Neues Thema:
Die Konkurrenz wird noch grösser, wenn die Freizügigkeit für Rumänien und Bulgarien kommt, worüber wir im Februar 09 abstimmen. Ist das wünschbar??? Am Sihlquai bieten sich jetzt schon Z***innen (sog. Roma) an für Fr. 30.-, welche organisiert eingeschleust werden.
Marquis,
vieles, was hier geschrieben wurde interessiert mich sehr und viele Ideen teile ich auch, insbesondere jene, die Shiraz klug, konzis und auch einfühlsam geäussert hat. Ich möchte mich hier nur kurz zu der von dir, Marquis, aufgeworfenen Frage der Personenfreizügigkeit mit Bezug zur Prostitution einschalten.
Ich glaube, dass der Fragenkreis nicht ganz fertig gedacht ist, und im Zusammenhang mit der Prostitution einer Berücksichtigung eines weiteren Aspekts, der Kehrseite der Medaille, bedarf.
Eines sei klar, bei dem, was wir am 9. Februar abstimmen, ist der Aspekt der Auswirkung auf die Prostitution für die Tragweite der Entscheidung eher wenig relevant, da stehen ganz andere Fragen im Vordergrund, die ich hier nicht diskutieren will, sonst riskierte ich ein erneutes mega langes posting, das will ich euch ersparen.
Natürlich betrifft die ganze Angelegenheit der Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien die Hürchen aus jenen Ländern - allerdings entgegen deiner Meinung - glaube ich - positiv.
Der ist-Zustand, wie du ihn beschreibst, bei den Frauen aus diesen Balkanländern ist in der Tat unbefriedigend und wenn sie sich , wie du sagst, schon heute für 30 sfr. unwürdig am Sihlquai verdingen, dann eben wegens des Ist-Zustandes.
Weil diese Damen keine freie "Entfaltungsmöglichkeit haben, in der Schweiz ihrem "Gewerbe" "geordnet" nachzugehen, werden sie (bis zu einem gewissen Punkt, und nicht alle) illegal von Schleppern und Zuhältern mit falschen Illusionen aber einer brutalen knallharten Realität zur Prostitution in der CH gezwungen. Das sind jene Frauen, die am Sihlquai stehen, und jene die von diesem grässlichsten Abschaum der Menschheit, bei schummrigen Provinzbordellen vorbei gebracht und angepriesen werden. Die besseren Puffs werden von diesen Bastarden, die ihre Sexsklavinnnen anbieten wollen, zwar auch unangenehm tangiert und müssen denen dann den Ausgang zeigen bevor sie überhaupt hereingekommen sind oder den Telefonhörer aufhängen. Gerade wegen der noch nicht Realität gewordenen Personenfreizügigkeit, werden die meist unwissenden Damen und Mädchen von den Zuhältern und Schleppern unter falschen Versprechungen in die CH gebracht und genötigt, eben auch für einen "Hungerlohn" auf die Strasse zu stehen. Das ist die heutige Realität.
Bei einer Annahme der Freizügigkeit, die für die CH Wirtschaft unabdingbar ist - und dies der gegenteiligen Meinung einer gewissen Elite der
S chweizer V olks P lapperer zu Trotz - wenn sich die Damen nach der Auswietung der Personenfreizügigkeit in der Schweiz also tatsächlich frei bewegen können, dann fallen auch die Schlepper und Zuhälter (die professionellen zumindest) nicht aber deren sogenannten "Freunde" grösstenteils aus, denn sie haben nun wirklich keine Funktion mehr. Denn alles, was das Mädchen dann braucht ist ein Pass und ein Minimum an Geld um mit einem schummrigen billigen stinkenden Bus oder im Nachtzug in die Schweiz zu fahren, sich dort dann irgendwie durch eine Bekannte zurecht zu finden und ihren Körper anzubieten. Das kann sie aber, wenn sie hübsch ist, einigermassen Manieren hat und psychisch nicht ganz von der Rolle, in einem der besseren "geordneten" Bordelle tun, wenn sie es dann will.
Mit der Freizügigkeit, wird den Schleppern und Zuhältern rumänischer und bulgarischer Frauen der Zahn gezogen, ihnen ist so ihre "Daseinsberechtigung", sprich ihre Funktion entgezogen, und die Preise werden sich dem Markt entsprechend einpendeln.
Nicht nur dort im Bereich der Gesetze, welche die Prostituierten betrifft müsste der Hebel angesetzt werden, sondern auch im Bereich der Freier, wenn das zutrifft, was ich jüngst von einer besonders niveauvollen und glaubwürdigen WG erfahren habe, nämlich, dass sie von ca 10-20 % der Freier angebaggert werde, "es" doch ohne zu tun. Stellt Euch vor, jeder 5. bis 10 der in einem CH Puff "vorbeischaut" wünscht einen solchen Service.
Das ist pure Eskalation. Kaum verwunderlich, wenn heute - vor 10-15 Jahren undenkbar- Küssen, Schmusen, Blasen ohne zum (letztlich nicht unangenehmen) Standart-Repertoire gehört, aber das sollte in einem Land wie unsere Schweiz, die sich selbst als zivilisiert wahrnimmt zu denken geben. Auch im Puff sollten Grenzen gesetzt werden, zumindest, was GV ohne betrifft - diese können leider bloss über Eigenverantwortung gezogen werden. Nur mit der happert' es nicht bloss in diesem konkreten Bereich oft schwer. Aber das ist ein anderes Thema, das in einem anderen thread thematisiert wird.
Gruss
Galeotto
























