Wenn aus einer Favoritin Gefühle werden: Wie Nähe, Geschenke und Hoffnung in einer Enttäuschung endeten
Dieser persönliche Erfahrungsbericht beschreibt, wie aus regelmäßigen Besuchen bei einer Favoritin nach und nach echte Gefühle entstanden. Zwischen Liebesbekenntnissen, gemeinsamen Erlebnissen, Geschenken und großen Hoffnungen verschwammen die Grenzen zwischen bezahlter Nähe und vermeintlicher Zuneigung. Am Ende zeigte sich jedoch, wie schnell Wunschdenken und Realität auseinandergehen können und warum gerade in solchen Situationen ein klarer Blick wichtig bleibt.
Ich gehe regelmäßig, seit ich 18 Jahre alt bin, zu Prostituierten. Sich in eine zu verlieben, ja, irgendwann kann das passieren, wenn man eine Dame länger besucht. Aber ich gehe wegen des Vergnügens hin, nicht, weil ich eine Dame heiraten möchte.
Doch in diesen Jahren ist es ab und zu passiert. Aber ich bin mehr oder weniger rechtzeitig wieder abgesprungen.
Es gibt natürlich Damen, die einen Ehemann suchen. Aber ich denke, es kommt stark darauf an, in welcher Situation eine Dame ist. Das heißt, hat sie viele Männer, die regelmäßig kommen, um ihre Gunst werben, Geschenke bringen etc., wird sie wohl weniger sofort den Erstbesten nehmen.
Eine Dame fragte mich vor einiger Zeit, warum ich nicht verheiratet sei und ob ich nicht heiraten wolle. Ich sagte ihr ganz klar, ich komme wegen des Spaßes und nicht zum Heiraten. Aber ehrlich, wenn Männer zu Prostituierten kommen, um diese heiraten zu wollen, dann werden sie wohl in der freien Wildbahn keine finden.
Mich hatte es wieder mal erwischt. Eigentlich nicht sofort, denn vor etwa einem Jahr besuchte ich sie das erste Mal. Aber vor fünf Monaten fing sie an, mich zu umwerben. Sie sagte, sie liebe mich, verbrachte viel Zeit mit mir, ohne groß auf eine Gegenleistung zu pochen. Klar ging ich länger mit ihr aufs Zimmer, aber irgendwann fing auch ich an, mich zu verlieben. Sie war anders, anders als alle anderen vor ihr. Dann brachte ich ihr teures Parfum, Schmuck, Blumen, edle handgefertigte Pralinen und vieles mehr. Die Steigerung war, dass sie immer sagte: „Du bist mein Freund, kein Kunde. Meine Schwester hat einen Schweizer geheiratet, sie war auch eine Hure, hier, genau hier.“
Klar war ich vorsichtig, denn ehrlich gesagt fängt man beim Sex an, und der Sex wird wohl, wenn man eine Hure heiratet, eher schlechter als besser. Denn wenn sie das tut, was sie tut, für Geld und nicht, weil es ihr Spaß macht, ja dann ...
Der Sex mit ihr wurde eigentlich schlechter. Blasen ist nicht ihre Leidenschaft und so ließ sie es bleiben. Warum ich trotzdem zu ihr ging? Weil ich verliebt war und der Sex eine immer kleinere Rolle spielte.
Dann, diese Woche, war alles anders. Als ich kam, wartete sie nicht, sondern ich musste auf sie warten. Dann hatte sie meinen Namen vergessen. Richtig, ein Jahr war ich schon Stammkunde und ihr angeblicher „Freund“, ihre große Liebe, und sie sagte einen anderen Namen.
Statt lange zu sitzen und zu kuscheln, kam schon nach 20 Minuten die Frage nach einem Lady Drink. Dann schnell ins Zimmer, danach musste ich wieder eine Stunde auf sie warten. Sie wollte wie immer essen, also bestellten wir etwas und warteten auf das Essen. Währenddessen trank sie noch einen und dann noch einen Lady Drink. Ich fragte sie, warum sie es so eilig habe. Die Antwort wäre für mich in Ordnung gewesen, wenn sie einfach gesagt hätte, sie brauche drei Lady Drinks pro Tag, damit sie keine Tagesspesen bezahlen müsse.
Auf einmal fing sie an zu sagen, weil ich sie reserviert hätte, verliere sie viel Geld. Dabei hatte der Club mehr Damen als Freier. Für mich wurde es langsam zu viel, denn ihre Liebesschwüre passten nicht zu ihrem Verhalten. „Ich muss arbeiten, ich muss arbeiten“, wiederholte sie immer wieder. Am Schluss wollte ich nicht mehr aufs Zimmer. Sie wurde wütend und sagte: „So viel Zeit habe ich mit dir verbracht ...“
Am Schluss kam noch eine Freundin von ihr und übersetzte das Gespräch. Ich sagte, ich habe die Lust verloren. Sie sagte nochmals, ich hätte sie reserviert und sie habe dadurch viel Geld verloren. Anmerkung: Rund ein Jahr lang hatte ich sie reserviert, dafür aber weniger Lady Drinks und mehr Zimmergänge. Als ich ansprach, was ich ihr alles geschenkt hatte, erzählte sie ihrer Freundin sogar, was das alles gewesen sei. Da war für mich Schluss. Ihre Liebesschwüre waren nichts wert. Übrigens, als ich ihr ein gutes Leben wünschte und ging, war sie schon bei dem Mann, von dem sie zuvor so geschwärmt hatte.
Fazit
Noch ein paar Monate so weiter und ich hätte sie und ihre zwei Kinder wohl in die Schweiz geholt. Zum Glück zeigte sie so früh ihr wahres Gesicht.
Wichtig ist, dass man vorsichtig bleibt. Ich habe Schritt für Schritt mehr über mich erzählt. Auch meinen richtigen Namen, genauso wie sie mir ihren richtigen Namen genannt hat. Als ich an diesem Tag erwähnte, dass ich nicht reich bin, sondern ein ganz normaler Schweizer, verlor sie erst recht ihr Interesse. Aber wenn sie rechnen könnte: Während sie in der Schweiz war, habe ich ohne Geschenke pro Monat über 2'000 bezahlt, ohne mit der Wimper zu zucken. Nun wird wohl eine andere Dame dieses Geld bekommen.
























