Was ich damit eher meinte, war Folgendes: Man kann über diese Situation hinauswachsen, indem man das lebt und liebt, was der aktuelle Partner einem eben nicht geben kann oder will. Das kann am Ende auch für das eigene Ego oder Selbstvertrauen positive Auswirkungen haben.
Die Bestätigung im Zimmer ist eher schwierig zu beurteilen. Am Ende weiß man ja nie, was echt und was Show ist. Ich sage immer, man sollte ein gutes Gleichgewicht finden und nicht nur an sich denken, auch wenn man am Ende im Club dafür zahlt.
Alle sind Menschen, und Karma schlägt früher oder später zurück.
Danke für die Erklärung, so ist besser verständlich, was du mit „über die Situation hinauswachsen“ meinst.
Ich würde trotzdem gerne kritisch nachfragen, weil genau dieser Punkt spannend ist:
Was ist es im Club konkret, das dein Ego oder dein Selbstvertrauen wachsen lässt?
Ist es der Sex an sich, die Aufmerksamkeit der Frau, das Gefühl begehrt zu werden oder vielleicht auch die Bestätigung danach, dass du „gut“ warst?
Gerade diese Bestätigung im Zimmer ist für dich schwierig einzuordnen. Du schreibst ja selbst, dass du nie genau weisst, was echt und was Show ist. Wenn du aber trotzdem emotional etwas daraus ziehst, stellt sich schon die Frage, welchen Anteil daran die bezahlte Inszenierung hat?
Mich würde auch interessieren, was du im Club bekommst, was dir zuhause fehlt. Geht es eher um körperliche Nähe, sexuelle Offenheit, sexuelle Weiterentwicklung, Abwechslung, weibliche Aufmerksamkeit oder um das Gefühl, für einen Moment nicht abgewiesen, sondern gewollt zu sein?
Gerade wenn du sagst, dass die Clubwelt positive Auswirkungen auf Ego und Selbstvertrauen haben kann, lohnt es sich meiner Meinung nach sehr genau hinzuschauen, worauf dieses Gefühl eigentlich aufgebaut ist.
























