Erstbesuch im Club PlanB – Nicht ganz so gut wie erhofft!
Heute musste der Karl einmal beim Club PlanB vorbeischauen. Da ich schon einmal ein nicht so positives Erlebnis im Vorgängerclub „Bijou“ hatte, wusste ich wo der Club zu finden ist. Angekommen ging es die Treppen hoch und mir wurde rasch die Türe zu den heiligen Hallen geöffnet.
An der Theke begrüsste mich ein Mann – ich nehme an es war wohl der berühmte Max – vorgestellt hat er sich bei mir nicht. Ich wurde gefragt, ob ich das erste Mal hier sei, was ich mit einem „JA“ beantwortete. Darauf wurde ich gefragt, ob ich wisse, was in einem Saunaclub abgeht. Auch diese Frage beantwortete ich mit „JA“. Dann wurde mir relativ unklar das Preismodell vorgestellt. Ich war froh, dass ich mich im Internet vorbereitet hatte und somit wusste ich, dass ich zwei Tickets kaufen will. Darauf folgte eine kurze Erklärung betreffend Zweifränkler für den Garderobekasten und ein Hinweis da hinten sei die Garderobe und auf der anderen Seite befinde sich Dusche und die Bar. Am Rande drang noch etwas von einer Bratwurst an mein Ohr. -> Ende der Durchsage! 
Der Karl stand da und fühlte sich irgendwie nicht richtig willkommen. Ich bekam zwar alles, wusste aber nicht so recht, ob ich als Gast hier wirklich gewünscht sei.
Vielleicht werden in dem Club nur alteingesessene Stammgäste freundlich, wie matziko immer schreibt begrüsst, oder der Chef hatte heute aus irgendwelchen Gründen einen schlechten Tag erwischt. Wenn ich mich zum Beispiel an die freundliche Begrüssung durch die Türsteher vor kurzem im ElHarem oder auch im Swiss-FKK erinnere, war der Start in den Club PlanB für mich nicht gerade erfreulich.
Ich komme ja nicht in einen Saunaclub um den Türsteher zu lieben.
Also Umziehen und ab in die Dusche. Die Einrichtung ist weitgehend noch identisch wie sie im Club Bijou war. An Details kann ich mich sicherlich nicht mehr erinnern und tue dem Club vielleicht unrecht, wenn er ein paar Verbesserungen eingebracht hat.
Die Frauen hockten alle im vorderen Bereich des Clubs. Die Situation, dass alle Frauen Richtung Dusche starren, wenn Mann sich am Sauber machen und Abtrocknen ist, fand ich irgendwie speziell. Es hat mich sicherlich nicht gestört und gehemmt fühlte ich mich auch nicht. Ich kam mir aber vor wie ein Edelgockel an der Hühnerausstellung, der durch die Juroren begutachtet wird. Auf jeden Fall fand ich die Situation weder sehr erotisch noch fühlte ich mich dadurch irgendwie wohler im Club. 
Der Club war übrigens mit etwa 5 Dreibeinern gut besucht. Sauber geduscht bewegte ich mich nun an den etwa 6 mit gierigen Augen auf mich starrenden Grazien vorbei in den Barbereich. Die Ivana folgte mir und überreichte mir das gewünschte Cola. Als ich eher abwartend reagierte, als sie fragte, ob sie sich zu mir setzten wollte, war die Übung blitzartig beendet. Die Ivana verschwand und zeigte danach keinerlei Interesse mehr am Karl.
Kurz darauf setzte sich die Henni zum Karl und hatte offensichtlich beschlossen unbedingt mit mir einen Zimmerbesuch zu landen. Wir unterhielten uns recht lustig (Henni spricht recht gut Deutsch) – bei mir sprang aber der Funke nicht richtig über, obwohl sie versuchte sich mit anschmiegen die Gunst des Karl zu erobern. Auf den anderen zwei Sofas vergnügten sich zwei Mitbewerber mit Bogy und Corina. Ich war erstaunt, wie intensiv sich die Frauen begrabschen liessen, ohne dass sie danach mit einem Zimmerbesuch belohnt wurden. Ich habe von der Situation, wie später beschrieben, profitiert. Trotzdem hatte ich etwas Mühe mit dem Verhalten der Herren. Für mich gilt, dass wenn ich beginne intensiv zuzugreifen, die Frau auf jeden Fall einen Zimmerbesuch zu gute hat. Ich „rettete“ mich dann mich mit einem Saunagang vor der Henni, weil ich einfach das Gefühl im Bauch nicht los wurde, dass es nicht passt. Fragt mich bitte nicht warum. Die Frau ist nett und lustig und sieht auch nicht übel aus. Aber manchmal stimmt einfach etwas mit der Chemie nicht!
In der Sauna nutzte ich die Zeit mir zu überlegen, welche Frau wohl meine 2 Tickets bekommen sollte. Ich beschloss, dass Corina, Jennifer oder Bogy in Frage kommen würden. Generell muss ich sagen, dass ich im Club keine echte Optikgranate entdeckt hatte. Die Frauen sind im Verhältnis zu anderen Clubs im Schnitt alle eher etwas älter. Ich hoffe ich beleidige keine Dame, wenn ich behaupte, dass alle Anwesenden über 25 Jahre Jung waren. Die Frauen sind alle vom Typ „Nachbarin von Nebenan“ – nett, aber kaum eine Sensation von ihrem Äusseren her gesehen.
Nach der Sauna setzte ich mich wieder auf ein Sofa an der Bar und die Henni brachte mir nochmals ein Cola. Sie hat dann wohl begriffen, dass sie nicht landen konnte. Nun war ich definitiv für eine gewisse Zeit eine „persona non grata“. Keine der Damen interessierten sich mehr für den Karl. Sie blieben lieber im vorderen Teil des Club unbeschäftigt sitzen. Neben mir wurde Bogy weiter bearbeitet und ich erwartete jeden Moment, dass Bogy für mich unerreichbar im Zimmer verschwinden würde. Doch plötzlich war sie frei! Da hat Karl unerwarteter weise plötzlich eine Frau neben sich, an der Sekunden vorher noch ein Mitbewerber rumgebaggert hat. Ich durfte dann mit Bogy einen guten aber nicht überragende Halbe Stunde erleben. Dazu mein separater Bericht.
Danach ging ich zurück an die Bar. Ein abgespritzter Dreibeiner ist für die Damen natürlich definitiv nicht mehr interessant. So musste ich ziemlich lange warten, bis die Corina mit einem anderen Dreibeiner antanzte und sich noch kurz meiner erbarmte und mir ein Cola reichte. Irgendwie hatte ich nun definitiv genug von der Atmosphäre und kam zum Schluss, dass eine weitere Halbe Stunde im PlanB sowieso zu teuer ist. Ich finde den Eintrittspreis mit einer halben Stunde für CHF 190.00 sehr fair. Nur finde ich CHF 160.00 für eine weitere halbe Stunde definitiv viel zu hoch, speziell auch dann, wenn der Service wie mit Bogy erlebt nicht den Standard in anderen Clubs nicht erreicht!
Ich zog mich um und verliess den Club. Der Chef sass im Büro und hat es nicht für nötig befunden mich zu verabschieden, noch kam eine Frage, ob ich zufrieden gewesen sei. Von der hier vielgelobten Bratwurst habe ich während meinem Aufenthalt auch nichts mitbekommen. 
Mein Fazit: Der Club Plan B hat für mich leider im gesamten eine sehr durchschnittliche Leistung geboten. Ich bin nicht unzufrieden aus dem Club gegangen, aber so richtig Freude hat der Besuch über das Gesamte gesehen nicht gemacht. So wie ich heute den Club erlebt hatte, gab es zu viele Kleinigkeiten, von der Begrüssung angefangen, über das Desinteresse der Damen bis zum nicht überragenden Service der Bogy, die bei mir einen eher fahlen Nachgeschmack hinterlassen haben. Ich fahre in Zukunft lieber wieder die paar hundert Meter weiter ins Gebi, wo einfach eine bessere Atmosphäre herrscht. Für einen super Service werde ich wohl weiterhin bis in den Swiss-FKK fahren müssen.
Ich kann den Club Plan B nach meinem heutigen Besuch nur bedingt empfehlen und werde dem Club wohl höchstens längerfristig wieder eine Chance geben (Ausser ich gewinne in 6profi mit diesem Beitrag einen Eintritt in den Club Plan B
).
Karl