Das alte Thema "Mann gegen Frau" ![]()
Dennoch ein sehr interessanter Beitrag.
Ich stimme ihm auch in sehr vielen Punkten zu, allerdings ist auch vieles etwas zu einfach dargestellt.
Zum Beispiel glaube ich, das gerade das mit dem Oralsex eher eine Provokation, als eine fundierte Erkenntniss ist. Das man davon nicht schwanger werden kann, könnte evtl. wirklich etwas mit seiner Popularität zu tun haben, aber das ist wohl kaum der Hauptgrund. (So teuer sind Kondome nun auch wieder nicht).
Grundsätzlich ist aber wirklich ein Trend innerhalb der Gesellschaft festzustellen, der das "Männliche" abwertet.
Dies hat meiner Meinung nach allerdings nur oberflächlich etwas mit "den Frauen" zu tun. In einer modernen Dienstleistungsgesellschaft werden männliche Stärken einfach immer weniger gebraucht.
Dadurch sinkt dann der "Wert" eines Mannes im gegensatz zu dem einer Frau. Was bringt zB. der hohe Testosteronwert, wenn man den ganzen Tag vor dem Computer Revisionsberichte schreibt?
Dies wird natürlich zum Teil von "den Frauen" ausgenutzt, genauso, wie es von "den Männern" ausgenutz wurde, als ihr "Wert" höher war.
Was mich mehr interessiert hätte: Was könnte denn nun eine mögliche Lösung dieses Problems sein?
Die Hausarbeit wurde ja meist nicht im klassischen Sinne entlöhnt, vielleicht sollte man damit anfangen, damit Scheidungsdramen mit dem Geld aufhören - die Frau kriegt für den Aufwand einen fixen Lohn, der dem aktuellen Gehalt des Ehemannes angepasst ist, davon wird ein fixer Anteil in eine Art Pensionskasse bezahlt, auf welche die Frau im Falle einer Scheidung ein Anrecht hat. Dasselbe sollte für Hausmänner gelten.
Das die Hausarbeit eigentlich Geld einbringen müsste, sehe ich ganz genauso. Die Frage ist dann nur, wer soll das bezahlen? Und wie willst du rechtfertigen, dass die Frau eines Managers dann fürs Kochen und Saubermachen usw. 50000 im Monat bekommt, während die Frau des Strassenwischers für die gleiche Arbeit nicht mal 10% davon bekommt?
























