Ich habe Hausverbot im Club LaVie in Herdern bekommen!
erteilt am: Dienstag – 09. Dezember 2025
... ich ein- bis zweimal pro Woche rund 500 Franken pro Besuch im LaVie ließ… Ich war überzeugt, der Club würde das schätzen, ja sogar goutieren, und ich sei dort mehr als willkommen und geschätzt. Was für ein Irrtum ... mir wurde der Zutritt in den Club verwehrt. Auf meine mehr als verblüffte Frage bekam ich an der Rezeption nur freundlich und lächelnd die Antwort von Christoph: "Ich soll mir eine neue Baustelle suchen"! Mehr gab es nicht als Antwort ... ein Ort, an dem man mich so wenig schätzt, nichts würdigt, völlig unabhängig davon, wie viel Kohle ich dem Club und den Frauen über lange Zeit hinten reingeschaufelt habe…
Machtverhältnisse im Club: Wer hat eigentlich die Kontrolle – Freier oder Prostituierte?
Für jeden Club gilt die selbe Logik. Ein Club ist ziemlich schnell weg vom Fenster, wenn die Kunden nicht zufrieden sind (siehe Gutscheine, Events, Frage an der Rezeption, ob alles ok war). Die Macht liegt nach meiner Meinung klar beim Kunden und der sollte sich dessen auch bewusst sein. Geld ist Macht!
Die Machtfrage im Realitätscheck
Zwischen Macht und Ohnmacht: Mehrere Zehntausend Franken – und trotzdem draußen...
Hallo lieber Julian Laval
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deine These „Die Macht liegt klar beim Kunden, weil Geld Macht ist“ hält genau so lange, bis man sie an der Realität misst. Und genau dort widerspricht sie sich selbst.
Nach den Aussagen in deinen Beiträgen, hast du im Club Lavie in Herdern als Stammgast über mehr als zwei Jahre hinweg mehrere Zehntausend Franken ausgegeben. Wenn Geld Macht wäre, müsstest du heute Zugang zu diesem Club und den Frauen dort haben. Hast du aber nicht. Ein Hausverbot vom Rezeptionist beendet jede angebliche Kundenmacht sofort, unabhängig davon, wie viel du bezahlt hast oder wie zufrieden du warst.
Das ist kein Detail, das ist der Lackmustest deiner These.
Du argumentierst, ein Club sei „schnell weg vom Fenster“, wenn Kunden unzufrieden sind. Die Realität zeigt das Gegenteil: Der Club Lavie existiert weiter, die Frauen arbeiten weiter, du bist draussen. Dein Geld hat dir weder Einfluss noch Verhandlungsmacht verschafft, nicht einmal Bestandsschutz.
Was bleibt von der „Macht des Kunden“, wenn:
- der Betreiber dich ausschließt,
- dein Geld rückwirkend keinerlei Bedeutung hat,
- und dein Zugang zu genau dem Club deines Begehrens vollständig endet?
Die ehrliche Antwort lautet: keine.
Du hattest Kontrolle über deine eigenen Abläufe, solange man dich als Gast im Club duldete. Aber Kontrolle ist keine Macht. Macht zeigt sich dort, wo jemand Nein sagen kann, und dabei keinerlei Konsequenzen fürchten muss. Dieses Nein kam nicht von dir, sondern vom Club. Also, wer hat jetzt in einem Club wirklich die Macht? ![]()
Dein Beispiel widerlegt deine eigene Argumentation:
Geld kauft im Club Teilnahme, nicht Souveränität!
Dein Geld verschafft dir als Gast kurzfristige Kontrolle über formale Aspekte, etwa den Zugang zum Club oder die Dauer eines Zimmeraufenthalts und Extras, verleiht jedoch keine strukturelle Macht. Weder über den Club noch über die Frauen.
Und genau deshalb wirkt deine Behauptung weniger wie eine Analyse und mehr wie eine nachträgliche Selbstberuhigung. Denn wenn Geld wirklich Macht wäre, müsstest du heute noch dort sein, wo du glaubst, die Regeln zu bestimmen.
Die Realität ist nüchterner:
Du hast viel bezahlt und trotzdem verloren.
Das ist ärgerlich aber so ist leider die harte Realität und klärt die Machtfrage, die du in deinem Beitrag angestossen hast.

























