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Pädophile und Vergewaltiger in politischen Kreisen: Sexualdelikte, Machtmissbrauch und die Rolle der Justiz

  • Antworten
    • Danke für den umfangreichen Artikel !


      Nun, da sind sehr viele Anklagepunkte, welche in den nächsten Tagen/Wochen mangels stichhaltigen Beweisen wieder fallengelassen werden.

      Es ist doch so, dass ja immer die 'Unschuldsvermutung' gilt.


      Leider.......


      Ich kenne da einige Fälle, wo dieser 'birnenweiche' Ansatz den Angeklagten zugute gekommen ist = massivste Strafmilderungen !


      Unser Strafgesetz müsste wohl mal überdenkt/überarbeitet werden --- bspw. 'es gilt die Schuld, bis die Unschuld bewiesen wurde' (eher der US Ansatz) ---


      Da würden die Opfer weniger 'drangsaliert' werden als die Schuldigen !

      dieser Ansatz würde vielen.

      • Pressehinweis: Blick.ch berichtete am 20. Juli 2026 über die Anklage in einem umfangreichen Sexualstrafverfahren gegen einen ehemaligen Aargauer SVP-Grossrat. Die Vorwürfe sind schwer und betreffen unter anderem mutmaßliche Sexualdelikte, K.-o.-Tropfen, Bild- und Videodateien sowie den Missbrauch einer Minderjährigen.


        Blick-Bericht: Ex-SVP-Grossrat in umfangreichem Sexualstrafverfahren angeklagt

        Laut dem Bericht von Blick hat die Aargauer Staatsanwaltschaft ihre Untersuchung abgeschlossen und beim Bezirksgericht Baden Anklage gegen einen heute 57-jährigen ehemaligen SVP-Grossrat erhoben. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, zwei erwachsene Frauen sowie eine damals 15-Jährige teilweise wiederholt in einen widerstandsunfähigen Zustand versetzt und anschließend sexuell missbraucht zu haben.


        Auslöser der Ermittlungen soll ein Vorfall in der Nacht vom 4. September 2023 gewesen sein. Die Mutter der Minderjährigen soll den Beschuldigten, ihren damaligen Partner, während einer mutmaßlichen Tat überrascht und daraufhin die Polizei alarmiert haben. Der Mann wurde laut Bericht kurze Zeit später an seinem Wohnort festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.


        Schwere Vorwürfe: K.-o.-Tropfen, Missbrauch und gesicherte Bilddateien

        Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft soll der Beschuldigte über einen längeren Zeitraum hinweg heimlich sogenannte K.-o.-Tropfen verabreicht haben, um die Opfer in einen Zustand tiefer Bewusstlosigkeit zu versetzen. Diese Wehrlosigkeit soll er anschließend systematisch ausgenutzt haben.


        Im Zuge der Ermittlungen wurden laut Blick umfangreiche Datenträger mit großen Mengen an Bild- und Videodateien sichergestellt. Die Auswertung dieser Daten soll zu weiteren Hinweisen auf schwerwiegendes strafbares Verhalten geführt haben. Die Untersuchung wurde deshalb mehrfach ausgeweitet, auch die Untersuchungshaft wurde entsprechend verlängert.


        Von der Staatsanwaltschaft genannte Delikte

        Gemäß Anklage wirft die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten unter anderem folgende Delikte vor:

        • Mehrfacher versuchter Mord
        • Mehrfache qualifizierte Vergewaltigung
        • Mehrfache qualifizierte sexuelle Nötigung
        • Schändung
        • Mehrfache sexuelle Handlungen mit Kindern
        • Mehrfache qualifizierte Körperverletzung
        • Mehrfache Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz
        • Mehrfache Pornografie
        • Mehrfache Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte
        • Sexuelle Belästigung


        Verteidigung bestreitet wesentliche Teile der Vorwürfe

        Die Anwälte des ehemaligen Politikers erklären laut Blick, ihr Mandant bestreite wesentliche Teile der gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Insbesondere sei er nicht damit einverstanden, wie die Staatsanwaltschaft den Sachverhalt rechtlich einordne. Die Auseinandersetzung mit rechtsmedizinischen Gutachten soll im Rahmen der Hauptverhandlung erfolgen.


        Wichtig: Bis zu einem rechtskräftigen Entscheid gilt die Unschuldsvermutung.


        Quelle:
        Blick.ch: Ex-SVP-Grossrat in umfangreichem Sexualstrafverfahren angeklagt



        • Schwere Vorwürfe gegen einen ehemaligen Aargauer Grossrat

          Widerspruch zwischen politischem Auftreten und Anklage

          Die gegen den Aargauer Ex-SVP-Grossrat erhobenen Vorwürfe stehen in krassem Widerspruch zu seinem früheren öffentlichen Auftreten. Während er sich als Politiker für härtere Strafen gegen pädophile Straftäter, eine konsequente Ausschaffung krimineller Ausländer und den Kampf gegen importierte Kriminalität aussprach, wirft ihm die Staatsanwaltschaft heute schwerste Delikte vor. Laut Anklage soll er über längere Zeit zwei von ihm abhängige Frauen, darunter die minderjährige Tochter seiner Partnerin, mit K.-o.-Tropfen betäubt, sexuell missbraucht und die Taten gefilmt haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.


          Sexualdelikte, Macht und die Gleichheit vor dem Gesetz

          Sollten sich diese Vorwürfe vor Gericht bestätigen, wäre der Fall ein erschütterndes Beispiel dafür, dass schwere Sexualdelikte nicht nur von denjenigen begangen werden, auf die sich politische Debatten häufig konzentrieren. Er würde auch die Frage aufwerfen, ob Macht, gesellschaftliche Stellung und politische Vernetzung den Umgang mit Beschuldigten beeinflussen können oder ob der Rechtsstaat tatsächlich für alle gleich funktioniert.


          Schutz ausländischer Opfer in Abhängigkeitsverhältnissen

          Besonders kritisch erscheint die Situation möglicher ausländischer Opfer, die sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden. Wenn Betroffene aus Angst vor ausländerrechtlichen Konsequenzen schweigen oder das Land verlassen müssen, bevor ein Verfahren abgeschlossen ist, kann dies die Wahrheitsfindung erheblich erschweren. Ein Rechtsstaat muss sicherstellen, dass Opfer unabhängig von ihrer Herkunft geschützt werden und ihre Rechte uneingeschränkt wahrnehmen können.

          • Nach Bekanntwerden solcher Delikte ist der Aufschrei in der Bevölkerung, Nachbarschaft, Medien und Politik immer sehr gross.


            Nach wenigen Tagen ist das Interesse dann schon wieder weg, und es wird zur Tagesordnung übergegangen ... Nichts passiert ... bis zum nächsten 'publizierten' Fall.


            Leider wird sich da dran Nichts ändern.

            Ist wie Luftblasen im Wasser; kurzes Aufploppen und weg.

            • Berichte über Pädophilie, sexuelle Gewalt und andere schwere Sexualdelikte im politischen Umfeld erschüttern regelmässig das Vertrauen in Politik und Rechtsstaat. Besonders schwer wiegt der Eindruck, dass gesellschaftlicher Einfluss, politische Netzwerke oder eine zu zurückhaltende Strafverfolgung dazu führen könnten, dass Beschuldigte geschont und die betroffenen Opfer erneut belastet werden.


              Ein aktuell bekannt gewordener Fall um einen ehemaligen Aargauer SVP-Grossrat wirft deshalb erneut grundlegende Fragen auf: Wie häufig bleiben sexuelle Übergriffe und pädokriminelle Handlungen in politischen oder gesellschaftlich einflussreichen Kreisen lange unentdeckt? Werden solche Vorwürfe konsequent untersucht? Und erhalten die Opfer tatsächlich den Schutz und die Unterstützung, die ihnen zustehen?


              Dieser Thread soll bekannte Fälle, öffentliche Berichte und den Umgang von Politik, Behörden und Justiz mit Sexualdelikten im politischen Umfeld kritisch beleuchten. Dabei geht es nicht um pauschale Anschuldigungen gegen Politiker, sondern um Verantwortung, Transparenz, Opferschutz und die Frage, ob für Menschen mit politischem Einfluss dieselben Massstäbe gelten wie für alle anderen.


              Sexualdelikte, politische Macht und Vertrauen in die Justiz


              Es graut mir immer mehr vor unseren 'achso sauberen' Politikern im Land.


              Von den meisten Politikern kommt nichts Gscheites (zumeist reine 'Partei-Fritzen' ohne Ahnung).

              Das wäre ja noch nicht mal so schlimm, aber nun kommt ein weiterer 'Pädo-Fall' (und sicher nicht der Letzte) ans Licht.


              Und wieviele von diesen 'Bünzlis' in den Räten und Sälen auch im gleichen Fahrwasser sich bewegen (wie dieser Ex-Grossrat), weiss niemand...


              Bestraft werden dann wiederum wieder va. die Opfer (von unserer 'Kuschel-Justiz').


              Kotzt mich langsam an ... ehrlich !!!


              Diese Entwicklung macht mich wütend. Deshalb stellt sich für mich die Frage: Wie konsequent gehen Politik und Justiz gegen sexuelle Gewalt und pädokriminelle Handlungen in den eigenen Reihen vor?