Nach 250 Besuchen im Artemis: Langjährige Erfahrungen, sinkendes Niveau und veränderte Servicepreise
Im Laufe der vergangenen Jahre habe ich das FKK Artemis in Berlin sicherlich mindestens 250 Mal besucht. Für diese Besuche habe ich mit meinem Auto rund 170.000 Kilometer zurückgelegt. Schon irre, wie verrückt ich damals war. 
Mein letzter Besuch im FKK Artemis liegt drei Jahre zurück
Mein letzter Besuch im Artemis ist inzwischen drei Jahre her. Bei diesem Besuch wurde ich tatsächlich abgezogen, was mir dort vorher noch nie passiert war.
Dummerweise habe ich mich nicht sofort an der Rezeption beschwert. Stattdessen schrieb ich hinterher eine E-Mail an den Club, erhielt darauf aber nie eine Antwort. Das war mein eigener Fehler.
Dass ich so lange nicht mehr im Artemis war, liegt allerdings nicht an diesem negativen Erlebnis als vielmehr an persönlichen Veränderungen.
Spürbarer Niveauverlust im FKK Artemis Berlin
Was ich im Laufe der Jahre während meiner regelmässigen Besuche im Artemis festgestellt habe, ist, dass das Niveau leider spürbar gesunken ist.
Das liegt sicherlich zum einen an der grossen Artemis-Razzia im Jahr 2016 und zum anderen am neu eingeführten Prostituiertenschutzgesetz in Deutschland. Seit der Einführung dieses Gesetzes haben die Frauen in den Clubs zu viel Freiraum bekommen, dürfen machen, was sie wollen, und nutzen das auch aus.
Servicepreise und Baukasten-Preissystem der Girls
Der Servicepreis der Girls im Artemis lag über viele Jahre, wenn nicht sogar über ein Jahrzehnt, immer bei 60 Euro für Geschlechtsverkehr inklusive Französisch Natur.
Das war vor Einführung des Prostituiertenschutzgesetzes der übliche Standardpreis, wie in fast allen FKK-Saunaclubs in Deutschland.
Da der Club den Girls nach der neuen Gesetzeslage unter anderem keine Preise mehr vorschreiben darf, geht es heute bei 70 Euro los. Enthalten sind in diesem Preis Geschlechtsverkehr und Französisch mit Kondom.
Soweit, so gut. Manche Frauen arbeiten inzwischen jedoch nach einem regelrechten „Baukasten-Preissystem“ und verlangen für jeden möglichen Zusatz einen Aufpreis.
Jede Frau handhabt das unterschiedlich. Deshalb ist man gut beraten, vorher sämtliche Leistungen mit der jeweiligen Frau detailliert abzusprechen. Erotische Stimmung kommt dabei jedenfalls nicht mehr auf. Der Gesetzeslage in Deutschland sei Dank.
Sexkino und FO im FKK Artemis
Früher lief im Artemis auch viel im Sexkino. Seit FO offiziell verboten ist, herrscht dort allerdings ziemliche Ebbe.
Meine Erfahrungen liegen, wie bereits geschrieben, inzwischen einige Jahre zurück. Damals war FO im Sexkino tabu und fand stattdessen auf dem Zimmer statt.
Grundsätzlich mag ich das Artemis noch immer. Auch mit dem Personal bin ich immer gut ausgekommen. Aber alles hat eben seine Zeit.
Das Essen taugt meiner Meinung nach nicht besonders viel, mit Ausnahme des Frühstücksbuffets.
Viele langjährige Girls gehören seit Jahren zum Inventar
Erschreckend finde ich, dass viele Frauen bereits seit etwa 15 Jahren oder sogar noch länger im Artemis arbeiten.
Mich persönlich schockiert das, und sie tun mir ehrlich leid, weil sie den Absprung offenbar nicht geschafft haben. Je länger sie dort bleiben, desto unnatürlicher sehen manche von ihnen aus. Schrecklich, wie sich einige Girls optisch verunstalten.
Mir fallen einige Milfs oder Gilfs ein, die zumindest vor drei Jahren noch zum Inventar gehörten: Nicky aus Ungarn, von mir liebevoll „Miss Schlauchbootlippen“ genannt. Sie war diesem Trend voraus und hatte bereits vor 15 Jahren Schlauchbootlippen.
Oder Virginia aus Ungarn. Oder der kleine „Fickfloh“ Mandy, früher Danielle, aus Österreich.
FO-Verbot in Deutschland und die Folgen für den Service
Noch einmal zum Thema Gesetzeslage und offizielles „FO-Verbot“:
Ich habe bereits in einem anderen Thread hier im Forum deutlich über die Missstände im Schweizer Rotlichtgewerbe geschrieben und mein Unverständnis über die teilweise krassen Verhältnisse zum Ausdruck gebracht.
Wir kennen ähnliche Probleme allerdings auch in Deutschland. Seit FO in Deutschland verboten ist beziehungsweise suggeriert wird, dass es verboten sei, hat man meiner Meinung nach nur eines erreicht:
Die Frauen bieten denselben Service wie früher an. Da sie nun aber etwas vermeintlich „Illegales“ machen, können sie dafür zusätzlich einen Aufpreis verlangen.
Tolles Gesetz, eigentlich komplett für die Tonne.
Es mag in den Clubs einige wenige Ausnahmen geben, also Frauen, die Französisch nur mit Kondom anbieten. Dabei dürfte es sich jedoch um seltene Ausnahmen handeln.