auf Bezahlung, Bünzli, Geiz und Rechthabung und kannst deshalb keinen Spass haben in deinem Leben , du tust mir leid armer Mann. Und du tust mich kriminalisieren und als Dieb bezeichnen.

    ...

    Dem interessierten Mitleser stellt sich hier eine Frage: Wenn der Poster so ein erfülltes Leben hat, warum gibt er soviel Lebenszeit für diese Forum her. Und wenn er sich wirklich seinen Mitdiskutanten so haushoch überlegen fühlt, warum muss er noch zusätzliche Lebenszeit investieren, um auch das hier nochmal öffentlich zu betonen ?


    Pula mică?

    ...

    Es geht hier nicht um Romantisierung, sondern um etwas ganz Zentrales: Respekt.

    Den offenbar einige Freier nicht aufbringen wollen und die WG's als Ware und Sexobjekt behandeln.


    Don Phallo 8)

    Gibt ja im richtigen Leben genauso Leute, die sich selber dadurch erhöhen, ihre Mitmenschen respektlos zu behandeln. Manche leben das dann hier verbal im Forum aus. Gut vorstellbar, dass solche Kandidaten auch im Puff ihren Lustgewinn aus einer gefühlten Überlegenheit und der Freude an der Demütigung ihres Sexualpartners schöpfen.

    Hab in Gesprächen mit den WGs öfter gehört, dass es gerade diese Zeitgenossen sind, die den Job psychisch belastend machen.

    Falsch. Es braucht nur einen. Für die Vergewaltigung. Nähmlich den Vergewaltiger. Ohne ihn gebe keine Vergewaltigung.

    Bei physischer Gewalt ist das sicherlich so. Bei relationaler Gewalt, wie z.b. der loverboy Masche, braucht es zwei.


    Diese Verantwortung, sich nicht ausnutzen zu lassen, kann man niemanden nehmen. Sollte man auch nicht, denn wer außer einem selbst, kann einen davor schützen, ausgenutzt zu werden?

    ...

    Und der wir es wohl besser wissen wie die Freier hier. Die ohnhin keine Frau privat kennen, nicht hinter die Kulissen blicken und ihr Treiben rechtfertigen und schön reden wollen.

    Den Betrag hatte ich zunächst für Ironie gehalten. Meinung sollte sich aus Fakten bilden und nicht andersrum die Fakten aus der Meinung zusammenfantasiert werden.


    Es ist doch schlechterdings unmöglich, dass Du weißt, welche privaten Verhältnisse die Schreiber hier zu den Frauen haben. Dann kannst Du Dir doch aufrichtigerweise auch keine Meinung auf Grundlage dieses Nichtwissens bilden und diese Meinung dann auch noch öffentlich kundtun.

    Manfred Paulus wurde 2003 pensioniert.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Paulus


    Innerhalb der letzten 20 Jahre ist die Kriminalität im Prostitutionsgewerbe massiv rückläufig:


    https://www.donacarmen.de/pressemitteilung-23/#more-2991

    Zitat

    Während die Entwicklung registrierter Straftaten (– 13 %), ermittelter Tatverdächtiger (– 11 %) sowie der Verurteilungen (– 11 %) bei der Gesamtentwicklung innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte (2020 – 2022) langsam, aber beständig rückläufig war, erwies sich die Entwicklung entsprechender Kennziffern im Bereich des Prostitutionsgewerbes im genannten Zeitraum als massiv rückläufig: Sie betrug durchgängig über – 80 %.

    ● Während die Zahl der von Kriminalität betroffenen Opfer in der Gesamtgesellschaft im Jahr 2022 mit 1,1 Mio. ihren vorläufigen historischen Höhepunkt erreicht hat (+ 54 % seit 2000), ist die Zahl mutmaßlicher Kriminalitäts-Opfer im Prostitutionsgewerbe demgegenüber mit 648 auf einem historischen Tiefpunkt angelangt (- 86 % seit 2000).

    Finden die keine besseren Quellen, als einen abgehalfterten Ermittler, dessen Erfahrungen aus dem vorigen Jahrtausend stammen?

    ...

    Und... So respektlos dass jetzt auch rüberkommen mag... wenn ich das Girl nicht poppe machts der Nächste...

    Ich würde noch einen Schritt weitergehen: Auch ohne Prostitution hätte das Girl ihren "Freund"/Zuhälter nicht von der Backe, der würde sie dann halt anders missbrauchen. Bzw. sie würde sich anders missbrauchen lassen. Es gehören immer zwei dazu.


    Für mich sind Mädels, die selbstbewusst und offen rüberkommen sowieso attraktiver. Ich bilde mir ein, damit dann auch weniger an den für Missbrauch Anfälligen hängen zu bleiben.

    Wenn ein WG sich von ihrem "Freund/Zuhälter" unter Druck setzen lässt, geht das ja nur, wenn sie vulnerabel für derartig missbräuchliche/ausbeuterische Beziehungen ist. Diese Beziehungsmuster werden in der Regel in den Herkunfts-Familien von Generationen zu Generationen weitergegeben.


    Die Keimzelle für solche Beziehungsmuster ist also eine spezifische Form von Ehe und Familie. Dort wird die Grundlage für den Missbrauch gelegt. Bei allen Moralisierungen und einfachen Lösungsansätzen sollte man das nicht aus den Augen verlieren.

    Habt ihr keine sachlichen Argumente diese heftigen Aussagen der Europol und des Rotlichtmilieu-Ermittlers zu entkräften oder zu widerlegen?

    z.B.: https://www.kok-gegen-menschen…ad/Prostitution4Final.pdf

    Auf https://www.donacarmen.de/ kommt die Perspektive der Prostituierten zur Geltung.

    Es gibt natürlich immer einen Sampling Bias. Diejenigen, die selbstbestimmt sind, sind auch diejenigen mit denen man als Kunde offen sprechen kann. Der Rotlichtermittler beschäftigt sich mit den Selbstbestimmten naturgemäß nicht, sondern halt zu 95% mit den problematischen Fällen.

    Auch die Selbstbestimmten berichten von Kolleginnen, die sich in der Umkleide ausheulen, weil der Freund Druck macht und mehr Kohle sehen will. Von sich aus werden die unter Druck Stehenden das aber nur selten nach außen zeigen.

    ...

    Der Wunsch nach einem Partner ist bei vielen gar nicht vorhanden. Entweder weil es bei diesem Job nunmal nicht hilfreich ist, einen anderen Mann im Kopf (und im Herzen) zu haben, weil die Erfahrungen mirt Männern in der Heimat alles andere als prickelnd waren, oder weil sie grundsätzlich keinem Dreibeiner mehr Vertrauen können.

    ...

    Mal nüchtern betrachtet: Die WGs sind in der Regel so attraktiv, dass sie den Umweg über den Puff nicht nötig hätten, wenn sie sich einfach nur eine gute Partie angeln wollten.


    Ein Beziehungsschaden ist also fast schon Voraussetzung für diese Berufswahl. Die schlechten Erfahrungen mit Männern in der Heimat müssen gar nicht Ursache des Beziehungsschaden sein, sondern können auch schon Symptom deselben gewesen sein. Die Erfahrungen im Job, machen es dann auch nicht besser.

    Eine beliebte Anbahnungstaktik der Mädels ist es ja, zu zweit über einen herzufallen. In meiner Anfangszeit konnte ich dem nicht widerstehen, wenn zwei nackte Schönheiten über mich hergefallen und auf Hautkontakt gegangen sind. Hat mir einige Zimmer zum doppelten Preis beschert.


    Mit zunehmendem Alter und Cluberfahrung werden irgendwann die hormonellen Regelkreisläufe träger und man schafft einfach nicht mehr soviele Zimmer wie man eigentlich möchte. Das Auge wird sozusagen hungriger als der Magen. Dann ist der Dreier eine Möglichkeit, einen größeren Teil des Angebots wahrzunehmen.


    Für mich ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses auch immer, was in den Mädels so vorgeht. Beim FFM-Dreier ist da natürlich viel mehr Dynamik drin. Es kommt sehr auf die Konstellation an. Gerade wenn man sich noch nicht kennt, fühlen viele Mädels sich zu zweit sicherer, sind dann offensiver, offener und können sich besser gehen lassen.


    Natürlich gibt es auch den Fall, dass sich die beiden - gerade bei AnnaKonda Alarm - einfach nur jeweils die halbe Arbeit machen möchten.


    Dann gibt es den Fall, bei sich eine Dominante ein schüchternes Sahnestücken Untertan und zunutze macht, um von dem Andrang auf das Sahnestückchen zu profitieren. Zimmer mit dem Sahnestückchen gibt es nur zusammen mit der Dominanten. Wenn man später auch noch feststellt, dass das ein Muster bei der Schüchternen ist, weil die ziemlich sicher einen Typen hat, der sie unter Druck setzt und sie anscheinend wehrlos gegenüber solchen Einschüchterungen ist, dann ist man auf der Schattenseiten des Gewerbes angekommen.


    Eine weitere Konstellation ist, wenn die beiden Mädels in Konkurrenz geraten und sich gegenseitig übertreffen wollen. Hab ich nur einmal erlebt, ist aber eine unvergessliche Erfahrung :).

    Noch besser war die Konstellation, in der die Erfahrene als Mentorin ihre etwas schüchterne und unerfahrene Sandkastenfreundin mitgenommen und dann beim Anblick des Geschehens mit ihrer Freundin selber scharf geworden ist. Ich glaub nicht, dass das gespielt war, und wenn doch dann verdammt gut. Priceless, aber sowas gibt's wohl nur einmal im Leben.


    Unterm Strich kann so ein Dreier schon großes Kino sein. Man kann halt vorher schlecht einschätzen was einen erwartet, aber am Kino ist der Reiz ja auch, dass man den Film nicht schon vorher kennt.

    Hatte ich in den letzten Monate auch gleich zweimal, völlig unabhängig voneinander. Einmal in D und einmal in AT. Ein dunkler Gedanke dazu wäre, dass die Damen mit ihrer Infektion nicht alleine sein möchten. Ich habe das aber aufgrund der Umstände eher als Versuch der Kundenbindung interpretiert.

    Guter und valider Beitrag, dem ich weitgehend zustimmen kann. Die Mädels sind größtenteils auch nur Menschen und nicht immer so abgebrüht oder emotionslos wie mancher Forenschreiber hier.

    Es gibt nichts, was es nicht gibt.


    Zwischenmenschliche Begegnungen - vor allem zwischen Männchen und Weibchen - sind zu facettenreich, als dass sich solche Fragen pauschal mit ja oder nein beantworten ließen. Das gilt genauso in der Prostitution.


    Ein WG hat mir mal glaubhaft erklärt, dass zwar der Körper reagiere, es mit "Schmetterlingen im Bauch" aber etwas anderes sei. Eine andere hat mir erzählt, dass das Geld sie davor "beschütze", sich zu verlieben.


    Wenn die Chemie stimmt, dann zeigen jedenfalls viele WGs die entsprechenden physiologischen Reaktionen, die sich sicherlich nicht vorspielen lassen (i.e.: Spasmen - größere Volumina an natürlichen Gleitmittel - sich lachend rauswinden, weil sie überreizt sind).


    Was dabei emotional in denen vorgeht, ist sicherlich vielschichtig, widersprüchlich, individuell unterschiedlich und aus männlicher Perspektive nicht wirklich nachvollziehbar.


    Im wirklichen Leben wollen die Mädels in der Regel übrigens auch eine Gegenleistung, z.B. ein längerfristiges Commitment oder zumindest, dass man sie "erobert".

    ...Jeder Frau arbeitet freiwillig im Globe, jede kann jederzeit gehen, ...

    Das Argument muss man beim Globe halt auch strapazieren. Wenn man mit den Frauen spricht, die gegangen sind und lieber woanders arbeiten, lernt man auch mehr über die Atmosphäre dort. Es bleibt dann auch die entsprechende Selektion an Frauen zurück.


    Die Frauen die gegangen sind und mit denen ich mich unterhalten habe, waren übrigens alles andere als Service-Nieten.

    Gestern hatte ich das Glück sie auf zu gabeln kurz bevor sie ihr wöchentliches Gespräch mit dem Big Boss (Ingo) hatte. Sie meinte, da muss sie kurz hin und dann ist sie ganz für mich da. Wir haben dann auf dem Sofa bei der Rezeption gemeinsam auf ihren Termin gewartet und sie war ziemlich aufgeregt. Nach 5 min kam sie total erleichtert zurück und ich durfte die abfallende Anspannung vollumfänglich mitgenießen.

    So oft war ich gar nicht im Globe aber bei den wenigen Besuchen habe auch ich mal ein anderes WG erlebt, die mit Anspannung in dieses "Mitarbeitergespräch" gegangen ist und nicht erleichtert zurückkam. Die wird neuerdings im Lineup Thread vermisst.


    Ein andermal bin ich nach der Sitzung von Seiten des Clubbetreibers unaufgefordert nach Details des Service gefragt worden. Hab ich so noch in keinem anderen Club erlebt, oder auch nur davon gehört.


    Prostitution ist eben kein normales Arbeitsverhältnis und auch keine normale Industrie. Das Schweizer StGB meint dazu:

    Mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer:

    a. ...

    b. ...

    c.die Handlungsfreiheit einer Person, die Prostitution betreibt, dadurch beeinträchtigt, dass er sie bei dieser Tätigkeit überwacht oder Ort, Zeit, Ausmass oder andere Umstände der Prostitution bestimmt;

    Auf die Überwachungsbefragung durch den Betreiber habe ich damals wohl sichtlich irritiert reagiert. Nach einer kurzen Denkpause seitens des Kontrolleurs kam dann die selbe Argumentationsfigur, die hier auch immer von den Befürwortern von "mehr Druck" vorgebracht wird: Es sei doch zum Besten des WGs, damit sie mehr Kunden habe und mehr Geld verdienen könne.


    Missbräuchliche Beziehung folgen in der Regel immer dem selben Muster. Die missbrauchten sind unter missbrauchenden Bezugspersonen aufgewachsen, können daher ein missbräuchliches Umfeld nicht erkennen und vermögen sich aus dem Missbrauch auch nur schwer zu lösen. Die Missbrauchenden erzählen, dass das alles nur zum Wohle des Opfer geschehe. Oder dass es einem höheren Zwecks diene. In diesem Thread ist dieser höhere Zweck dann Kundenzufriendenheit oder die Entlastung des Chefs von Genöhle oder einfach das Florieren des Geschäfts.


    Von Innen nehmen die Teilnehmenden diese Muster gar nicht als missbräuchlich wahr, weil sie zwischenmenschliche Beziehungen überhaupt nicht anders kennen. Von außen sieht man es und wundert sich. Wenn das Opfer "freiwillig" mitmache und ja auch einfach gehen könne, so müsse es wohl einverstanden sein. Es stehe anscheinend auf die harte Hand und die bösen Jungx.


    Dies hier ist ein Forum, in dem Meinung und Wahrnehmung ausgetauscht werden. Meiner Wahrnehmung nach lebt und atmet das Globe genau diese Beziehungsmuster wie kein anderer Club den ich kenne. Und ich bin in der Clublandschaft schon weit rumgekommen.

    ...Everysbody darling kann mit Gentelman-Methoden keinen Club führen. Den respektieren die Girls nicht. Nicht umsonst sind alle Girls privat nur mit harten Jungs zusammen. Die stehen privat nicht auf Schleimer, Softies und Sülzler, sondern auf bösen Jungs. ...

    Klar geht's auch anders. In anderen Clubs herrscht 'ne andere Atmosphäre, dort kann man den Frauen schon anmerken ob sie Eigeninitiative haben oder nicht.


    Mein Eindruck ist, im Globe finden genau die Gäste, Geschäftsführung und eben auch die Frauen zusammen, die in das Globe-System passen. Ich finde Du beschreibst dieses spezifische Globe-Ökosystem und den Typ Frau, der es dort aushält, sehr gut.


    Als Kunde hab ich dort das Gefühl, einen von der Geschäftsführung andressierten Service von eingeschüchterten, psychisch angeknacksten Frauen zu bekommen. Das zieht dann wohl auch eher die Gäste an, die das mögen.


    Ich habe mehr Freude an Begegnungen mit WGs, die von sich aus offensichtlich Eigeninitiative und auch Interesse an mir haben.


    Die Menschen sind halt verschieden.

    ...Die Girls wollen möglichts schnell und möglicht viel Geld verdienen. Mindestens die Top-Shots. Sie gehen also dahin, wo sie das Meiste verdienen. Und weil die Girls wissen, dass sie im Globe am Meisten verdienen, wollen alle ins Globe. ...

    Offensichtlich gibt es auch WGs, die anders ticken. Ist ja auch erwartbar, dass alle Menschen eine Grenze haben, ab der sie sich für mehr Geld nicht weiter unterordnen möchten.


    Mancher Clubbesucher oder Bordellbetreiber kann natürlich der Auffassung sein, je später diese Grenze erreicht ist, desto höher liegt das WG im "Top-Shot" Ranking.


    Es gibt aber auch Clubbesucher und WGs, denen die Schattenseiten dieser Weltsicht auffallen. Sonst gäbe es diesen Thread wohl kaum.

    Das Globe ist natürlich auch für viele WGs, die in anderen Clubs arbeiten, ein Thema. Diejenigen, die das Sytem dort kennen und nicht dort arbeiten wollen, begründen das unter anderem so


    - die Girls dort leben wie im Gefängnis

    - der Chef hat Kontrollwahn

    - es gibt zuviele sinnlose Regeln


    Eine hat mir erzählt, sie habe dort 5 kg zugenommen, weil sie vor lauter Frust über den Chef und die sinnlosen Regelungen zu viel gefressen habe.


    Das waren alles WGs, die nicht dem Gewerbe den Rücken zugekehrt haben, sondern vor allem einfach woanders arbeiten wollen. Und wenn das keine schönen Begegnungen und guter Sex gewesen wäre, hätte ich mich mit denen auch nicht so lange unterhalten.


    Mit einem der hier vermissten WGs habe ich mich im Globe mal näher unterhalten. Die war von den Regeln total gestresst und hatte kein Bock mehr, mit jedem Kunden alles machen zu müssen. Ein "Kontrollgespräch" (Artikel 195???), dass sie während meines Aufenthalts im Globe mit dem Chef hatte, war wohl auch sehr unerfreundlich. Die oben angeführten Qulitäten des Chefs kamen in dem Bericht zu dem "Gespräch" ebenfalls sehr deutlich durch.