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FKK Artemis - wenn ein Journalist etwas negatives sucht, aber nicht wirklich findet

    • Letztes Edit nicht geschafft, wege'm 30-Minuten Fenster


      ...Andere Gewinner, offensichtlich solche Journailistinnen, die hier etwas Clicks mit Sex holen, dabei moralisch die Überhand wahren, unterhändig ihre Agenda promoten, und mehr Genderstudies Eunuchen züchten. Aber es ist ein Pyrrhus-Sieg, denn es leidet die Seele, und wahre Liebe verliert.


      NACHTRAG ZUM IM ARTIKEL ANGEKREIDETEN MANGEL AN JOB-SICHERHEIT: ich schaute kurz in den TP meines ersten Saunaclubs, wo ich erstmals 2017 war: spontan sehe ich >50% das genau gleiche Line-up!

      • Danke - den Artikel kann man ja sonst nur mit Abo lesen.


        Und danke Mike für den Titel. Ich halte diesen für das Beste am ganzen Brimboriom: "Wer etwas Negatives sucht..."


        Man spürt förmlich die Enttäuschung von Mayer, dass sie nicht wenigstens eine Hur in der Ecke bluten sah.


        In erster Linie eine positive Werbung für das Artemis, und für Paysex allgemein. Was an dem Unterton mitschwingt von "Paysex sei böse" ist für diese Social Justice Freaks auch ein Schnitt ins eigene Fleisch: denn je mehr es tabuisiert wird, desto lohnenswerter ist der Schritt für jene, die es wagen, WGs zu werden. Höheres soziales Risiko bedeutet weniger Einstiegswillige, bedeutet geringeres Angebot = mehr Nachfrage, höherer Lohn.


        Kein Wort dazu, wie viel ein WG im Idealfall holen kann. Wenig Ausbildung, wenig Startinvestition, und sie kann potentiell genug verdienen für eine Rente mit 50. Oder wie hiess es einmal so schön: Wenn das Päckli Ziggis fertig ist, einfach dem Fraier signalisieren, er holt sie schon...


        Job-Training: Man lese den Beipackzettel einer Kondompackung, und schon geht's los zum Highheels kaufen. Wo gibt es das sonst?


        Der Model-Freund von Helene Fischer, der jetzt 20 Tausend pro Gig kassiert, musste zuerst Tanzen lernen!


        Und warum eigentlich so viel... 20 Tausend: ein Triumph des Pay Sex (und das von einem Mann)? Weil Frauen grob verallgemeinert nicht aufhören können, daran zu denken "Wer mit wem" und Klatsch etc.


        Die FRAUEN sind es, die gerne solche zentralen Machtbilder aufbauen, die Trumps dieser Welt. Das hat er schon sehr gut studiert.


        Die FRAUEN sind es, allgemein gesagt, die nicht selber etwas Neues erfinden, dichten oder malen, sondern eine Familie versorgen, da wo ein Nest ist.


        und SIE sind es, die aus den Huren "Schlampen" machen!


        :langweilig:

        Ferner festigt der Artikel das Vorurteil, dass Frauen immer Opfer seien, die Schutz brauchen, und Mann pauschal = Täter.


        Sicher war der Boss da unhöflich oder einfach ein Tollpatsch, als er ins Zimmer trampte, ohne anzuklopfen. Aber wenn das der Worst Case ist ...? Mayer und ihr KO-Autor wollten ja suggerieren, er nütze den Hauptschlüssel für mehr: "Sein Wort gilt, man muss tun was er sagt, oder du fliegst raus."


        Ich bin übrigens wie die Sexbesessene Reporterin auch gegen Paysex, jawohl. Aber ich weiss: er wird nie abgeschafft, höchstens stirbt er langsam aus, wenn die Rahmenbedingungen auch sonst ein besseres Leben ermöglichen. Und das passiert nur, wenn man penibel ehrlich ist über den Ist-Zustand und die eigenen Fehler.


        Wir brauchen wieder mal eine Esther Vilar, die offenlegt, wie gut es unsere Frauen haben. Die Frauen hier im Westen meine ich. Im Osten vielleicht weniger, das mag stimmen - aber östliche Männer doch sicher auch, oder? Diese sind im Weltbild der Feminazis gar nicht mal der Rede wert, ausser sie sind Pimps, Schläger und Vergewaltiger.


        Was im Artikel stimmt: kein Lohnschutz, keine Sozialversicherung, keine Rente vom "Arbeitgeber", Kleidervorschriften...


        Ein Bsp noch kornkret wie der Journalist hier operiert: die kranken Frauen; wenn Huren Grippe kriegen.


        KRANKE HURE WIRD AUS BORDELL GESCHMISSEN. = So steht die Headline suggeriert im Artikel.


        Aber nehmen wir doch mal das Gegenbeispiel. Weil es Euch wichtig ist lasse ich eine Frau erzählen:


        "Ich bin nur 2 Wochen hier, habe Ausgaben und muss in jedem Fall gesund bleiben, und auch wieder heil nach Hause reisen. Das WG V. im Zimmer daneben macht meinen Arbeitsplatz zum Hospital!"


        O-Ton Diana, welche ich im Edelweiss Basel mehrfach geniessen durfte: Deep Throat wie vom Herrgott selber (sie ist auch eine Frau, she's a single woman too!) und Dreier, Vierer, oder einfach zu 2. den perfekten Sportfick eine Stunde lang - während im Nebenzimmer direkt, sogar noch mit offener Türe, diese V. sich die Seele aus dem Leib kotzte.


        Da ist doch zumindest auch die andere Interpretation möglich, dass eine kranke Hure die im Puff bleibt selber eine Aggressorin ist, rücksichtslose! So etwas ist kaum zu verstehen für eine Journalistin dieser Zeit. Wie die Eskimos haben sie 200 Worte für Schnee, also für die Ausbeutung der Frau. Unterdrückung, Vergewaltigung, glass ceiling, wage gap, internalisierte Misogynie und intersektionale Mikroaggression. ...aber riesige Scheuklappen gegen andere Systemfehler.


        Mit V. hatte ich übrigens nie Sex, obwohl sehr hübsch und tiefer Preis. Es gibt eine Liste mit (wenig) solchen Beispielen, die ich ausgelassen habe. Teils ohne besonderen Grund (Candela), und teils weil die Frau mir wie in diesem Fall eine Psychopathin zu sein dünkte.


        Eskapaden detailliert in der Edelweiss-Thread: http://www.6profi-forum.com/fo…edelweiss-basel-9819.html


        Fakt ist: es gibt in uns3rer Gesellschaft Paysex. Tipp: Dan Aykroyds klassische Tirade im SNL hören ("Jane, you ignorant slut"). Es ist Humor, der heutzutage kaum machbar wäre.


        https://youtu.be/c91XUyg9iWM


        "Bagged out, dried up slunk meat like you etc kennen die Regeln: wenn ihr auf dem Rücken liegt, tickt die Parkuhr." So in etwa... ich will den Spass nicht verderben - hört's Euch selber an. Und hört wir die Menge tobt beim Titel-Spruch "ignorant Slut"


        Seitenbemerkung: Slut ist ein schlechtes Wort, wegen des Humors aus Ü-BER-TREIBUNG. Das muss man heute leider sagen, denn es gibt tatsächlich kranke Männer, die das gleich falsch sehen, und - vor allem aus anderen Kulturen - Frauen sogar pauschal so sehen. Das ist eines der grössten Probleme für die Saunaclubs. Komplett ignoriert im Artikel. Nämlich, dass die meisten Clienten höfliche, dankbare Gentlemen sind - aber eine Minderheit das Bordell automatisch als Freipass sehen, wahren Frauenhass auszuleben, und auch ungehindert Schaden anrichten. Das sah ich noch nie von Profi-Journalist*nnen ausgebreitet. Wahrscheinlich weil es zu viel Nüancierung erfordert, und in keinen Twitterfeed passt. Die Kulturen auf die ich anspielte darf man erst recht nicht kritisch differenziert beleuchten, den sonst ist man ein Schnurrbartiger Schicklgruber und hat lebenslang ausgeschissen. Siehe Count Dankula mit seinem süssen Mops - unbedingt googeln. Der kriegt nie wieder einen Job in der normalen Gesellschaft. Zuletzt wurde ein Gehversuch auf BBC zuerst zensuriert, dann vollständig gelöscht. Dabei ist er sehr lustig, und obwohl ich nicht mit allem was er tut einverstanden bin sicher kein siegheil-Nazi, so! Und heute kriegen wir im Billag-TV die weiblichen Ghostbuster. Klammer zu ...


        (Seitenbemerkung nochmals: sagt nicht gedankenlos "slut/Schlampe". Da hängt viel dran. Nicht jede ist so erleuchtet wie Adelina, die ich mal spontan fragte, ob sie eine sei, und sie lächelte nur "Ein Bisschen!")


        Zurück: Paysex ist in unserer Gesellschaft ein Fakt. Wenn Du überlegst wie wir arbeiten zum die Brut bezahlen, und das von allem das Zentrum ist: kann man vielleicht sogar sagen: Paysex (im weiteren Sinne) IST die Gesellschaft.


        Weitere Literatur, David Graeber's Debt, wo ich nicht weiter darauf eingehe, aber ich finde es faszinierend: was uns zusammenhält, sind die Schulden. Die Tatsache, dass wir nie ganz 'even steven' sind - Rechnung ausgeglichen


        ...und Paysex im Puff eine gesunde Alternative. Ein Ausweg, ohne Emissionen (Kinder)...


        ...wo später vielleicht wieder etwas Neues kommen kann, etwas dauerhaft Gesundes.


        (Das ist das Schöne, die Anomalie am Bordellsex: die Rechnung ist eben doch eben. Ficken, zahlen, gehen. Charlie S hat das erfasst: pay-as-you-go heisst pay them to go. Bekanntes Zitat, bei Intresse googeln!)


        (Mir geht die Batterie aus, und ich schreib nur noch mit solarpower)


        Paysex wird ein Fakt bleiben, so lange es Wohlstandsgefälle gibt, und so lange Frauen talentierter sind darin, Sex auszuportionieren.


        - Auch! In! Schweden! -


        Für solche allgemeine Überlegungen, siehe dazu mehrere andere Threads zB "Ehemann oder Hurenbock", "Warum für Sex bezahlen" oder die von mir leider zweckentfremdete Thread einer gewissen Katja


        ein Realitycheck darüber, was aus dem westlichen Beziehungsleben geworden ist. Nutten machen pay-as-you-go, okay. Aber diese eine war für mich gratis, so dachte ich... immer versuchte sie mehr für sich herauszuholen, normal. Z.B. dass ich Mitverantwortung für ihr Kind übernehme, mir jedes Detail aus ihrem Privatleben anhöre, permanent und sofort auf lange Voicemails reagieren. Halt alles was Du mit WGs nicht hast. Wir bumsten einfach, und nebenher schon auch Freundschaft. Sogar LIEBE, wie ich fand, aber Liebe hiess für sie nur Liebe "if she can take it to the bank." Dh nicht Geld (sie lebte vom Staat), sondern einfach Dinge, die ihr zeigten, ich taumle an ihrer Angel. Tat ich aber nicht. Nur tausend geile Ficks, und Sonntags lustiges Leben zu Dritt mit ihr und dem kleinen Bastard. Für mich, Fazit: wir taten Dinge, die allen 3 Spass machten, wenn wir sie taten. Durchaus auch Unterstützung, zB bei Erziehung (nach IHREN Methoden*). Also viel Aufwand und definitiv auch Emotionen meinerseits. Ihr Fazit, für mich schockierend: "Du hast mich ausgenützt!"


        * weil wenn ich meine Methoden dreingebracht hätte, hätte ich Verantwortung gehabt, und zack! wäre ich mitgehangen mitgefangen. Eins kann man echt vom Weibchen der Spezies lernen: wie man wahre Freiheit wahrt :super:


        Notabene war es ursprünglich nicht die Frau selber, die unsere Lebensweise schlecht fand, sondern es geschah auf Druck aus ihrer Rules-Gruppe.


        (Rules die Regeln, ein Klassiker, sollte man kennen Fein)


        Und jetzt endgültig zurück zu meiner Artikelsreplik, resp zu dem was ich meine deren Hauptmotivation ist: wenn Du wahre Gleichberechtigung willst, kämpfst Du nicht gegen Paysex, sondern beginnst indem Du die eigene illegitime Machtausübung untersuchst und zurück kurbelst.


        International mit Handel und Politik, zB jetzt grad im Scheinwerferlicht das Land mit den grössten Ölreserven, Venezuela. Und hierzulande indem Du schaust, ja gut, es gibt in Berlin ein Puff. Und in Bern und überall. Warum gehen die Männer dahin, was kaufen sie sich genau? Ist es wirklich ohne Schuldgefühle? Und sind diese echt, oder tut eine Frau Mayer künstlich aufpushen, weil sie selbst nicht [Gerichtsurteil gegen zwei Räpper wegen Rickli, man darf nicht schreiben, dass sie gef!ckt werden soll darf möcht verbotte]


        Fakt ist: wer wirklich Sex ohne Schuldgefühle haben will, muss eine Frau sein. Dann war es nämlich entweder ein Spass, und Befreiungsschlag gegen das alte Rollenbild und patriachale Unterdrückung oder Schlampenfreiheit (Jolanda Spiess Heggli) mit schlechtem Ausgang.


        Für Männer ist Sex ohne Schuldgefühl - wenn dieses Weltbild sich durchsetzt - nur mit Schulden möglich. Kostenfalle schlimmer als jedes Handyabo, Leasing und vor allem schlimmer als jeder p6! Darum: pilgert ins puff, geniesst es so lange Ihr könnt. Es dauert alles nicht mehr lange. Spätestens 2020 friert der eiernde Polarstrom die Eier ein.


        ...oder zuerst kommt die Antibiotika-Resistenz, Sexroboter... ich muss weg

        Meine Grundthese: wir (Schweiz) kommen heraus aus einer Gesellschaft mit scheinbarem Patriarchat, wo aber die Frauen regierten, wie man an besten regiert: aus dem Versteck. Mit Sex.


        Und nun bewegen wir uns auf etwas Neues zu, wo die Frauen angeblich befreit sind, aber tatsächlich regiert ein weiteres Tier aus einem weiteren Versteck: inhumane Konstrukte, Systeme - ohne Sex!


        Das Opfer sind die Frauen, die sich reinhängen und den Lügen glauben, sie könnten in der Männerwelt Karriere machen, ihre grundsätzlichen Fehler beibehaltend, und dabei gleichzeitig Familie und Glück...


        ((Rolf Miller: will ich Glück und Familie, oder lieber Halt und Sicherheit. Wegen einem Witz!))


        GEWINNER sind - denen hat Vilar ein Buch gewidmet - jene, die zu alt sind, zu arm oder zu hässlich, um eine Zielscheibe zu sein :smile:


        Zum besseren Verständnis als aktuelles Bsp nochmal Venezuela: NICHT zu arm.


        Andere Gewinner, offensichtlich solche Journailistinnen, die hier etwas Clicks mit Sex holen, dabei moralisch die überhand holen, und ihren Abschluss in Genderstudies zu Geld machen. Aber es ist ein Phallussieg, korrekt: Pyrus (nicht Pyro), denn es verliert die Seele, die Liebe. Fertig


        Wer kommt mit ins Artemis? ;)

        • In Deutschlands grösstem Bordell
          Reportage Im Artemis kann man Sex ohne schlechtes Gewissen kaufen. Oder doch nicht? Ein Besuch im «saubersten» Puff von Berlin.
          Verena Mayer und Ronen Steinke



          Ein Gebäude mit einer hohen Glastür, dahinter eine Rezeption mit Tresen. Eine Treppe führt zu Zimmern und Suiten, eine andere zu Hamam und Fitnessbereich. Die Räume sind hell, Putzkräfte wuseln durch das Haus, es riecht nach Pool. Nur an den Schildern erkennt man, worum es an diesem Ort geht: «Hier herrscht Kondompflicht». Das grösste Bordell Deutschlands präsentiert sich wie eine Mischung aus Hotel und Spa.


          Auf den Ledersofas sitzen nackte Frauen, unterhalten sich leise. An der Bar ein gepflegter Mann, um die 40, frisch geduscht, Bademantel. Einer der ersten Besucher des Tages. Er trinkt einen Cappuccino. Keine der Frauen hakt sich bei ihm unter, sie lächeln ihn an. Wer schon mal erlebt hat, wie an der Hamburger Reeperbahn die Prostituierten auf Passanten zugehen, der staunt über so viel Gelassenheit.


          Bis zu 100'000 Besucher zählen sie im «Artemis» im Jahr. Männer, wie sie an diesem Wintervormittag in roten Bademänteln durch das Haus schlurfen. In den Wellnessbereich mit den griechischen Statuen, wo das Poolwasser lila vom Schwarzlicht leuchtet. Zu den Zimmern, die «Cleopatra» heissen, «Casablanca», «Toscana», «Venus». Oder «Phallus». Viele Besucher sind jung, oft kommen Touristen aus skandinavischen Ländern, in denen sie als Freier bestraft würden. Im Artemis wollen sie Sex ohne schlechtes Gewissen kaufen. Denn das ist der Ruf, den das Haus weit über die deutsche Hauptstadt hinaus hat: ein Bordell zu sein, in dem die Frauen gut verdienen, kommen und gehen, wie sie wollen. Und wenn sie gerade nicht arbeiten, können sie Wellness machen.


          Die Frauen müssen 80 Euro Eintritt bezahlen, um im Artemis arbeiten zu können.


          Die Betreiber haben viel getan, um das Artemis bekannt zu machen: Sie haben Werbung bei Fussballspielen geschaltet, auf Taxis, Bussen, Strassenbahnen, und immer wieder durften Journalisten aus aller Welt kommen, staunen und sich Champagner, der 150 Euro aufwärts die Flasche kostet, einschenken lassen. Von den Frauen, die hier arbeiten. Sie sehen aus wie Models, die auf ein Fotoshooting warten. Der saubere Puff also? Ein jahrelanges Ermittlungsverfahren der Berliner Justiz wegen Sozialbetrugs ist gerade zu Ende gegangen. Dutzende Frauen sind von Ermittlerinnen befragt worden. In dieser Welt, die vom Vortäuschen lebt, ist ein Blick hinter die Kulissen selten. Hunderte Seiten Akten hat die «Süddeutsche Zeitung» ausgewertet, und auch wenn die Ermittlungen letztlich von Richtern gestoppt worden sind, zeichnen die Akten ein anderes Bild vom vermeintlichen Vorzeigebordell.


          In diesem Ermittlungsverfahren geht es nicht um Gewalt oder Menschenhandel. Das Artemis ist kein Ort der blauen Flecken, die Frauen sind sicher. Es geht um etwas anderes: darum, welche Rechte Prostituierte haben sollen. Der Inhaber des Artemis habe Millionen angehäuft, glaubt die Berliner Staatsanwaltschaft, Millionen, von denen kein Cent an Sozialleistungen für die Prostituierten ausgegeben wurde. Die Frauen bekommen keinen Kündigungsschutz, keinen Urlaub, kein Krankengeld, all die Dinge, die für Arbeitnehmerinnen selbstverständlich sind. Das Artemis ist kein Einzelfall in der Branche, im Gegenteil, aber die Diskrepanz zwischen Schein und Sein sticht hier bei genauerem Hinsehen besonders ins Auge und lässt erahnen: Faire Sexarbeit ist möglicherweise doch nicht viel mehr als eine Illusion.


          Der Tag im Grossbordell beginnt am Empfang. Dort, wo der riesige Schriftzug «Artemis» über dem Tresen prangt. Die Männer zahlen 80 Euro Eintritt und verstauen ihre Kleidung in einem Spind in der Umkleide. Dort zahlen sie nach dem Sex den Frauen ihr Honorar, eine halbe Stunde kostet 60 Euro. Die Frauen müssen ebenfalls 80 Euro Eintritt bezahlen, um im Artemis arbeiten zu können. Auf eigenes Risiko, offiziell selbständig. In den Akten liest sich das allerdings anders: «Wenn eine nicht arbeiten kann, wird sie rausgeschmissen», so hat es eine der Prostituierten, Maryam R., den Ermittlerinnen des Berliner Landeskriminalamts erklärt. «Auch im Falle einer Krankheit wird man rausgeschmissen. Man hat in der Woche einen Tag frei.»



          Auf einem Sofa am Empfang sitzt Nova, 33. Sie heisst nicht Nova, das ist ihr Künstlername. Nova ist bis auf die hochhackigen Schuhe nackt, sie lächelt und guckt sich um, als versuche sie abzuschätzen, mit welchen Männern sie an diesem Vormittag schlafen wird. Sie braucht mindestens zwei Freier, um überhaupt den Eintritt reinzubringen. Seit neun Jahren arbeitet Nova im Artemis, sie kann sich gut an die Anfangszeit erinnern, in der sie oft krank war, wegen «der Bakterien, denen man ausgesetzt ist, wenn man mit so vielen Leuten zu tun hat». Fast hätte sie wegen einer Krankheit den Job ganz aufgeben müssen. Nova liess sich die Brüste vergrössern, doch die OP lief nicht gut, sie bekam Infektionen. Fast eineinhalb Jahre lang fiel sie aus. Hätte ihre Familie sie nicht aufgefangen, wäre sie aus dem Loch wohl nicht herausgekommen.


          Hakki Simsek ist der Inhaber des Artemis. Dunkler Kaschmirpullover, gepflegte Hände. Simsek, 56, ein jovialer Mann, den man sich auch als Wirt eines Restaurants vorstellen kann, führt gerne durch das Bordell. Er ist als Kind türkischer Gastarbeiter in Bayern aufgewachsen und hat mit Spielhallen angefangen. Dann kam die rot-grüne Bundesregierung. Ende 2001 schuf sie das Prostitutionsgesetz, das den Umgang mit der Prostitution auf den Kopf stellte. Den eigenen Körper zu verkaufen ist nicht mehr sittenwidrig, man kann Verträge abschliessen, Räume mieten, Lohn einklagen. Und man kann ein Bordell betreiben wie ein normales Unternehmen.


          Genau das wollte Simsek, als er 2005 mit seinem Bruder Kenan das Artemis eröffnete. Er sei nie ein Zuhälter gewesen, sagt er, schon wegen seiner Mutter nicht. Er macht den Frauen ein Angebot: Nach beendeter Schicht – die Frühschicht geht von elf bis 20 Uhr, die Spätschicht von 20 Uhr bis fünf – können sie im Artemis übernachten, für 30 Euro. Dafür gibt es ein eigenes Stockwerk, eine geschwungene Treppe führt dorthin. Diesen Teil des Hauses bekommen Freier nicht zu sehen, kleine Zweibettzimmer, wie in einem günstigen, aber sauberen Hotel. Dusche und WC sind auf dem Gang. In diesem Bereich sollen die Frauen ungestört sein, abgeschminkt.


          Soziale Absicherung für die Frauen, Krankengeld oder sogar Urlaub: Dazu ist Simsek nicht verpflichtet.


          Hier zieht nun Hakki Simsek den Generalschlüssel heraus, und schon steht er in einem dieser Zimmer. Es ist dunkel. Jemand regt sich, zerzaust und blinzelnd setzt sich eine junge Frau mit dunklem Teint in ihrem Bett auf. Simsek entschuldigt sich, er wusste nicht, dass hier jemand schläft. Aber wo wir schon mal da sind – können wir uns mal umsehen, oder? Simsek lacht. Und die junge Frau im Bett lacht auch. Sie hat Simsek erkannt. Auch sie ist auf dem Papier selbständig. Auch sie muss sich aber wie die anderen Frauen im Artemis an Regeln halten. Die Simsek-Brüder bestimmen. «Wenn eine Frau etwas falsch gemacht hatte, dann war am nächsten Tag gleich Besprechung», hat die Prostituierte Daniela O., 24, aus Bukarest den Ermittlerinnen des LKA erzählt. «Das war dann oft dienstags. Da wurden die Regeln wiederholt.» Die Simsek-Brüder erklärten zum Beispiel, dass die Frauen keine Grüppchen bilden sollten, das mache keinen guten Eindruck auf die Kunden. Oder dass sie nicht mehr Geld verlangen sollten als vorab mit den Freiern vereinbart. Manchmal halten die Simsek-Brüder auch grosse Treffen mit allen Prostituierten des Hauses ab. Dann gehen sie in einen besonderen Raum, die Frauen sitzen dann eng gedrängt auf Plüschsofas, einem riesigen Bett und dem Rand eines Whirlpools. Von der goldenen Decke hängen orientalische Laternen. Es ist die «Suite», gleich angeschlossen an das Chefbüro, in dem offiziell nicht die Simsek-Brüder regieren, sondern ein junger Geschäftsführer.


          Hakki Simsek reisst auf seiner Tour durch das Haus die Tür der Damen-Umkleide auf. Ein enger Korridor, beleuchtete Spiegel. Davor sitzen nackte Frauen, pudern sich die Wangen oder tragen Lippenstift auf. Hier hing einmal ein Zettel aus: «Wichtig!!! Da wir ein FKK-Wellnessbordell sind, möchten wir in Zukunft nicht mehr, dass Netzteile oder Röckchen zur Arbeit getragen werden.» Nur mittwochs ist das anders. Da sind Motto-Outfits für die Frauen vorgeschrieben. In ihrer Kleiderwahl wirken die selbständigen Frauen nicht mehr ganz so selbständig. Simsek bestreitet, den Frauen Vorschriften zu machen. «Ich bin nicht der Chef.» Er sei nur Gastgeber, Zimmervermieter. Die Frauen seien «selbständige Prostituierte», kleine Ich-AGs. Die Simseks fragen auch nicht nach, was sie verdienen, die Frauen können ihren Lohn direkt in ihre eigene Tasche wirtschaften. Das ist der Deal. Soziale Absicherung für die Frauen, Krankengeld oder sogar Urlaub: Dazu sei er nicht verpflichtet, findet Simsek deshalb.


          Wenn man mit ihm durch das Haus läuft, über Treppen und Terrassen, behindertengerechte Aufgänge, vorbei am Sex-Kino und der Tafel, auf der man sieht, welche Zimmer gerade belegt sind, bekommt man den Eindruck von einem Arbeitsleben mit oben und unten, wie es Menschen auch in fast allen Branchen kennen. Die einen geben die Regeln vor, die anderen befolgen sie. Der Unterschied: Die, die im Artemis das Sagen haben, erlauben sich, die Prostituierten allein zu lassen mit den Risiken des Geschäfts. Und mit den Kosten. Für Kondome etwa oder die vorgeschriebenen Gesundheits-Checks. Ein Urintest kostete 30 Euro, Blutabnehmen 50. Vor allem für die rumänischen Mädchen sei das sehr teuer gewesen, sagte eine Zeugin den Ermittlern



          An der Rezeption rufen im Laufe eines Tages immer wieder Frauen aus den Zimmern an. Die Hausdamen, Frauen in Jeans, nehmen den Hörer ab. Sie sind die Augen und Ohren der Inhaber. Ein Dialog, rekonstruiert aus Zeugenaussagen: Am Telefon meldet sich die Prostituierte «Lea». Sie sagt, sie fühle sich nicht gut, und fragt die Hausdame Ramona S., ob sie nach Hause gehen könne. Die Schicht abbrechen. Die Antwort: Ja, sie darf. Ihren Eintritt von 80 Euro bekommt sie aber nicht zurück. Das Artemis führe Wartelisten für die Frauen, sagt der Bordellinhaber Simsek. Die Plätze seien meist sehr knapp, aber «natürlich wollen wir, dass Frauen nach Hause gehen, wenn sie sich unwohl fühlen.» Das sei deren Entscheidung.


          Eine Prostituierte erzählte den Ermittlern, was geschieht, wenn man sich einen Schnupfen einfängt: «Wegen der Ansteckungsgefahr kannst du bei Krankheit nicht bleiben.» Auch wenn die Prostituierten für ihre Unterkunft in den Zweierzimmern vorab Miete bezahlt hätten, müssten sie auschecken, um nicht die Kolleginnen anzustecken. Man darf sich nicht ins Zimmer zurückziehen. Wer krank wird, hat Pech.


          Andere Frauen berichteten, dass ihre Krankmeldungen nicht immer auf Anhieb akzeptiert worden seien: «Ich kann nicht einfach gehen», hatte die Artemis-Prostituierte Katharina K. damals ausgesagt. «Schicht ist Schicht.» Klingen so Frauen, die völlig frei als Selbständige arbeiten? Der Bordellinhaber Simsek beteuert: Es gebe keinen Zwang für die Frauen, ihre Schicht zu beenden. Sie müssten nur Bescheid sagen, bevor sie gehen. Mehr nicht.


          Das Artemis ist ein Symbol für das Machtgefälle zwischen einigen wenigen Männern, die gut am Sex verdienen, und den Frauen.


          Simsek betont auch, die Prostitution sei nicht mehr so, wie man sich das vorstelle: Er habe schon eine türkische Frau im Artemis gehabt, die sich hier ihr Studium verdiente, eine andere Frau wurde von ihrem Mann gebracht, und im Auto warteten die Kinder. Auch deshalb würden sich die Frauen nicht fest an ein Haus binden wollen. «Manche bleiben ein halbes Jahr, andere sind Wandervögel. Wie soll man da einen Anstellungsvertrag hinbekommen?» Raus aus dem Schatten, rein in das abgesicherte Leben mit Sozialversicherung. War das nicht der Gedanke, als die Prostitution legal wurde?


          Hakki Simsek hat gerade einen Sieg über die Berliner Ermittler gefeiert. Seine Behauptung, dass die Frauen in seinem Edelbordell zufriedene Ich-AGs seien, die keine Absicherung bräuchten, hat zwar nicht alle überzeugt. Aber die Strafrichter am Berliner Kammergericht hielten ihm zugute: Er habe es nicht besser gewusst. Simsek habe immer alles offengelegt, Sozialbehörden und Finanzämter hätten sich nicht beschwert. Wenn selbst «fachkundige Prüfer», wie es das Berliner Kammergericht formulierte, nichts zu beanstanden hatten – warum hätte dann Simsek ein schlechtes Gewissen bekommen sollen? Die Akte Artemis hat die Staatsanwaltschaft jetzt zugeklappt, der Betrieb läuft weiter, das Geschäft mit dem Sex bestens. An der Bar geht das Bier für zehn Euro über den Tresen, in jeder Schicht warten um die hundert Frauen auf Freier.


          Das Artemis ist auch ein Symbol für das Machtgefälle zwischen einigen wenigen Männern, die gut am Sex verdienen, und den Frauen. Nova sitzt immer noch nackt auf dem Sofa. Sie erzählt, dass sie aus Hamburg kommt. Ihre Freunde wissen nicht, was sie arbeitet, sie sage, sie sei «im Hotelgewerbe». «Viele denken ja schon noch, dass das etwas Schmuddeliges ist.» Dann steht sie auf, sie muss weiter. Zu ihrer Arbeit, das Artemis füllt sich bereits.


          (Redaktion Tamedia)