Recht hast Du, das hast Du Dir verdient ... wer möchte nicht gern Fotos von seiner Favoritin besitzen ... In Erinnerungen schwelgen und die Fotos Deiner Favo anschauen, was gibt es schöneres und ich mag es dir von Herzen gönnen und hoffe für Dich das es noch lange so weitergeht.
Keine richtige Verbundenheit, eher Besessenheit
Also so wie Julian Laval das geschrieben hat, lese ich da ehrlich gesagt keine tiefe Verbundenheit zu seiner Favoritin raus. Für mich wirkt das mehr wie eine Besessenheit. Es geht da um Favoritin, Bestätigung, Besitz, Erinnerung und auch irgendwie um sexuelle Macht.
Die echte Frau selber rückt da immer mehr in den Hintergrund. Es ist dann nicht mehr so wichtig, was sie will, was sie erlaubt oder wo sie ihre Grenze setzt. Wichtig ist für ihn nur noch, was sie für ihn bedeutet und was er will.
„Ich habe die Fotos verdient“
Der Satz „Ich habe die Fotos verdient“ ist für mich eigentlich der Hauptpunkt vom ganzen Beitrag. Da lese ich keine Zuneigung raus, keine Nähe, keine Liebe und auch kein Respekt. Da kommt eher gekränkte Eitelkeit, Besitzdenken, Rache, Ohnmacht und Angst vor Verlust raus.
Weil die Frau beim Thema Fotos eine Grenze setzt, nimmt Laval das nicht einfach an. Er akzeptiert es nicht, sondern macht dann halt heimlich weiter. Genau da kippt die Sache. Aus Nähe wird Kontrolle. Aus Erinnerung wird Besitz. Aus Enttäuschung wird Revanche.
Die Fotos als Ersatzbesitz, Trophäen
Laval schreibt ja selber, dass er sie vielleicht bald verliert. Das Geld geht langsam zur Neige, die Favoritin ist nicht sicher weiter verfügbar, und die ganze Illusion fängt an zu bröckeln.
Darum werden diese heimlichen Fotos für ihn wie so eine Art Ersatzbesitz. Er kann die Favoritin nicht wirklich behalten, also will er wenigstens Bilder von ihr behalten. Aber das ist dann nicht einfach eine schöne Erinnerung. Das ist eher etwas, das ihm bleiben soll, wenn sie selber nicht mehr da ist. Die Fotos dienen dann wie Trophäen oder Beweise: „Ich hatte sie. Sie war meine. Diese Zeit war echt.“
Heimliche intime Fotos ohne Zustimmung sind aber keine liebevolle Erinnerung. Das ist ein Versuch, Kontrolle über etwas zu behalten, das einem entgleitet.
Julian Laval weiss sogar selber, dass er ihr Vertrauen missbraucht hat. Aber genau das stört ihn nicht. Und das ist für mich schon der Punkt, wo man sagen muss: Das ist nicht Nähe, das ist nicht Liebe und auch nicht einfach Favo-Gefühl.
Das wirkt eher nach Kontrollverlust, Besitzdenken und fehlender Reife.
























