@ Selby

Dieses Szenario ist bestimmt ebenso naheliegend wie tragisch und auch traurig.
Das Verkaufsobjekt beinhaltet oft Schönheit, Sex sowie einen persönlichen zwischenmenschlichen Bezug zwischen Freier und Sexarbeiterin, wobei letzterer natürlich gerne einmal überinterpretiert wird, wenn er auch nicht zwangsläufig gespielt sein muss - oft spielt dabei ja eine gewisse real durchaus existierende Sympathie bestimmt mit, wenn es auch nicht unbedingt die ganz grossen Gefühle sein müssen. Aber selbst wenn es sich dabei um grosse Liebe handelt, scheint mir einer etwaigen festen und auf Exklusivität beruhenden Beziehung ein sehr steiniger Weg bevorzustehen: Unterschiede bezüglich des sozialen Status, der beruflichen Möglichkeiten, der Kultur etc....
Ich habe mich selbst auch immer wieder verguckt, gedanklich mögliche Szenarien durchgespielt und auch auf Erfahrungen aus zweiter Hand zurückgegriffen; ebenso habe ich diesbezüglich auch schon eindeutige Angebote gekriegt und ein bisschen gepröbelt.
Mein Fazit hieraus: Allfällige Hoffnungen sind eher illusorisch, da im Normalfall einfach zu viele Hindernisse im Weg stehen. Da es bei mir allerdings immer wieder zu starken Gefühlen kommt und ich meine Gefühle aber in keinem Fall ausschalten kann, weil ich sonst mit keiner Frau ins Bett kann, erfreue ich mich einfach dieser sporadisch aufkeimenden Gefühle, ohne dabei gross träumen oder planen zu wollen. Ich geniesse einfach den Moment.
























