Flamingo Island
Na Und Laufhaus Villingen
FKK Palast Freiburg
Studio Mondana im H2o
Sexparty bei Swiss-Party in Oberbuchsiten Sexparty bei Swiss-Party in Oberbuchsiten
Villa45 Kontaktbar, Erotik, Studio in Wetzikon im Zürcher Oberland
Sonntagsbrunch im Sexpark Oberentfelden
FKK Club Montecarlo in Baden-Baden
Sexpark Oberentfelden Club Zeus
El Harem Ostschweiz Saunaclub - Latinas, Massagen Freubad Nightclub Recherswil
Anmelden oder registrieren
Sexpark Oberentfelden Club Zeus
El Harem Ostschweiz Saunaclub - Latinas, Massagen Freubad Nightclub Recherswil

    Mögliche Ursachen für den Umsatzeinbruch der Saunaclubs

    Ich halte das für eine gute Analyse und bin mit einigen Punkten fast vollständig einverstanden. Ich denke ebenfalls, dass ein Umsatzeinbruch von 40 Prozent durch die Bank etwas zu hoch angesetzt ist. Aber selbst 10 bis 15 Prozent wären bereits viel.


    1. Clubs und das Überangebot an Partys

    Ich denke nicht, dass die Clubs grundsätzlich nicht mehr zeitgemäss sind. Sie sorgen mit ihrer Entwicklung jedoch selbst dafür, dass sie nicht mehr zeitgemäss wirken.


    Partys an jedem Wochenende gab es früher nicht. Damals fand vielleicht alle paar Monate eine besondere Party statt, zu der man dann auch gerne ging. Bei ständig wiederkehrenden Partys tritt dagegen ein Gewöhnungseffekt ein. Die Gäste wollen nicht unbedingt dauernd Party, sondern vor allem eine gute Stimmung. Zu viele Partys können genau diese Stimmung kaputtmachen.


    Um Mitternacht ist es dann ohnehin häufig fast leer. Die Jüngeren gehen anschliessend auf ihre richtige Party, während die Älteren bereits im Bett sind. Abgesehen von ein paar wenigen, aber man weiss ja schon.


    Gewisse Clubs erzielen ihre eigentlichen Margen fast nur noch mit Getränken (Cüpli, Piccolo usw), und das merkt auch der Gast. In manchen Clubs bezahlt man beispielsweise Eintritt und faire Zimmerpreise, die Girls drängen nie zu Getränken und bleiben dadurch auch länger für Gespräche. Am Zimmer verdienen beide Seiten.


    In gewissen Clubs sind längere Buchungen dagegen nicht mehr besonders beliebt, weil der Club daran kaum etwas verdient. Auch das hat Auswirkungen.


    2. Weltlage, Kaufkraft und steigende Preissensibilität

    Ja, die Weltlage und die gesunkene Kaufkraft spielen sicherlich ebenfalls eine Rolle. Das merkt man auch bei den Gästen aus den Nachbarländern. Die Preissensibilität hat deutlich zugenommen.


    Ich vermute, dass eine weitere Preiserhöhung bei gewissen Clubs bereits erhebliche Auswirkungen hätte. Auch das sagt viel über die wahrgenommene Qualität aus.


    3. Preiskonkurrenz durch Studios und private Girls

    Auch die Preiskonkurrenz durch Studios und private Girls hat extrem zugenommen. Früher gab es vielleicht ein Studio, das 150 pro Stunde verlangte. Inzwischen kenne ich sieben Studios mit einem grossen Angebot und erstaunlich guter Qualität.


    Diese Entwicklung hat Vorteile für alle Beteiligten. Die Girls sind freier, haben an ruhigen Tagen ihre Freizeit und viele arbeiten lieber in einem Studio, als zwölf Stunden Präsenzzeit mit viel Alkohol zu verbringen.


    Der Kunde kann für 600 vier Stunden Sex buchen und seinen Champagner oder seine Getränke selbst mitbringen. Ich selbst habe einige Favoritinnen in solchen Studios. Mit zweien kann ich nach zwei Stunden sogar eine Pause einlegen und mit ihnen etwas essen gehen.


    Diese Zeit wird nicht verrechnet, weil auch sie eine Pause macht und das Studio weiss, dass wir danach noch eine weitere Session haben. Das gibt dem Studio sogar zusätzliche Sicherheit. Natürlich bezahle ich das Essen.


    Im Club würde ich mich bei einem Budget von 600 über maximal zwei Stunden Sex freuen. Der Rest des Geldes würde für Getränke ausgegeben, um überhaupt entsprechend viel Zeit mit ihr verbringen zu können.


    Auswirkungen auf die Liquidität der Clubs

    Das hat zwar nicht unmittelbar mit dem Umsatzeinbruch selbst zu tun, kann aber erhebliche Auswirkungen auf die Clubs haben.


    Durch das seit 2025 geänderte Bundesgesetz über die Bekämpfung des missbräuchlichen Konkurses geraten Clubs bei Umsatzeinbussen schneller in Liquiditätsprobleme. Früher konnten sie gewisse ausstehende Beträge noch als Liquiditätsbrücke nutzen und die Behörden länger hinhalten. Heute wird dieses Geld sehr schnell eingefordert, und bei einer Nichtzahlung kann es entsprechend rasch zum Konkurs kommen.