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Zwischen Clubs & Einsamkeit: Der ewige Junggeselle als Freier

  • Antworten
    • Wer Sex... Nähe.... Gespräche.... immer nur gegen Geld erlebt, ... Er kennt Verfügbarkeit gegen Bezahlung. Er kennt professionelle Freundlichkeit.... Service-Routine.... gespielte Lust.... künstliches Stöhnen.... taktische Nähe... diplomatische Komplimente.... und vielleicht ein sauber abgespultes Zimmerprogramm nach Schema-F. Aber er kennt nicht das Gefühl, von einer Frau frei gewählt, wirklich gewollt... gegenseitiges echtes Verlangen... und sexuell begehrt zu werden. Prostituierte in Clubs können Sex liefern.... Nähe simulieren und kurzfristig das Ego streicheln. Aber es ersetzt kein gelebtes Sexleben... keine echte Intimität


      Frauen, Freundin, Affäre, Sexbeziehung und zwischendurch Club Besuche, das Gleichgewicht sollte halt stimmen, wie es mit allem ist. Ich sehe es bei zwei Kollegen von mir die seit ewigkeiten nur noch Sex in Puffs haben, die sind mit der Zeit abgestumpft geworden.

      • Es gibt in den Clubs nicht nur die klassischen verheirateten Freier, die zuhause sexuell aus dem Spiel sind oder Männer, die zwischendurch einfach mal ein anderes, erfrischendes Erlebnis suchen. Es gibt auch noch einen anderen Typ Mann, über den deutlich seltener gesprochen wird, der in den Clubs aber überwiegend vertreten ist: den Junggesellen, der seit Jahren oder sogar Jahrzehnten regelmässig in Clubs unterwegs ist und ausserhalb des Rotlichtgewerbes praktisch nie sexuelle Erfahrungen hat.

        Der ewige Junggeselle im Club: Wenn Sex ausserhalb des Clubs nie stattfindet oder stattgefunden hat

        Das klingt jetzt vielleicht hart...aber in gewissen Fällen sieht man das ziemlich deutlich. Da laufen Männer seit Jahren durch dieselben Clubs, machen immer dieselben Rituale, führen dieselben Gespräche und suchen immer wieder diese künstliche Bestätigung. Von aussen sieht es nach Routine aus. Wenn man genauer hinschaut, ist es aber oft einfach ein Leben, in dem echte sexuelle Gegenseitigkeit nie wirklich stattgefunden hat.


        Bei manchen ist der letzte private Sex mit einer Frau Jahre oder Jahrzehnte her. Bei anderen gab es ihn vielleicht gar nie....Keine Affäre....keine Liebesgeschichte, keine Frau, die ihn aus echtem Begehren mitgenommen hat. Nur Clubs.... Zimmergänge.... bezahlte Nähe.... und das beruhigende Gefühl, dass man für eine halbe Stunde so tun darf, als wäre man begehrt.


        Und da wird es dann etwas unangenehm....viele dieser Männer reden im Club gerne über Frauen, Service.... Optik.... Qualität,.... Performance.... und ihre angebliche Erfahrung. Sie bewerten Girls, als wären sie die grossen Kenner. Dabei besteht ihre ganze sexuelle Erfahrung oft nur aus Situationen, in denen Prostituierte dafür bezahlt wurden.


        Das ist halt schon ein gewaltiger Unterschied. Wer Sex... Nähe.... Gespräche.... immer nur gegen Geld erlebt, kennt deswegen noch lange nicht weibliches Begehren. Er kennt Verfügbarkeit gegen Bezahlung. Er kennt professionelle Freundlichkeit.... Service-Routine.... gespielte Lust.... künstliches Stöhnen.... taktische Nähe... diplomatische Komplimente.... und vielleicht ein sauber abgespultes Zimmerprogramm nach Schema-F. Aber er kennt nicht das Gefühl, von einer Frau frei gewählt, wirklich gewollt... gegenseitiges echtes Verlangen... und sexuell begehrt zu werden.


        Gerade bei älteren Junggesellen kann daraus eine ziemlich gefährliche Selbsttäuschung entstehen. Der Club wird dann zur Ersatzwelt. Dort funktioniert plötzlich alles, was draussen nie funktioniert hat. Prostituierte lächeln... setzen sich dazu.... hören zu.... machen Komplimente.... und gehen mit aufs Zimmer. Der Mann kann sich für einen Moment einreden, er sei interessant.... erfahren.... souverän und begehrenswert.


        Das Bittere daran ist nicht der Clubbesuch an sich..... Jeder erwachsene Mann kann selber entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt. Bitter ist eher die Illusion, die manche daraus bauen. Aus bezahltem Sex in Puffs wird im Kopf Erfahrung. Aus professioneller Zuwendung wird vermeintliche Anziehung. Aus regelmässigen Besuchen wird ein Ersatz für ein Leben, das ausserhalb des Clubs nie richtig angefangen hat. Und irgendwann sitzt dann ein älterer Mann im Club, kennt zwar die halbe Zimmerpreisliste der Schweiz, aber nicht das Gefühl, dass eine Frau ihn ohne Tarif... ohne Uhr.... und ohne Gegenleistung wirklich will. Das ist vielleicht die unangenehmste Wahrheit an der ganzen Sache.


        Prostituierte in Clubs können Sex liefern.... Nähe simulieren und kurzfristig das Ego streicheln. Aber es ersetzt kein gelebtes Sexleben... keine echte Intimität und keine gewachsene sexuelle Selbstsicherheit. Wer ausserhalb der Clubs nie begehrt wurde....., wird durch hundert Zimmergänge nicht automatisch zum erfahrenen Verführer. Am Ende bleibt er oft nur ein Mann, der sehr viel bezahlt hat, um sich für kurze Zeit nicht wie ein Aussenseiter zu fühlen.