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    Die unbequeme Wahrheit hinter Sexverweigerung


    Herrlich, Mal wieder ein gutes Thema!

    Die interessante Frage wäre ja ua: Warum "verweigert" eine Frau Sex?


    Viele Frauen in Beziehungen oder Ehen haben sexuell längst aufgegeben. Es ist töricht zu glauben das ihre Libido verschwunden wäre... Nein, Nein! Sondern weil zu genau diesem Mann zuhause keine sexuelle Anziehung mehr vorhanden ist.


    Karl-Heinz ist dann nicht mehr Liebhaber, nicht mehr begehrter Mann, sondern Teil des Haushalts. Sie will ihre Ruhe, er soll funktionieren, den Müll runterbringen, zahlen, organisieren und möglichst nicht mehr sexuell stören. Der gehorsame Karl-Heinz bleibt im Haus, aber nicht mehr im Begehren der Frau. Sexuell ist er für sie längst aus dem Bild gefallen. Da kann Karl-Heinz so viel Testogel in ihre Kniekehle schmieren wie er will. Wenn die Anziehung tot ist: Scheide bleibt trocken. Nicht wegen Hormonen, sondern weil Karl-Heinz für sie kein sexueller Reiz mehr ist.


    Zuhause klemmt sie ihre Beine vor Karl-Heinz zusammen. Draußen dagegen erweckt die Libido und die Spalte tropft. Dann richtet sich ihre Lust nicht mehr auf den braven Haushaltsdackel, sondern auf Männer, die für sie noch Spannung, Reiz und sexuelle Anziehung ausstrahlen.


    Der Beweis

    Die größte Fremdgänger-Gruppe sind nicht die angeblich dauergeilen Partymäuse, sondern sexuell ausgehungerte Ehefrauen, die zuhause seit Jahren trockenliegen und sich draußen holen, was Karl-Heinz nicht mehr auslöst.


    Einfühlungsvermögen, Verständnis und den Willen gemeinsam eine Lösung zu finden


    Das ist weiblich. Und genau deshalb hat Karl-Heinz seine sexuelle Anziehungskraft verloren und wird von ihr sexuell abgestossen.


    Frauen begehren Männlichkeit, fühlen sich sexuell zu richtigen Männern hingezogen wie in ihren Träumen. Nicht zum einfühlsamen verständnisvollen Hausdackel der mit ihr zur Paartherapie geht und alles richtig machen will.


    klappt am Anfang einer Beziehung evtl. noch gut aber nach ein paar Jahren nimmt es leider ab und das Leben nimmt seinen Lauf.


    Ja genau, es nimmt ab und nimmt seinen Lauf...


    Karl-Heinz ist längst kein Wolf mehr. Karl-Heinz ist der zahme Hausdackel im Reihenhausflur. Über die Zeit, in kleinen täglichen Dosen, von der Frau zurechtgebogen, stubenrein erzogen und brav auf Kommando funktionierend. Morgens Müll runter, abends leise sein, zwischendurch schwanzwedelnd hoffen, dass irgendwo noch ein kleines Leckerli in Form von Kuscheln und Anerkennung vom Tisch fällt. Er nennt es Beziehung. Andere würden sagen: erfolgreich domestiziert.

    Östrogenmangel, Scheidentrockenheit) , Wechseljahre, fehlende Libido, Testosteronmangel, Kniekehle


    Hallo Joseffson


    Nach meinen Erfahrungen ist es ziemlich sinnlos, Menschen Informationen, Lösungswege oder mögliche Ansätze aufzuzeigen, wenn sie selbst gar nicht wirklich danach suchen, bitten oder nicht bereit sind, etwas zu verändern. Es war wahrscheinlich noch nie so einfach wie heute, an gute Informationen übers Internet 24/7 zu kommen. Für fast jedes Thema findet man Fachleute, Erfahrungswerte, Therapeuten oder andere Experten, die sich intensiv damit beschäftigt haben. Grundsätzlich gibt es für viele Probleme deutlich mehr Möglichkeiten, als viele wahrhaben wollen.


    Das eigentliche Problem ist nicht der Mangel an Lösungen, sondern der fehlende Wille, sich wirklich damit auseinanderzusetzen. Die Allermeisten richten sich lieber in ihrer misslichen Lage ein, warten auf eine Wunderpille oder hoffen, dass sich irgendetwas von alleine ändert. Statt aktiv etwas zu tun, werden Gründe gesucht, warum es angeblich nicht geht. Man arrangiert sich mit dem Mangelzustand, mit der Frustration, mit der kaputten Sexualität, mit dem schlechten Gesundheitszustand oder mit der schlechten Beziehung. Und am Ende verschwindet das Problem dadurch nicht, sondern wird nur größer. Die allermeisten Menschen funktionieren genau so. Sie wollen zwar, dass sich etwas verbessert, aber sie wollen den Preis für Veränderung nicht bezahlen. Veränderung bedeutet: hinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen, Ausreden abzulegen, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und konkrete Schritte zu gehen. Genau davor schrecken die meisten zurück. Deshalb laufen so viele lieber weiter im Kreis und bleibt alles beim Alten.