Das ist jetzt schon ganz arg oberlehrerhaft mein Lieber. Du fühlst dich provoziert - warum auch immer - und willst nun selber provozieren. Dabei müsstest du nur mein Posting oben lesen und du wüsstest besser was ich meine:
Wer andere als oberlehrerhaft bezeichnet, auf den trifft diese Eigenschaft sehr oft selbst zu. ich fühle mich auch nicht provotzirrt und will nicht provotzirren. Wozu auch? ich habe intuitiv gemerkt, dass du eine wichtige und tiefliegende botschaft (neudeutsch: Messitsch ) hast, aber diese ist nicht sehr klar angekommen.
Und ich glaube, dass es sich gelohnt hat, noch einmal nachzuhacken. Für die interessierten Leser ebenso wie für den Schreiber. Dieser hat offenlichtlich im Verlaufe des Schreibens (N.-D. des postens) intuitiv gemerkt, dass wohl ein erhellendes Beispiel fällig sein könnte. Danke dem Bukowski2 für seinen Anschauungsunterricht mit dem Arschklopfen!!!
jetzt verstehe ich der Tat ein wenig besser, was du meinen könntest. oder ich glaube zumindest, etwas mehr verstanden zu haben.
ich glaube weiter herauslesen zu können, dass die "Leistungsfähigkeit" im Pay6 demzufolge darauf basiert, dass einem nichts an der Beziehung gelegen ist. ist das die meinung des Bukowski2??? ich hátte diesbezüglich allerdings Gegenbeispiele aus dem pay6, bei denen niemandem, weder ich noch meine Gespielin, an einer Beziehung interessiert ist, aber wo ich maximale Leistung erbringe und die partnerin maximale Kohle holt. ist das jetzt eine Beziehung oder eine Symbiose oder eine Glücksfall oder was???
Die Vorstellung ihr auf den Hintern zu hauen, wird durch die Erfahrung, dass sie das nicht mag etwas getrübt. So weit klar?
Schwierig zu sagen. ich würde es dann vielleicht
mit zärtlichen Klapsen versuchen...
Sexuelle Störungen sind Beziehungsstörungen und wo aber eine Beziehung gar nicht vorhanden ist, treten sie eher gar nicht auf.
Im beziehungsfreien pay6-Bereich keine sexuellen Störungen??? Vielleicht dann, wenn man auf eine versierte WG trifft, die auch bei sexuellen Störungen ein Mittelchen oder gar ein Hilfsmittelchen parat hat. Und bei einer versierten WG schleicht sich nach ein paar Besuchen ev. auch wieder so etwas wie eine BEziehungskomponente ein.
ich denke, so einfach ist die Gleichung Sexuelle Störungen sind Beziehungsstörungen nicht. und die negation Wenn keine sexuellen Störrungen, dann auch keine Beziehungsstörrungen ist erst recht problematisch.
Dabei müsstest du nur mein Posting oben lesen und du wüsstest besser was ich meine:
Gut haben wir darúber geredet;)
Aber das eigentliche Thema in diesem unterforum ist ja die sexuelle Leistungsfähigkeit und insbesondere die (vorläufige) einsicht, dass diese nicht nur von der Konstitution, Kondition und Willen des Leistungserbringers abhángt, sondern auchvon der Spielumgebung. ich erlaube mir auch ein Beispiel zu machen, allerdings ein Beispiel aus dem Radsport: Bei einer Tour de France _Etappe würde wohl kein einziger Fahrer die gleiche Zeit realiseiren, wenn er allein unterwgs wáre. Und nochmals eine 'andere Zeit, wenn man ihn in ein anderes Team verschieben würde. Und nochmals eine andere, wenn es keine applaudierenden Zuschauer am Strassenrand hätte etc.
Das Problem ist jedoch, dass man eine Etappe nie zweimal abfährt: Nicht das erste Mal mit der ganzen Tour und das zweite Mal allein etc.
ähnlich beim 6: Wenn ein monogamer Mann in eiener stabilen Einzelbeziehung im Verlaufe seines sexualaktiven Lebens sagen wir N Schüsse abgibt, so weiss kein Mensch, wieviele es denn gewesen wären, wenn er im pay6-Schlaraffenland Schweiz beliebigen Zugriff gehabt hätte... Dennoch wird wohl kaum einer sagen, dass es dann eher weniger als N geworden wären...
Mein persönliches Zwischenfazit zu diesem Thema: sehr interessant
und lohnt sich, dranzubleiben