...die Ästhetik des Bildes kann man auch als Pay6-Kunden als sexistisch empfinden...
ja, kann man - muss man aber nicht.
"Sexismus wird definiert als individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen oder institutionelle und kulturelle Praktiken, die entweder eine negative Bewertung einer Person aufgrund ihres Geschlechts widerspiegeln oder den ungleichen Status zwischen Frauen und Männern in der Gesellschaft aufrechterhalten." Handbook of Prejudice, Stereotyping, and Discrimination, New York 2009.
Habs vorgestern erlebt - nur andersrum. Jessika regelt sich auffordernd lüstern auf einer Lehne an der Bühne und es war um mich geschehen. Sie hat sozusagen meine Schwachheit, diesem Anblick zu widerstehen, ausgenützt und mich zu einem willenlosen männlichen Objekt gemacht. Ich mache ihr Komplimente (keine negative Bewertung). Auf dem Sofa konnte ich nicht mal mein Bier trinken, weil sie einfach meinen Bademantel aufmachte und sich intensiv nur um meine primären Geschlechtsmerkmale kümmerte. Später, im ehemaligen Pool platzierte sie sich in Reiterstellung über mir. Und noch später nutzte sie ihre Stellung (in doppeltem Sinne) aus und spreizte ihre von mir abgewandten Beine, um den näherkommenden Zuschauern Einblicke zu gewähren, während sie (erfolgreich) bemüht ist, mein Bestes* zu bekommen.
Fazit: Ich habs genossen (und war neidisch auf die Zuschauer) UND man kann vieles aus vielem interpretieren. Daher kommt es meiner Meinung nach nicht auf das Empfinden eines Einzelnen an, was Sexismus ist. Und schon gar nicht, was der Mainstream meint.
Verzeih lieber Schuppi meine Gegenrede - das ist für mich ein emotional sehr aufgeheiztes Thema - ich musste das einfach kommentieren.
*) Was das ist, bleibt der Kreativität des Lesers überlassen.
























