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    Todesfall im Club Zeus: Wenn Drogen, Geld und Verantwortung aufeinanderprallen

    Mir ist wichtig, noch etwas klarzustellen:


    Es geht mir nicht um die Gäste, die an einem Abend 200 oder 300 Franken in einem Club ausgeben, etwas Spass haben und danach wieder nach Hause gehen. Das sind in der Regel normale Gäste, die einfach eine gute Zeit haben möchten. Das kann sowohl für die Gäste als auch für die Frauen, die dort arbeiten, völlig in Ordnung sein.


    Ich spreche hier von Gästen, die 1'000 Franken oder mehr ausgeben und dabei nur nach der ultimativen "Party" (Drogen) suchen. Oft entsteht dann die Haltung: «Ich bezahle viel, also will ich jetzt auch alles.»


    Gerade Gäste, die bereit sind, viel Geld springen zu lassen, müssen sich bewusst sein, dass hinter der "Party" echte Menschen stehen. Menschen mit Gefühlen, Grenzen, Problemen, Familien und einem eigenen Leben.


    Viel Geld zu bezahlen bedeutet nicht, dass Grenzen verschwinden oder dass ein anderer Mensch alles mitmachen muss. Wer viel ausgibt, trägt auch Verantwortung und sollte Rücksicht auf das Menschenleben hinter der Party nehmen.


    Gerade Girls, die Schwierigkeiten mit solchen Partys haben oder versuchen damit aufzuhören, brauchen Schutz und Unterstützung. Man sollte sie ernst nehmen, ihre Entscheidung respektieren und sie nicht wieder in alte Situationen hineinziehen.


    Sie hinterlässt ein Kind, das nun ohne seine Mutter gross werden muss.


    Grundsätzlich habe ich weder das Bedürfnis noch die Lust, mich in irgendwelchen Foren zu äussern. Ich schreibe das nur, weil solche Ereignisse uns wachrütteln sollten. Vielleicht denkt dadurch der eine oder andere darüber nach, was eine solche Partys wirklich bedeuten und welche Folgen sie haben kann.


    Es ist leider passiert, und es kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Ich möchte damit niemanden angreifen, sondern Menschen sensibilisieren.


    Vielleicht denkt der eine oder andere in Zukunft lieber hundertmal darüber nach, bevor er Girls in Clubs in solche Situationen hineinzieht. Es geht darum, Rücksicht zu nehmen, Grenzen zu erkennen und einen Menschen zu schützen, bevor es zu spät ist.

    Abschied von Roxana: Drogen, Rückfall und die Nähe zwischen Party und Tod

    Rest in Peace, Ruby.


    Wahrscheinlich war ich einer der Menschen, die Ruby am besten kannten!


    Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich nie mit ihr zusammen "Party" (Drogen) gemacht habe. Sie war auf dem Weg der Besserung. Sie hatte viele Chancen und einschneidende Erlebnisse, die sie eigentlich vor einem solchen Schicksal hätten bewahren sollen. Doch dann kam der Rückfall – und leider ist nun ihr Tod das traurige Ergebnis.


    Auch wenn ich mit ihrem Tod nichts direkt zu tun habe, mache ich mir persönlich Vorwürfe. Ich denke darüber nach, wie ich in den letzten Tagen mit ihr gesprochen habe, und frage mich, ob ich sie stärker hätte unterstützen oder anders mit ihr umgehen sollen.


    Ich hoffe, dass ich sie irgendwann im Jenseits wiedersehe und wir unser letztes Gespräch nachholen können. Mir ist wichtig zu sagen, dass sie ein lebensfroher Mensch war. Sie hat ihr Leben genossen, und mit ihr war es immer lustig.


    Gleichzeitig ist das ein Appell an alle: Bitte verherrlicht Partys bzw. Drogenkonsum nicht. Manchmal liegen Spass und Tod erschreckend nah beieinander. Am Ende gibt es immer zwei Realitäten: die echte Realität und die Realität, die nach aussen vorgespielt wird.


    Viele von denen, die hier schreiben, kennen die Hintergründe überhaupt nicht. Sie haben weder die nötigen Informationen noch die Möglichkeit, solche Situationen wirklich zu beurteilen. Oft geht es ihnen nur darum, ihre eigene Neugier zu befriedigen oder etwas zu kommentieren.


    Und gerade Menschen, die Schwierigkeiten mit Partys und Drogenkonsum haben, brauchen Schutz und Unterstützung. Besonders dann, wenn sie aufhören wollen, sollte man ihnen helfen, sie ernst nehmen und sie nicht wieder in alte Situationen hineinziehen.


    Ich weiss, dass die meisten einfach nur eine gute Zeit haben wollen. Geniesst sie, aber kennt eure Grenzen. Drängt niemanden dazu, immer weiterzumachen oder noch mehr zu nehmen. Aus einer einzigen Nacht kann etwas entstehen, das sich nie wieder rückgängig machen lässt.


    Ruhe in Frieden, Roxana.


    1. Die Vergewaltigung von Miky ist nicht direkt in einem Studio passiert.
    2. Miky weiss ja, wer es war.
    3. Es war auch kein Kunde.
    4. Ich finde es falsch, was dort passiert ist. Dennoch sehe ich keine Möglichkeit, etwas zu melden, da es unterschiedliche Versionen der Situation gibt.
    5. Ich halte mich bewusst zurück, weil ich niemanden falsch beschuldigen möchte, zumal sie früher auch noch etwas anders unterwegs war.


    Nur weil du es falsch interpretierst, heisst das nicht, dass ich jemanden schützen möchte.

    Hier scheint einiges nicht korrekt dargestellt zu sein, deshalb möchte ich das richtigstellen:

    Die Vergewaltigung hat nicht im „Palace“ stattgefunden, sondern in einem anderen Etablissement in Luzern. Aus diesem Grund hat sie im Anschluss auch weiterhin im Palace gearbeitet.

    Sie arbeitet heute nicht mehr als WG. Sie hat eine reguläre Anstellung, lebt mit ihrem Partner in der Schweiz und ist aus diesem Bereich ausgestiegen.