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Kult-Puff "Pascha" Köln wegen Corona Pleite

    • EINES aber ist ganz sicher:

      "Übersehen" kann man das Gebäude mit dem nunmehr abgeschlossenen neuen Fassadenanstrich künftig nicht mehr ... :smile:

      Hallo Coyote38 ,

      die deutsche Telekom mag wohl noch in der Gegend vertreten sein (ich erinnere mich an Leuchtreklame). Aber der Hausanstrich ist eher kein Magenta, sondern Schluepferfarbe. :D

      Das Arte in Berlin sieht man auch ueberdeutlich..., aber das ist ein anderes Thema.

      • Die Wiedereröffnung des "Pascha" in Köln ist jetzt tatsächlich für Ende November/Anfang Dezember 2021 geplant. Hängt - wie man hört - noch ein wenig davon ab, wie die Renovierungsarbeiten im Inneren vorangehen.


        Die neue Geschäftsführung um den ehemaligen Hotelmanager Jochen Schwarz (vormals im Kölner Edel-Hotel :link: Wasserturm) soll wohl neben dem Kaufpreis für das Gebäude selbst in Höhe von rund 11 Millionen € überdies satt im siebenstelligen Bereich beim Interieur investiert haben.


        Auch ein Faktor für die Wiedereröffnung ist - zumindest offiziell - die Corona-Situation in Nordrhein-Westfalen ... :rolleyes:


        Dabei ist noch nicht ganz sicher, ob das Etablissement tatsächlich unter dem Kultnamen "Pascha" wiederöffnet, weil dadurch wohl Lizenzgebühren für den Inhaber der Namensrechte anfallen würden ...


        EINES aber ist ganz sicher:

        "Übersehen" kann man das Gebäude mit dem nunmehr abgeschlossenen neuen Fassadenanstrich künftig nicht mehr ... :smile:


        "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die sich die Welt nicht angeschaut haben.“ (Alexander von Humboldt, 1769-1859)


        „Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht.“ (Pablo Picasso, 1881-1973)

        • Man munkelt (bzw. wie ich aus wie immer "gut unterrichteten Kreisen" erfahren habe ;)), dass das "Pascha" in Köln nach dem Konkurs den Besitzer gewechselt hat, gegenwärtig komplett renoviert wird und gegen Ende des Jahres wieder eröffnet werden soll.

          Das neue Konzept soll wohl ähnlich sein wie das alte Konzept auch ... Tabledance unten, Laufhaus darüber und im Penthouse der Club ... allerdings von der ganzen Anmutung her wohl deutlich mehr "à jour" ... weniger "Plüsch und Chi-Chi", dafür mehr "stylische Moderne".


          Adresse bleibt gleich ... für die Leute, die sich das gegebenenfalls schon mal für ihr Navi aufnotieren möchten ... ;)

          ==>> Hornstraße 2, 50823 Köln


          Es hängt wohl noch an der Bewilligung zum Betrieb eines Bordells durch die Stadt Köln ... aber der "Schrieb" soll beantragt sein und die neuen Besitzer sind wohl sehr zuversichtlich, im November oder Dezember dieses Jahres an den Start gehen zu können. :smile:


          Informatorische Grüße vom freundlichen Coyoten :deutschland:

          "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die sich die Welt nicht angeschaut haben.“ (Alexander von Humboldt, 1769-1859)


          „Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht.“ (Pablo Picasso, 1881-1973)

          • Nunja. Zitat aus der Emma "Ist die Pascha-Pleite der Beginn des Bordellsterbens? Das wäre tatsächlich eine gute Nachricht." Geschrieben von Chantal Louis.


            Geschätzte Redaktion der Emma, natürlich ist die Gleichberichtigung der Frau ein wichtiges Thema im 21. Jahrhundert. Bemerkenswert ist hier natürlich, dass eine Ihrer Mitstreiterinnen, die grüne ex-DDR Bürgerin, Katrin Göring-Eckardt, in einer Ihrer Reden die Einhaltung der Frauenquote bemängelt. Kontrovers finde ich an dieser Stelle, dass man das Sterben der einzigen Branche, in der die Frauenquote exorbitant überwiegt, bejubelt. Auch hier ist das Einkommen der weiblichen Anbieterinnen höher, als dass der männlichen Kollegen. Bitte entschuldigen Sie, liebe Anbieter*(m/w/d), an dieser Stelle sprachliche Defizite, aber das gendern beherrsche ich derzeit leider noch nicht in der heute nötigen Form.

            Wenn Sie das Aussterben einer Branche befürworten, erlaube ich mir jedoch, zu erwägen, fehlende Objektivität zu unterstellen. Es gibt ja Prostitution in allen Geschlechtern m/w/f/d/*.


            Wo fangen wir an ? Bitte nur nestgemeinte Ratschläge senden.

            • Wenn ich das lese, dann frage ich mich ernsthaft, ob der Club tatsächlich in einer ausweglosen Situation war oder ob der Besitzer den Club nicht absichtlich fallen gelassen hat. Nach goldigen Jahren der persönlichen Bereicherung, wo auch der Dümmste mit einem solchen Engagement Geld verdienen konnte, ist einigen Clubbesitzer der eigene Arsch und das persönliche Vermögen wahrscheinlich näher und wichtiger, als der Betrieb und die Mitarbeiter. Lieber sich selber und die eigenen Moneten ins trockene bringen, als ein persönliches Risiko eingehen.

              Master_of_Sex


              Ich bin anderer Meinung und meine, es war ausichtlos. Ich unterstelle, keiner lässt mir-nix- dir nix seinen Betrieb bankrott gehen, entlässt aus Jux und Dollerei seine Mitarbeiter, und macht sich nen fröhlichenund ruhigen Lenz als Wohlstandsrentner. Keiner lässt grundlos seine Existenz absichlich fallen. Pascha war ein gemietetes Laufhaus mit 10 Etagen , 100 Appartements ( hoher Personalaufwand ), in besten Zeiten 100 Frauen und hohen Fixkosten. Dennoch hat allein der lock-down das Pascha in den Konkurs getrieben. Und es wird nicht der einzige Club bleiben, der auf der Strecke bleibt.


              Betriebsuntersagung durch Behörden heisst monatelang null Einnahmen, bei gleichzeitig hohe laufenden Fix-Kosten an hoher Miete, reichlich Personal uswusf.... Und Rücklagen irgendwann verbraucht. Die ohnhin nie üppig waren, weil Laufhauser kostenintensiv sind, weil die Billig Kunden keinerlei Eintritt zahlen, dafür Dreck, Kosten und Probleme veursachen.


              Ob sich hier der Betreiber tatsächlich lange Jahre ne goldene Nase verdient hat, und jetzt aus lauter Habgier nicht bereit ist, paar Mark Kosten aus seiner Portokasse zu bezahlen, oder sein letztes Hemd opfern müsste, und ihn das gerettet hätte, ist fraglich. Weiss ja ohnhin keiner , wann es wieder auf geht .


              Natürlich werden Gross-Club wie das Sharks selbst monatelange Schliessung überleben. Aber das ist ja kein Puff , in dem Spanner kostenlos rum lungern, sondern jeder Besucher 65 € Eintritt zahlt. Denen gehört zudem mmobilie, zahlen also keine Miete, haben wenig Festangestellte, und können Hausmeister, Heizung und Strom für den geschlossenen Laden locker zahlen.


              Und haben reichlich Rücklagen, denn immerhin hatten sie jahrelang hunderte zahlende weibliche und männliche Gäste, zuzüglich Getränken und Animier- Champus-umsatz, heisst Einnahmen von min. 30.000 € gehabt. Und zwar am Tag. Da bleibt schon was über für schlechte Zeiten.

              • Wenn ich das lese, dann frage ich mich ernsthaft, ob der Club tatsächlich in einer ausweglosen Situation war oder ob der Besitzer den Club nicht absichtlich fallen gelassen hat. Nach goldigen Jahren der persönlichen Bereicherung, wo auch der Dümmste mit einem solchen Engagement Geld verdienen konnte, ist einigen Clubbesitzer der eigene Arsch und das persönliche Vermögen wahrscheinlich näher und wichtiger, als der Betrieb und die Mitarbeiter. Lieber sich selber und die eigenen Moneten ins trockene bringen, als ein persönliches Risiko eingehen. Der Gewinn in die eigene Tasche, den Schaden müssen die anderen ausbaden.


                Das ist selbstverständlich nur eine Hypothese - wenn auch nicht eine ganz abwegige -, welche ich hier mal in den Raum stelle. Ich kenne weder den Club, noch den Besitzer oder die näheren Umstände. Aber ich weiss ziemlich genau, wie die Wirtschaft und wie Firmeninhaber so ticken. Ich sage nicht, dass ich nicht vielleicht auch dasselbe tun würde. Aber auch da lohnt es sich genauer hinzuschauen. Häufig ist es nicht ganz so einfach, wie man denkt. Und häufig gibt es nich einfach den bösen und den guten Junge.

                • Europas größtes Bordell (11 Stockwerke, 9000 Quadratmeter) hat mit der Corona-Krise hart zu kämpfen. Denn seit mehr als fünf Monaten gilt ein Prostitutionsverbot. Das Pascha, in dem bis zu 100 Frauen täglich anschaffen, kann laufende Kosten (unter anderem die Miete) nicht mehr decken.


                  Lobscheid kritisiert gegenüber dem „Express“ die Maßnahme:

                  „Man hat uns alle 14 Tage auf weitere zwei Wochen vertröstet. So können wir nicht planen. Wir hätten die Insolvenz mithilfe der Banken vielleicht abwenden können, wenn man uns zugesagt hätte, dass es Anfang nächsten Jahres wieder losgehen kann.“




                  https://www.bild.de/regional/k…pascha-74723000.bild.html

                  • Paradies Stuttgart

                    Paradise Stuttgart auch Pleite + viele weitere !


                    siehe ---> Google --> "Paradise Stuttgart Insolvenz"


                    Der Staat vernichtet mit Waffe Corona eine ganze Branche.

                    Und nach ein paar Monaten steht der Gesundheitsminister vor die Kamera und sagt "Ätschibätsch" man hätte Friseure, Läden, Altenheime usw. nicht schliessen müssen aber Bordelle bleiben weiterhin geschlossen.

                    • Im Bordell des "Pascha" war ich nie ... aber im angeschlossenen Tabledance habe ich eine meiner Ex'n kennengelernt ... die war ein niedliches, sexverrücktes Knallbonbon. :smile:

                      Schade, dass der Laden zumacht ... da habe ich tolle Erinnerungen dran.


                      Grüße vom freundlichen Berliner Coyoten :deutschland:

                      "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die sich die Welt nicht angeschaut haben.“ (Alexander von Humboldt, 1769-1859)


                      „Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht.“ (Pablo Picasso, 1881-1973)


                      • Europas größtes Bordell (11 Stockwerke, 9000 Quadratmeter) hat mit der Corona-Krise hart zu kämpfen. Denn seit mehr als fünf Monaten gilt ein Prostitutionsverbot. Das Pascha, in dem bis zu 100 Frauen täglich anschaffen, kann laufende Kosten (unter anderem die Miete) nicht mehr decken.


                        Lobscheid kritisiert gegenüber dem „Express“ die Maßnahme:

                        „Man hat uns alle 14 Tage auf weitere zwei Wochen vertröstet. So können wir nicht planen. Wir hätten die Insolvenz mithilfe der Banken vielleicht abwenden können, wenn man uns zugesagt hätte, dass es Anfang nächsten Jahres wieder losgehen kann.“