Gestern habe ich dem Sakura nochmals eine Chance gegeben. Ich habe mich an der Rezeption als Beat und Forumschreiber geoutet, und Heinz, der im Moment wirklich alles allein schmeisst, hat mich ohne Bezahlung sofort eingelassen. 
Ich bekam Bademantel, Tuch und - nach dem Umziehen - eine Einführung von A-Z, unterer Bereich und erster Stock. Ich bekam auch einiges an Hintergrundwissen mit, was das Sakura in einem ganz anderen Licht zeigt.
Das Sakura polarisiert, weil es eine "2-Klassen-Gesellschaft" mit zwei Eintritts-Varianten gibt. Das muss man erklären und historisch verstehen:
Ursprünglich war es nur ein normales Hallenbad mit Sauna - ganz ohne jede erotische Dienstleistung. Das sieht man schon von aussen, der Eingang ist weit sichtbar, das Sakura versteckt sich nicht. Auch im Innern hatte ich nun einige Aha-Erlebnisse. Der Garderobenbereich, die Anordnung von Duschen und Saunas, die "Fön-Station" etc. werden dadurch erst verständlich.
Das "Fantasyland" wurde dann irgendwann aufgepfropft - das damalige zum Bad gehörende Restaurant wurde umgebaut.
Wenn man hingeht und aus der Sicht eines modernen, heutigen Saunaclubs schaut, so ist es vorprogrammiert, dass man einen negativen Eindruck gewinnt.
Und noch etwas habe ich gelernt:
Dieses Forum hier, wo sich die Schreiber und Leser mehrheitlich sicher als "auf hohem Niveau" wähnen - bringt es auch fertig, immer wieder auf "sehr hohem Niveau zu Jammern".
Da kann man Sachen lesen in der Art: 'Als ich die Eingangstür öffnete, wirbelten zwei Flusen durch die Luft. Das liess mich nichts Gutes ahnen. Dann in der Dusche war die Flasche mit Duschmittel nur halb voll, und es gab nur eine Geschmackssorte. Ich war wohl der erste Gast, denn als ich das Wasser aufdrehte fühlte es sich auf der Haut etwas abgestanden an. Der Club sollte, bevor die Gäste kommen schon mal alle Leitungen durchspülen.' etc. etc.
Es geht uns einfach zu gut, 
wir haben zu viele Clubs zum Auswählen 
und diskutieren über Clubtester etc. 
um die Qualität noch mehr zu steigern 
und die Preise noch mehr zu senken. 
Das ist bestes 5-Sterne-Jammern. 
Zurück zum Sakura. Man muss einfach mal hinnehmen, dass Gebäude und Einrichtungen so sind wie sie sind. Und es gibt eben noch viele Gäste, die nur Wellness und ev. eine Massage möchten. Für diese Gäste eine Preiserhöhung zu machen liegt nicht drin. Der Club kann es sich aber nicht leisten auf dieses Kundensegment zu verzichten.
Wenn man aber für den niedrigen Preis die ganze Anlage für alle öffnet, kommt es zu einer unerwünschten Nebenwirkung mit Folgen:
Zahlreiche "nur Wellness Gäste" würden auch den oberen Stock benützen und die WGs wüssten nicht, ob sie einen interessierten Kunden vor sich haben oder nur ein "Wellnessgast". Wenn sie einen solchen ansprächen würde der sicher nichts gegen ein Gespräch haben; das WG wäre für andere blockiert und hätte selber auch nichts davon. 
Mit den zwei Eintritten ist sichergestellt, dass Gäste, die Sex wollen, die WGs für sich haben.
Heinz, der jetzige Chef ist darüber auch nicht glücklich, aber was soll er tun? Er ist weder ein Dummkopf noch ein Dilettant, aber er muss sich mit den Dingen, wie sie momentan sind, arrangieren, und macht das beste daraus.
Der Aufpreis für die obere Etage ist sozusagen das 1.Klass-Ticket, und es wird einem dafür ein persönlicher Bar-Service geboten.
Der Raum ist sehr stimmungsvoll, das Licht ist gut dosiert, die Wandbilder sind toll, sie sind erotisch und sehr ästhetisch. Der Raum ist auch gut unterteilt um sich mit einem Girl etwas zurückziehen zu können, ohne gleich aufs Zimmer zu müssen. Die Bilder im Internet bringen die tatsächliche Stimmung nicht so gut rüber.
Und hier nun der eigentliche Bericht:
Ich ging nach der Führung duschen, dann setzte ich mich oben an die Bar und bestellte einen Orangensaft.
Ich blieb nicht lange allein. Eine dunkelhaarige Schönheit näherte sich und fragte, ob sie sich neben mich setzen dürfe. Sie kommt aus Tschechien und spricht gut deutsch, so war ein Gespräch über allerlei möglich. Sie hatte fesselnde Augen und schaute mich gerade und erwartungsvoll an, aber absolut ohne Drängen und von "aufsZimmergehen?" war nie die Rede.
Als ich mich nach einer Weile etwas im Raum umschaute und dabei noch andere Girls wahrnahm, sagte sie sofort: "Wenn du mit einer anderen zusammen sein möchtest, kein Problem. Die Geschmäcker sind ja verschieden."
Ich staunte nicht schlecht! 
Als sich dann mein Glas leerte verabschiedete ich mich für einen ersten Saunagang. Danach spazierte ich im unteren Bereich um den leeren Pool rum und holte mir ein Getränk (diverse Zapfsäulen zur Selbstbedienung).
Allmählich wurde es Zeit, konkret zu werden, und ich ging wieder nach oben. Die dunkelhaarige Tschechin war mit einem anderen Gast zusammen, aber ich sah noch einen blonden Hingucker, und ein erster Blickkontakt auf Distanz zeigte schon gegenseitige Sympathie. Sie winkte mir zu, und was dann folgte gehört in einen separaten Bericht.
https://www.6profi-forum.com/forum/showthread.php?t=2528
Nach dem Wiedereintritt in die Atmosphäre mit gemeinsamem Verglühen und der Runterkühl-Dusche trafen wir uns wieder bei den Sofas und tranken noch etwas zusammen, plauderten ohne Zeitdruck, bis ich dann den zweiten Saunagang machte und anschliessend nach Hause schwebte.
(Anzumerken noch ein Negativpunkt: Die Infos sind für den Gast zu wenig einsichtig, die Preispolitik undurchschaubar. So wurde ich nach der halben Std. Zimmer, die ich für 130.- erwartete, völlig überrumpelt mit der Ansage: "Kostet 100.- heute ist Party" Nagut, hat mich natürlich gefreut und hab als "Trinkgeld" noch etwas gegeben.)
Fazit:
Wenn man die Eigenheiten des Sakura hinnehmen kann, dann ist es ein absoluter Geheimtipp. Es hatte mehr Gäste als ich erwartet hätte, ist aber nicht überlaufen. Die Girls nehmen sich viel Zeit und haben untereinander ein gutes Verhältnis. Und der Chef ist für Fragen und Anliegen jederzeit da und geht darauf ein.