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Corona & Lockdown
(Saunaclubs · Sexclubs · Pandemie · Vorschriften · 6profi-Forum)

Dieses Unterforum dokumentiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Lockdowns auf Saunaclubs, Sexclubs und Erotikbetriebe. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Bedingungen, Einschränkungen und Regelungen, unter denen Clubs und Studios während der Pandemie betrieben wurden oder ihren Betrieb einstellen mussten.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Arbeitsweise der Frauen und Prostituierten in Saunaclubs und Erotikbetrieben während der Lockdown-Phasen. Thematisiert werden behördliche Corona-Vorschriften, Hygieneauflagen, Zertifikats- und Maskenpflichten sowie deren Einfluss auf den Arbeitsalltag, die Buchungssituation und die wirtschaftliche Lage der Betroffenen.

Darüber hinaus werden in diesem Unterforum die eingeschränkten Betriebsformen von Sexclubs, temporäre Öffnungen, Teilbetriebe sowie vollständige Club-Schließungen behandelt. Auch die daraus resultierende wirtschaftliche Not von Clubbetreibern, Angestellten und selbstständig tätigen Prostituierten ist Bestandteil der Diskussionen.

Ein weiterer Themenbereich betrifft den Betrieb von Erotik-Studios während der Pandemie sowie die Unterschiede zwischen Studio-, Wohnungs- und Clubprostitution unter den jeweiligen Corona-Regelungen.

Ergänzend werden die geltenden Vorschriften und Corona-Regelungen für Freier und Prostituierte thematisiert, darunter Ausweis- und Registrierungspflichten, Kontaktbeschränkungen, Test- und Impfanforderungen sowie behördliche Kontrollen.

Das Unterforum dient damit als zeitgeschichtliche Dokumentation der Corona-Jahre und bildet die besonderen Herausforderungen für die Sexclub- und Saunaclub-Szene während der Pandemie strukturiert ab.

Puffmutter Mona lockt mit Coronasutra

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    • Das Telefon klingelt, es ist ein Kunde. «Gott sei Dank», seufzt Puffmutter Mona (64). Es ist 15 Uhr, im Sexclub Eden in Schlieren ZH brennen Neonlichter und Räucherstäbchen. Sechs Monate lang lag das Bordell im Pandemie-Schlaf. «Jetzt geht es endlich wieder los!»


      Sieben Zimmer betreut sie hier. Kunden entscheiden zwischen «Dschungel», «1001 Nacht» oder «Königsgruft». Das «Marilyn Monroe»-Zimmer ist als einziges besetzt – noch. «Viele Stammkunden können es nicht erwarten. Gestern rief einer an und fragte mich: ‹Warum nicht schon heute?›»


      Vergangenen Mittwoch gab die Zürcher Regierung bekannt: Bordelle dürfen wieder Kunden empfangen – unter Auflagen. Freier müssen ihre Kontaktdaten registrieren lassen, wo es möglich ist, wird Abstand gehalten. Mona deutet auf ein Plakat mit möglichen Sexpositionen, bei denen es zwischen den Gesichtern einen Abstand von 1,5 Metern gibt. «Coronasutra» heisst die Liste. Sie erlaube sich solche Spässe, sagt Mona. Denn: «Sex soll doch Spass machen!»


      «Standen wahnsinnig unter Druck»


      Die Erleichterung folgt auf Monate der Ungewissheit. Bis zu zehn Frauen arbeiten üblicherweise im Eden. Die Tage reisen sie nach und nach wieder an. Mit schweren Erlebnissen im Gepäck. Weil sie in Zürich nicht arbeiten durften, schafften einige illegal an. Und illegal bedeutet in dieser Branche vor allem: schutzlos. Die Frauen können sich nicht wehren, wenn ein Freier nicht zahlen will. Wenn er sie verletzt oder kein Kondom tragen will.


      Auch für Mona war die Zeit belastend. «Wir standen wahnsinnig unter Druck. Finanziell und emotional.» Um das Geschäft weiterzuführen, musste sie einen Kredit aufnehmen. Zu teuer war die Miete.


      In anderen Bordellen hatten Betreiber und Sexarbeiterinnen mehr Glück. Denisa (23) empfängt Blick in ihrem Lieblingszimmer im Bordell Soprano in Urdorf ZH. Noch zwei Stunden, dann öffnet der Club. Die Rumänin trägt einen gelben Bikini, deutet auf das Oberteil und sagt: «Die habe ich neu.» Die? «Also die Brüste.»


      «Ich will die Erste sein!»


      Die Pandemie verbrachte Denisa in der Heimat, lebte von ihrem Ersparten. Das habe gereicht, in Rumänien sei das Leben nicht so teuer, sagt sie. Dennoch habe sie jeden Monat gehofft, es würde bald weitergehen. Denisa: «Als ich erfuhr, dass das Soprano wieder öffnet, habe ich vor Freude geweint.»


      Bis zu 35 Frauen schaffen hier an. Die meisten kommen aus dem Ausland. Die zehn einfachen Zimmern buchen Kunden für 15, 30 oder 45 Minuten. Die Luxuszimmer für mindestens eine Stunde. Zum Bordell gehört eine grosse Bar. Auf einigen Tischen stehen am Dienstagnachmittag Schilder: «Reserviert».


      Schon sechs Kunden hätten für den Abend gebucht. Viele kämen spontan. Denisa begleitet Blick zum Schluss noch in die Bordellbar – und kündigt an: «Hier warte ich nun auf Kundschaft. Ich will unbedingt die Erste sein!»


      Quelle

      https://www.blick.ch/schweiz/z…-bordelle-id16565190.html