Ein eigenes Thema extra für mich. Das ist fast zu viel der Ehre, es hat mich aber ehrlich gesagt schon ein wenig stolz gemacht. Besonders da der von mir am meisten geschätzte Schreiber El perversito (von mir in meiner eigenen Nomenklatura heimlich auch als "El Presidente" genannt) dies initiiert hat. Die von ihm und bitchboy gemachte Beschreibung passt recht gut zum Selbstbild von mir. Dazu noch ein paar Anmerkungen: Das Benutzerbild erinnert an Ötzi. Gute Intuition, mein lieber Bitchboy: Ich habe das Bild vom echten Ötzi geklaut, es ist ein Bild, wie man sich die Similaun-Gletscherleiche, genannt Ötzi, in etwa vorstellen muss, bevor er mumifiziert wurde. Ohne Bart mit gepflegtem Haar sehe ich ihm nicht unähnlich, auch weil meine Vorfahren ebenfalls Walser aus dem Bündnerland sein sollen. Da fühle ich mich ihm verwandt. Ein einsamer verwundeter Jäger in der ostalpinen Gletscherwelt, von der Welt verlassen und verkannt. So etwa stelle ich mir mein Ableben eines Tages vor.
Das intensive Schreiben abwechselnd mit längeren Pausen lässt sich auch so erklären: Während etwa zwei bis drei Jahren schrieb ich unter anderem Namen in einem anderen Forum. Das zunehmende Imperium-Geschwafle ging mir aber auf die Nerven, so kehrte ich wieder zurück zum guten alten 6profi-Forum hier. Zwischendurch arbeite ich hart, da bleibt wenig Zeit für Berichte. Mein Verkehr in der pay6-Welt versuche ich auf maximal 2 Besuche pro Monat zu begrenzen: Im Sinne von, das Schönste ist ein Genuss, wenn es rar bleibt.
Und was mir tatsächlich am Wichtigsten ist, ich habe es in meinen Berichten immer wieder zum Ausdruck gebracht: Den Damen gehört mein höchster Respekt. Ich begegne ihnen in den 30 bis 90 Minuten unserer Begegnungen wie einer besten Freundin. Ich schätze ihre Persönlichkeit und wähle sie natürlich auch entsprechend aus. In den meisten Fällen kommt Respekt zurück und das ist dann die Basis für vieles, das in diesen 30 bis 90 Minuten passieren kann. Körperlich, geistig, seelisch. Gegen einen wilden Fick spricht es auf jeden Fall nicht, wenn man die Frau auch geistig gut versteht. Und das führt mich auf direktem Weg zum Schluss: Das dumme Geschwätz, das jetzt wieder in Bezug auch ein Freier-Verbot aufkommt, löst sich aus diesem Gesichtspunkt in Luft auf: 99 % der Frauen, mit denen ich auf diesem Niveau begegne, machen einen Job, von denen ich nichts von Zwang, von Ausbeutung oder von Widerwillen merke. Sie tun es, um mit ehrlicher Arbeit Geld zu verdienen und haben manchmal Spass und manchmal einen schlechten Tag. Auch ich habe in meinem Job nicht immer die besten Tage oder die besten Leute um mich herum.
Eine Aufnahme in den Club der Schreiberlinge wäre ebenfalls eine grosse Ehre für mich. Wer weiss, ob ich dann die Zeit freimachen kann. Aber eine Begegnung mit meinen hoch-geschätzten Mitschreibern wäre natürlich etwas ganz Besonderes.
























