Ich empöre mich auch .
Ich empöre mich das manche Freier es nicht den Frauen selber überlassen über ihre Würde zu bestimmen .
Ich empöre mich das manche hier tatsächlich meinen für ein paar Stutz haben sie die Frau und ihre Seele gekauft .
Haben sie nicht, sie haben ihren Köper für genau abgezählte Minuten gemietet. Und sonst gar nichts .
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Würde, Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Verantwortung in der Prostitution
Manche lesen und verstehen eben nur das, was sie schon immer lesen und verstehen wollten!
Nicht der Beruf, sondern die Arbeitsbedingungen können entwürdigend sein
Der Beruf der Prostituierten hat aus meiner Sicht nichts Würdeloses. Mit Sicherheit ist er nicht würdeloser als beispielsweise der Beruf einer Serviceangestellten, einer Coiffeuse oder einer Bankfrau.
Aber die Bedingungen, unter denen die Frauen arbeiten, sind gerade auch in der Gastronomie oft unter jeder Sau und entwürdigend. Das habe ich gemeint! Es ist auch gar nicht schwer, es so zu verstehen, wenn man wirklich liest, was da steht.
Was als würdelos empfunden wird
Und trotzdem: Was würdelos ist und was nicht, bestimmt niemand, sondern das empfindet man.
Das empfindet nicht nur die Person, der eine möglicherweise würdelose Behandlung widerfährt, sondern auch jemand, der allenfalls Zeuge davon wird.
Du darfst es also ganz gerne mir selbst überlassen, was ich als würdelos empfinde und was nicht. Und auch vielen Dank dafür!
Die Branche steht zunehmend unter gesellschaftlicher Beobachtung
Eines scheint mir klar zu sein: Wie freiwillig die Frauen die Behandlung in solchen Clubs auch immer über sich ergehen lassen, die Branche kann sich einer Beurteilung durch die Gesellschaft nicht länger entziehen. Und das ist auch gut so.
Die Diskussion um ein mögliches Verbot der Prostitution ist ein Zeichen dafür, dass sich breite Teile der Bevölkerung zunehmend dafür interessieren, was wohl verborgen hinter verschlossenen Türen vor sich geht.
Dieser Prozess lässt sich nicht rückgängig machen.
Ein wichtiger Punkt wurde hier bereits angesprochen: Clubs, die den Frauen Vorschriften machen, egal welcher Art, befinden sich in einer rechtlichen Grauzone.
Regeln und Arbeitsbedingungen in Clubs und Salons
Ihr müsst euch schon darüber klar werden, worum es heute unter anderem auch geht.
Es scheint nämlich, dass die Gesellschaft zu diesem Thema Stellung beziehen will. Sie will Regeln für die Prostitution und nicht zulassen, dass allgemeine Werte in diesem Bereich ohne Weiteres unterlaufen werden.
Arbeitsbedingungen für Frauen, wie sie in Salons und Clubs herrschen, verstossen aufs Gröbste gegen die Normen und Gesetze, die für Arbeit gelten.
So gesehen dient das Sexualstrafrecht, das nur die Selbstständigkeit von Prostituierten erlaubt, eher nicht dem Schutz der Frauen.
Wer Interesse daran hat, dass Prostitution in der Schweiz erlaubt bleibt, müsste eigentlich auch ein Interesse daran haben, dass sich die Bedingungen für die Frauen verbessern. Und zwar bis zu einem Grad, an dem diese Bedingungen ungefähr jenen entsprechen, die auch für andere Berufsgruppen gelten.
Ansonsten ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Verbot Tatsache wird.
Besten Dank übrigens an den Admin dieses Forums, dass er diese Diskussion zulässt. Chapeau! 