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    Stealthing bei Prostituierten ist kein harmloser Trick und kein Kavaliersdelikt. Wer ein Kondom während des Geschlechtsverkehrs heimlich abzieht oder beschädigt und anschliessend ohne Einwilligung AO weitermacht, überschreitet bewusst eine eindeutig gesetzte Grenze. Die Zustimmung zu geschütztem Sex ist keine Zustimmung zu ungeschütztem Sex.


    Ausgangspunkt dieser Diskussion ist die Schilderung vom Arzt Don Phallo, wonach angeblich mehr als die Hälfte der Freier nach AO fragt und manche Männer das Kondom sogar heimlich entfernen würden. Der beschriebene Vorgang ist jedoch eindeutig: Das Kondom wird in einer Stellung abgezogen, in der die Prostituierte die Manipulation nicht sofort sehen kann. Anschliessend dringt der Freier ohne Schutz weiter in sie ein.


    AO durch Stealthing: Geschützter Sex wird ohne Einwilligung zu ungeschütztem Sex


    Viele Täter scheinen zu glauben, es sei weniger schwerwiegend, solange die Frau das heimliche Abziehen des Kondoms nicht sofort bemerkt. Genau diese Heimlichkeit macht das Vorgehen jedoch besonders perfide. Die Prostituierte hat nur dem Geschlechtsverkehr mit Kondom zugestimmt. Mit dem heimlichen Entfernen des Kondoms endet diese Einwilligung.


    Die Doggy-Stellung ist kein rechtsfreier Raum


    Dass eine Prostituierte den Vorgang in der Doggy-Stellung möglicherweise nicht sehen kann, gibt dem Freier keine zusätzliche Freiheit. Im Gegenteil: Wer genau diese Position ausnutzt, um das Kondom unbemerkt abzuziehen, handelt nicht aufgrund eines Missverständnisses, sondern täuscht die Frau gezielt über die Art des weiteren Geschlechtsverkehrs.


    Ein zuvor vereinbarter sexueller Kontakt bleibt nicht automatisch einvernehmlich, wenn der Freier die Bedingungen währenddessen eigenmächtig verändert. Das gilt für AO ebenso wie für Analsex, Gewalt, Filmaufnahmen oder andere Praktiken, denen die Frau nicht zugestimmt hat.


    Bezahlung ist keine Blankovollmacht für den Freier


    Auch eine Prostituierte entscheidet selbst, welche sexuellen Dienstleistungen sie anbietet, welche Praktiken sie ablehnt und ob Geschlechtsverkehr ausschliesslich mit Kondom stattfindet. Der vereinbarte Preis hebt diese Grenzen nicht auf.


    Wer unbedingt AO-Sex möchte, darf eine Frau danach fragen. Sie darf ablehnen. Nach einer Ablehnung bleiben nur zwei Möglichkeiten: geschützten Sex akzeptieren oder auf den Geschlechtsverkehr verzichten. Das heimliche Abziehen des Kondoms ist keine dritte Möglichkeit.


    Stealthing in der Schweiz: Seit dem 1. Juli 2024 strafbar


    In der Schweiz gilt seit dem 1. Juli 2024 das revidierte Sexualstrafrecht nach dem Grundsatz «Nein heisst Nein». Sexuelle Handlungen können strafbar sein, wenn sie gegen den erkennbaren Willen einer Person vorgenommen werden. Nach der ausdrücklichen Einordnung des Bundes betrifft die neue Rechtslage auch Stealthing, also das heimliche Entfernen oder Weglassen des Kondoms bei einem ansonsten vereinbarten sexuellen Kontakt.


    Je nach konkretem Sachverhalt kann eine Einordnung als sexueller Übergriff nach Artikel 189 oder als Vergewaltigung nach Artikel 190 des Schweizerischen Strafgesetzbuches infrage kommen. Entscheidend sind der erkennbare Wille der betroffenen Person, die konkrete sexuelle Handlung und die Umstände des Einzelfalls.


    Ältere Schweizer Urteile betreffen die frühere Rechtslage


    Das Schweizer Bundesgericht hatte 2022 einen Stealthing-Fall noch nach dem damals geltenden Sexualstrafrecht beurteilt. Es hielt bereits fest, dass der nach dem heimlichen Abziehen des Kondoms fortgesetzte ungeschützte Geschlechtsverkehr nicht mehr einvernehmlich war. Eine Verurteilung wegen Schändung scheiterte damals jedoch an den Voraussetzungen des alten Straftatbestands.


    Dieser ältere Freispruch darf daher nicht als Freibrief missverstanden werden. Mit der Reform des Sexualstrafrechts wurde die Rechtslage zum 1. Juli 2024 wesentlich verändert. Die zuständigen Kommissionen des Schweizer Parlaments gehen ausdrücklich davon aus, dass Stealthing seit dieser Revision strafbar ist.


    Stealthing in Deutschland: Sexueller Übergriff nach § 177 StGB


    Auch in Deutschland kann das heimliche Abziehen des Kondoms als sexueller Übergriff nach § 177 StGB strafbar sein. Der deutsche Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass Geschlechtsverkehr mit Kondom und Geschlechtsverkehr ohne Kondom rechtlich unterschiedliche sexuelle Handlungen sind.


    Hat eine Person erkennbar nur dem Geschlechtsverkehr mit Kondom zugestimmt, geschieht die anschliessende Penetration ohne Kondom gegen ihren erkennbaren Willen. Bei einem Eindringen in den Körper kann je nach Sachverhalt zudem das Regelbeispiel einer Vergewaltigung erfüllt sein. Die genaue rechtliche Bewertung und das Strafmass hängen vom jeweiligen Einzelfall ab.


    Das sexuelle Selbstbestimmungsrecht gilt uneingeschränkt für Prostituierte


    Der Bundesgerichtshof hat ebenfalls ausdrücklich hervorgehoben, dass Prostituierte denselben uneingeschränkten Schutz ihrer sexuellen Selbstbestimmung besitzen wie jede andere Person. Eine Bezahlung, vorherige Absprache oder grundsätzliche Zustimmung zu sexuellen Dienstleistungen schwächt diesen Schutz nicht ab.


    Fazit: AO ohne Einwilligung ist kein Trick, sondern ein sexueller Übergriff


    Wer einer Prostituierten heimlich das Kondom entzieht und anschliessend AO weitermacht, nimmt ihr bewusst die Entscheidung über ihren eigenen Körper. Die Frau wird dem Risiko einer Schwangerschaft, einer Infektion und weiterer gesundheitlicher oder psychischer Folgen ausgesetzt, ohne diesem Risiko zugestimmt zu haben.


    Daran ändert weder die gebuchte Dienstleistung noch die Stellung beim Sex etwas. Ein Kondom heimlich abzuziehen und ohne Einwilligung ungeschützt weiterzumachen, ist kein cleverer Trick. Es ist ein gezielter Bruch der sexuellen Vereinbarung und kann in der Schweiz wie auch in Deutschland strafrechtliche Konsequenzen haben.


    Rechtliche Quellen zu Stealthing in der Schweiz und Deutschland


    Schweizer Bundesrat: Neues Sexualstrafrecht und Stealthing seit dem 1. Juli 2024

    Deutschland: § 177 StGB zu sexuellem Übergriff, sexueller Nötigung und Vergewaltigung

    Bundesgerichtshof: Stealthing bei Geschlechtsverkehr gegen den erkennbaren Willen

    Habe ich auch so ähnlich gehört. Es sind über 50% der Freier, die nach AO fragen !!

    Manche machen es auch ohne zu fragen.

    Doggy, Girl sieht nichts, Kondom wegreissen, einlochen. :cursing:


    Don Phallo 8)

    Weitere Themen zu Stealthing, AO ohne Einwilligung und Sex ohne Kondom

    Im 6profi-Forum finden sich weitere Diskussionen und Erfahrungsberichte zu Stealthing bei Prostituierten, heimlichem Kondomabziehen, AO ohne Einwilligung und ungeschütztem Geschlechtsverkehr im Rotlichtmilieu. Die folgenden Themen ergänzen die rechtliche Einordnung um konkrete Erfahrungen aus Clubs, Diskussionen über das Verhalten von Freiern und die gesundheitlichen Folgen von Sex ohne Kondom.

    Stealthing, heimliches Kondomabziehen und AO im Club

    👉 Pur einlochen oder AO-Light: Heimliches Kondomabziehen und ungeschützter Sex

    👉 AO im Club LaVie: Stealthing, heimliches Kondomabziehen und Krankheitsrisiken

    👉 AO Forum: Sex ohne Gummi, Risiken und ungeschützter Geschlechtsverkehr


    Gesundheitliche Folgen von ungeschütztem Geschlechtsverkehr

    👉 HIV, Geschlechtskrankheiten und gesundheitliche Risiken bei Sex ohne Kondom


    Aktualisierung des Themenüberblicks

    Dieser Themenüberblick wird bei passenden neuen Diskussionen und Erfahrungsberichten zu Stealthing, AO ohne Einwilligung, Safer Sex und Geschlechtskrankheiten laufend ergänzt.


    Zuletzt aktualisiert am 27. Juli 2026.

    Hat dieses schreckliche Ereignis die Welt der Sexindustrie in Dubai für immer verändert? Das Thema war schon immer eher ein Tabuthema; der Sexhandel ist nach wie vor einer der wichtigsten Bestandteile der Wirtschaft des Emirats.

    Ich bin mir fast sicher, dass sich nichts geändert hat und nichts offener oder versteckter geworden ist. Mädchen werden weiterhin Auto fahren, wie sie es schon immer getan haben; man sollte sie nur wenigstens ein bisschen an ihre Sicherheit denken lassen.

    Kann ich so teilweise bestätigen, aber finde es kommt extrem auf den Tag und die Auswahl an Girls an.


    War ein paar Mal dort und hatte sowohl richtig gute als auch eher durchschnittliche Erfahrungen. Wenn man zur falschen Zeit geht oder wenig Auswahl da ist, wirkt alles schnell wie „nichts Besonderes“.


    Was mir aufgefallen ist:

    Wenn man sich etwas Zeit nimmt, zuerst schaut und nicht direkt die erste nimmt, steigen die Chancen deutlich. Und Kommunikation vorab hilft auch – manche sind deutlich engagierter als andere.


    Preis/Leistung schwankt meiner Meinung nach stark, aber komplett schlecht würde ich den Laden nicht abstempeln.

    Was 10er Frauen wie ihr sie net sind in freier wild bahn nur dort zusehen wo auch geld ist! Heißt mykonos , Dubai , Monaco ,St Tropez , in einer normalen Stadt in de nicht zu sehen auch in deutschen Clubs keine so grosse Auswahl an top Schüssen und auch in Städten wie Frankfurt Düsseldorf oder Köln wird man in den fussgänger Zonen Selten geflasht . Gibt ein Spruch zu euer aurelia der aus der antike kommt : Das Haar einer Muschi kann ganze Schiffe über den Ozean ziehen ;)

    Ich stimme zu, es gibt viele schöne Frauen, die lieber in östlichen Ländern Geld verdienen; die Auswahl an Frauen in Dubai ist immer größer als in jeder deutschen Stadt. Nehmen wir zum beispiel folgendes Simpleluxeliving so etwas habe ich in Frankfurt noch nicht gesehen.

    Doppelmoral im Rotlicht – kein rein regionales Phänomen


    Ich glaube, solche Doppelstandards im Rotlicht existieren nicht nur in Dubai oder unter arabischen Kunden, sondern lassen sich auch in vielen anderen Regionen beobachten – nur wird das dort oft weniger stark wahrgenommen oder thematisiert.