Ich bin dev. für ein Ja.
Aber, z.B. Stromausfall: Wo kriegst du den dein Bargeld her, aus dem Bankomaten?
Wer will schon immer ein paar Tausend Franken oder Euro horten oder mit sich rumschleppen.
Nur so ein Gedanke
Dark Angel
Das ist die typische Denkweise, die die Menschen im Mangel und Unfreiheit hält. Angst, Unsicherheit, keine Eigenverantwortung, Abgabe des Denkens und der Verantwortung an korrupte Systeme.
Was spricht eigentlich dagegen, immer drei bis vier Monatslöhne als Notgroschen zu Hause unterm Kopfkissen aufzubewahren und gleichzeitig ein Drittel deines Monatslohns in bar für deinen persönlichen Lebensstil einzuplanen? Einmal im Monat ein Drittel am Bankautomaten abzuheben, in deine Hosentasche stecken und daraus sämtliche privaten Ausgaben eines Monats zu bestreiten, inklusive Hurerei. Das hat massive positive Auswirkungen auf deine Finanzen und deine ganze Persönlichkeit und Auftreten! Teste es selbst, benutze deine Karten bewusst NIE und berichte danach. Aus eigener Erfahrung seit über zwei Jahrzehnten, es klappt hervorragend!
Vor rund über 25 Jahren hatte ich die Gelegenheit, bei einem Amerikaner, damals einer der weltweit erfolgreichsten Trainer für Motivation und Erfolgspsychologie, ein Seminar zu besuchen. Von all dem, was er sagte, hat sich eine Sache in meinem Kopf bis heute eingebrannt. Damals war das Thema "Kartenzahlungen" noch gar kein Thema und Smartphones gab es noch gar nicht sondern es ging primär in Richtung Persönlichkeit, Motivation und finanziell frei zu werden etc.
Er betonte zwei zentrale Regeln:
„Trage immer eine größere Summe Bargeld bei dir.“
Und die Drittel-Regel: ein Drittel für Fixkosten, ein Drittel für den Lebensstil, ein Drittel für Sparen und Investieren, angelehnt an ein uraltes Prinzip aus dem Judentum, das vom Talmud, genauer Bava Metzia 42a, abgeleitet wird. Es handelt sich dabei um die talmudische Drittel-Regel, kein starres Dogma, sondern eine Orientierung, die je nach persönlicher finanzieller Situation und Einkommensverhältnissen angepasst werden kann. Und was den Umgang mit Geld betrifft, verfügen jüdische Traditionen seit jeher über eine bemerkenswerte Erfahrung und Disziplin
.
„Trage immer eine größere Summe Bargeld bei dir.“
Sein Ansatz war psychologischer Natur:
Wer nie Geld bei sich trägt, entwickelt unbewusst ein Mangeldenken. Und dieses Mangeldenken zieht automatisch weiteren Mangel an. Es wirkt sich auf die Denkweise, Ausstrahlung und Auftreten aus.
Wer hingegen jederzeit eine größere Summe Bargeld bei sich hat, fühlt sich jederzeit finanziell handlungsfähig. Dieses Gefühl stärkt Selbstvertrauen, persönliche Freiheit und Unabhängigkeit.
Bargeld erzieht zudem automatisch zur Selbstdisziplin, einer der wichtigsten Faktoren überhaupt. Man sieht, was noch in der Tasche ist, man spürt es, kann es jederzeit nachzählen. Studien zeigen, dass Menschen mit Bargeld bewusster ausgeben, weil der „Schmerz des Bezahlens“ stärker ist als beim digitalen Klick in einer App oder beim Zahlen mit Karte.
Digitales Geld hingegen senkt die Hemmschwelle zum Konsum. Es entkoppelt Geld von Emotion, fördert Impulsausgaben und verleitet zu unnötigem Konsum und Kontrollverlust über die eigenen Finanzen. Es hält den Durchschnittsbürger unten, in Abhängigkeit, Konsum und Schulden. Konzerne, Banken und die Finanzindustrie profitieren genau von dieser Bequemlichkeit und Dummheit der Menschen, und bei jeder Transaktion werden Gebühren abgesaugt (modernes Raubrittertum). Wer das verstanden hat, entzieht sich bewusst dieser Machtstruktur. Ganz zu schweigen davon, wenn Behörden oder Banken sämtliche deiner Konten wegen eines Verdachts sperren, sei es Steuern, Geldwäsche oder etwas anderes, steht man von einem Moment auf den anderen ohne Zugriff auf sein Geld da. In einer digitalen Welt bedeutet das faktisch absolute Handlungsunfähigkeit und Bankrott. Du hast nicht einmal Geld um deinen Anwalt zu bezahlen, dein Auto zu tanken oder was zum essen. Auf genau diese totale Kontrolle über die Menschen, sie per Knopfdruck ausschalten, steuern zu können, und Guthaben mit Minuszinsen zu belasten, sind sämtliche politische Entscheidungen durch die Hintertür ausgerichet. Nur darum geht es! Völlig naiv, wer noch glaubt, es würde sich jemand für das Medikament interessieren was er mit Karte gekauft oder welchen Puff er besucht hat.
Bargeld bedeutet Unabhängigkeit von Systemen:
- es braucht keine Infrastruktur
- kein Gerät, keinen Strom und keinen Dritten als Vermittler
- es verursacht keine Gebühren
- ist anonym, nicht nachverfolgbar und endgültig
- du gibst es weiter und die Transaktion ist abgeschlossen
Deshalb gehören Noten und Münzen aus meiner Sicht in die Verfassung. Noch wichtiger wäre, dass jeder Anbieter von Waren und Dienstleistungen per Verfassung verpflichtet ist, Noten und Münzen in unbegrenzter Höhe anzunehmen.
Thomas Luzern
hat in dieser Frage für mich einen sehr gesunden Menschenverstand 👍