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    Was mir auffällt: Es sind typische Zeichen von Kokain-Konsum.


    Kokain enthemmt und euphorisiert, bewirkt einen starken Energieschub und Rede-Drang und ist generell und besonders sexuell extrem stimulierend.

    Persönliche Deutung zu Rubys Tod: Kokain, Konsumform und ein mögliches tödliches Szenario

    Meine persönliche Interpretation dieser Geschichte:


    Nach den Schilderungen im Bericht von Whoremonger deutet einiges darauf hin, dass die Dame bereits am Samstag tagsüber unter dem Einfluss von Kokain gestanden hat (Konsum von Kokain durch die Nase). Auffällig wirken in diesem Zusammenhang die beschriebenen Punkte wie gepushtes Auftreten, Euphorie, starke Aktivität und Enthemmung.


    Beim Konsum von Kokain durch die Nase ist es jedoch in der Praxis nahezu unmöglich, eine Dosis zu erreichen, die tödlich endet.


    Aus der Praxis im Clubmilieu ist bekannt, dass Kokain dann geraucht wird, wenn der gewöhnliche Konsum durch die Nase nicht mehr den gewünschten Kick bringt. Wenn auch das nicht mehr ausreicht, wird Kokain injiziert, also gespritzt. Das gibt den ultimativen Kick. Das gilt aber als deutlich riskanter, weil das injizierbare Kokain sehr massiv wirkt und es bei einer Überdosis zum Tod durch Herzstillstand führt (gefährlichste Konsumform).


    Nach meiner Deutung wäre deshalb dieses Szneario denkbar: dass die Dame am Samstag Kokain durch die Nase konsumierte, die Nacht unter Kokain und Alkohol durchmachte, und sich am Sonntag Mittag Kokain als ultimativen Kick injiziert hat, und eine Überdosis zum Tod geführt haben könnte. Ebenso denkbar wäre eine gefährliche Mischung verschiedener Substanzen, die zusammen tödlich wirken können.


    Das bleibt ausdrücklich eine persönliche Interpretation, aufgrund der vorliegenden Informationen und weil es in der Regel nach diesem Muster in der Praxis abläuft.

    Zu denken sollte allen geben, dass Ruby aufgrund ihres „Jobs“ den tragischen Drogentod gefunden hat. Leider war die Fassade, welche sie den Freiern verkauft hatte, nur eine Fassade. Der Ekel vor sich selbst hat sie in die Drogen getrieben. Die Drogen in den Tod. Sie wird zwar als eine Top-Dienstleisterin in Erinnerung bleiben. Der Preis ist jedoch ihr Leben. R.I.P. Ruby. Hoffentlich hast Du Deinen Frieden gefunden.


    Dein Argument ist nicht ganz von der Hand zu weisen.


    Grundsätzlich sieht man bei Prostituierten immer wieder eine Art innere Spaltung:


    Auf der einen Seite steht die Frau:

    Die funktionieren, verdienen, sich aufbauen, gepusht und nach aussen Stärke zeigen muss. Geld, Karriere, Erfolg, Anerkennung.


    Auf der anderen Seite steht die Rolle als Hure:

    Besonders wenn das, was nach aussen verkauft wird, mit dem eigenen Selbstbild, den eigenen Verletzungen oder dem eigenen Ekel vor bestimmten Situationen nicht mehr zusammenpasst. Der Körper funktioniert weiter, die Fassade bleibt stehen, aber innerlich beginnt die Selbstzerstörung: Drogenkonsum.



    Ich schrieb es bereits letzte Woche in einem Beitrag

    Realitätsschock Live: Deine Favoritin wird gevögelt, vor deinen Augen von anderen


    Huren tragen grundsätzlich einen Hass auf Freier in sich

    Die Hure begehrt das Geld des Freiers über alles! muss dafür aber mit ihm intim werden, obwohl sie sexuell oder emotional nicht auf ihn steht. Meistens findet sie den Kontakt sogar als unangenehm oder abstossend. Daraus entsteht innerer Widerstand und Hass. Sie lebt permanent im Widerspruch, in einer Spannung zwischen wirtschaftlichem Interesse und persönlicher Abgrenzung. Einerseits will sie das Geld, andererseits muss sie Nähe, Intimität und sexuelle Verfügbarkeit gegenüber Männern herstellen, die sie privat nicht wählen würde. Aus dieser Ambivalenz entstehen Distanz, innere Abwehr sowie Verachtung und Hass gegenüber Freier.