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Toter Gast wurde im Club einfach ignoriert
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Antworten
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Im Club? War wohl eher ein Laufhaus ? Sollte man schon besser formulieren 😠
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Was gibt es nicht alles
ZitatAlles anzeigenAm 11. November 2017 um 3.07 Uhr wählte ein Passant die 117, weil er in einem Etablissement in der Basler Webergasse einen regungslosen Mann auf einer Treppe liegen sah. «Ich war überzeugt, dass er nicht mehr lebte, so wie er dalag», sagte der Zeuge am Mittwoch vor dem Einzelrichter René Ernst aus.
Das Bild, das sich ihm offenbarte, war ein Mann in «grotesker Liegeposition», so die Staatsanwaltschaft in der Anklage. Der Kopf des 63-Jährigen hing abgedreht in den Drahtseilen des Bordell-Treppengeländers. Sein blutendes Gesicht liess auf Verletzungen schliessen, die er sich kurz zuvor bei einem Sturz zugezogen hatte, sein Gebiss lag auf einer der Stufen. «Damals ging ich von einem Gewaltverbrechen aus», so der Zeuge aus Deutschland.
Deutscher wusste Schweizer Notrufnummer nicht
Weil er die Schweizer Notrufnummer nicht präsent hatte, musste der Zeuge erst einen Taxifahrer um Hilfe bitten. Fünf bis zehn Minuten seien vom Moment, als er den Körper erblickte, bis zum Anruf vergangen, schätzte er am Mittwoch. Doch er war nicht der Erste, der den Toten auf der Treppe entdeckte: Videoaufnahmen zeigen, wie Prostituierte und Puff-Besucher achtlos über den leblosen Mann hinweg steigen.Vier Sexarbeiterinnen, die in jenen frühen Morgenstunden in der Liegenschaft im Rotlichtmilieu zugegen waren, mussten nun am Strafgericht wegen unterlassener Hilfeleistung aussagen. Zwei weitere Angeklagte, darunter ein Freier, blieben der Verhandlung unentschuldigt fern.
«Wir sind keine schlechten Menschen»
«Ich sah ihn dort liegen und bekam Angst. In der Eingangstür stand aber ein junger Mann, der sagte, dass er die Ambulanz informiert hatte», so eine der angeklagten Frauen. Die Aussagen der vier Frauen waren beinahe identisch. Alle gaben an, den leblosen Mann gesehen zu haben, sich aber nicht für ihn verantwortlich gefühlt zu haben, weil sie glaubten, dass bereits Hilfe organisiert worden war. «Wir sind keine schlechten Menschen», appellierten sie an den Richter.«Tatsache ist, meine Damen: sie alle sahen den Mann dort liegen. Er blutete und das Blut war für jeden sichtbar. Es vergingen zehn bis zwölf Minuten vom Zeitpunkt, in dem sie ihn entdeckten bis zum Moment in dem die Ambulanz von einem Externen gerufen wurde», so René Ernst.
«Harte Sitten im Milieu»
Bei unterlassener Hilfeleistung könnten dreijährige Freiheitsstrafen ausgesprochen werden. Das Gericht wertete das Verschulden der Frauen jedoch als «eher leicht» und sprach zwei der Angeklagten frei: Die Ambulanz war bereits informiert, als diese über den Mann stiegen. Ernst begründete: «Die Tatsache, dass sie nichts getan haben, war in diesem Moment nicht mehr relevant.» Die beiden anderen Damen wurden zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 10 Franken und einer Busse von 200 Franken verurteilt.«Wir müssen sehen, dass im Milieu, wo sich alles zugetragen hat, eher härtere Sitten herrschen», so Ernst in der Urteilsbegründung. Der Verstorbene sei im Bordell kein Unbekannter gewesen. Er sei bereits mehrfach negativ aufgefallen. «Wir wissen nicht, ob der Tod des Mannes durch ein rechtzeitiges Eingreifen verhinderbar gewesen wäre», resümierte er. Die Todesursache sei unbekannt. Die Staatsanwaltschaft habe nie eine Obduktion durchführen lassen.
Quelle
https://www.20min.ch/schweiz/b…ten-Mann-im-Puff-21338217
























