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Puffschaden

  • Antworten
    • Dein Vater war sehr weise...

      Frauen sind anders als wir Menschen...

      Aber welche Frau ist denn überhaupt normal?

      Und wer bestimmt denn was "Normal" ist???

      Zudem muss ich sagen das ich "Normal" sehr langweilig finde...

      Naja, normal oder nicht normal ergibt sich halt immer aus der eigenen Perspektive. (Wie Hausmeister Krause schon sagte: "normal, eh"). Die ist weder richtig noch falsch. Und schon gar nicht wertend. Schliesslich besagt eine andere Theorie ja auch das Gegenteil:" wer hüt ned spinnt, esch nid normal". Und - ja, auch ich finde, monotones, immer nur normal, ist langweilig. Dieser Punkt geht an dich. Schön wäre halt irgend etwas eingemittetes oder wenigstens Abwechslung. Fairerweise sei gesagt, die holde Weiblichkeit überrascht uns ja auch ab und zu mir erleuchteten Momenten.... 😉😉

      • Mein Vater pflegte zu sagen: "es sind und bleiben halt Frauen. Wenn sie normal wären, wären es ja Männer"!

        Manchmal muss das halt als Erklärung einfach reichen.

        Dein Vater war sehr weise...

        Frauen sind anders als wir Menschen...

        Aber welche Frau ist denn überhaupt normal?

        Und wer bestimmt denn was "Normal" ist???

        Zudem muss ich sagen das ich "Normal" sehr langweilig finde...

        Nicht jeder grelle Lautsprecher muss gleich demoliert werden, nur weil man nicht hören will was der andere zu sagen will.

        • Auch wenn ich einiges im Interview mit Arwen nicht so sehe wie sie, so muss ich ihr in diesem Punkt leider recht geben.

          Die Tatsache wird für viele Kunden einen unangenehmen Beigeschmack haben, ist aber leider nicht wegzureden.

          Die überwiegende Mehrheit der Frauen, die als WG gearbeitet haben, haben einen Schaden.

          Welche(n), wie gross, wie lange, das hängt extrem stark von den einzelnen Umständen ab. Es gibt individuell enorme Unterschiede. Aber eines ist absolut sicher. Ganz ohne geht es fast nie.

          Ich habe über die Jahre einige Beziehungen mit WG's gehabt. Einige kürzer, andere länger. Angefangen vor vielen Jahren mit einer Latina. Mit ihr habe ich eine Tochter, welche inzwischen selber schon fast 30 jahre ist. Dann kamen; Nigeria, Russland, Ungarn, Rumänien, etc. Aktuell bin ich mir einer Frau zusammen, die wohl einige aktive Mitglieder hier noch kennen dürften.

          Die einzige Konstante in all diesen Beziehungen ist: jede hat einen kleineren oder grösseren Schaden, und jede verdrängt und verleugnet es!!!!

          Die Kunst ist es, die Art des Schadens erst mal heraus zu finden.

          Wenn man den mal irgendwie formulieren kann, wird es leider nicht einfacher, sondern schwieriger;

          Wieviel von dem ist jetzt von ihrer Tätigkeit als WG? Und wieviel ist der unterschiedlichen Mentalität zu der meiner zuzuschreiben? Und, man vergesse bitte nicht - es ist eine Frau.... das ist nicht ganz unerheblich. Männer und Frauen verstehen sich ja oft auch im "normalen Leben" nicht sonderlich gut.

          Mein Vater pflegte zu sagen: "es sind und bleiben halt Frauen. Wenn sie normal wären, wären es ja Männer"!

          Manchmal muss das halt als Erklärung einfach reichen.

          • Exklusiv Interview mit Arwen

            ❌ Exclusiv Interview Arwen (bek. Elegant, Palladium)

            Was passiert mit Frauen ohne Privatleben, die über Jahre hinweg in einem Club leben?

            Ganz einfach, sie bekommen früher oder später einen „Puffschaden“. Das ist wirklich eine Krankheit. Sie können irgendwann nicht mehr unterscheiden zwischen ihrem echten Ich und der Person die dasitzt. Das viel grössere Problem ist, weil sie immer auf den grossen Reichtum hoffen. Dazu erschaffen sie sich dann noch selber Illusionen vom grossen Reichtum. „Wenn ich dann mal reich bin, wenn ich dann mal Geld habe... wenn wenn wenn“. Ganz oft fällt auch das Vertrauen zu Männern weg, der Schaden der im echten 'Ich' entsteht ist viel grösser. Ein Grossteil der Männer die ins Bordell gehen sind verheiratet, haben Beziehungen, haben Kinder, sind Vater geworden, wie können die Frauen im Club noch einen Partner vertrauen in diesem Wissen. Ein weiteres Problem ist,  weil die Frauen nur darauf gepolt und getrimmt werden einem Mann zu gefallen und ihm sexuell nach seinen Wünschen zu befriedigen aber die eigenen Bedürfnisse der Frauen interessieren niemandem und werden unterdrückt. Für die Frauen dreht sich ihr Leben dann nur noch darum anderen zu Gefallen, sexuell zu  dienen oder sich auch erniedrigen zu lassen. Mit der Zeit blenden sie das aus und spalten es ab, aber die Probleme bleiben in der Psyche bestehen. Das tut mir persönlich leid. 


            Wie geht es diesen Frauen wenn sie eines Tages zurück in ihre Heimat gehen?

            Es gibt einige Frauen, die zuerst mal in die Psychiatrie wandern. Davon habe ich einige gekannt, entweder weil sie einen Entzug machen müssen oder eine Essstörung (Bulimie) haben, weil eben die Frauen in manchen Clubs auf Gewichtseinhaltung und Hungerhaken Maße getriezt werden. Und dieses niedrige Gewicht ist ohne Sport und gesunde Ernährung bzw. Lebensweise ohne Hilfsmittel wie Kokain nicht zu halten. Koks hält die Frauen wach bei Schichten von 12-15 Stunden, bremst den Hunger, sie bleiben immer gut drauf, reden viel, sind fröhlich und machen Party und können mit einem Gast nach dem anderen aufs Zimmer. Gäste möchten die Frauen herumspringen sehen, kein Gast will die Frauen ausruhend herumsitzen sehen. Es muss immer alles perfekt sein, jede Minute

            Solche Frauen habe ich in letzter Zeit oft erlebt mit Puffschaden. Ich frage mich wie lange manche in den Clubs sitzen, monatelang im Schichtsystem ackern ohne nach Hause zu gehen. Jeden Tag Schwänze von Freiern, keinen privaten Ausgleich, schlafen sogar im Club. Wie geht das, warum machen die das?