In Erinnerung an Ruby: Eine Begegnung, die geblieben ist
Ich habe lange darüber nachgedacht ob ich diesen Tex schreibe oder nicht aber Ruby Teenie hat ihn verdient.
Als ich Ruby begegnete, lag sofort eine besondere Spannung in der Luft. Wir unterhielten uns, lachten und kamen uns dabei ganz natürlich näher. Dann hielt sie plötzlich inne, sah mich mit einem warmen Lächeln an und trat einen kleinen Schritt auf mich zu.
Sie schloss für einen kurzen Moment die Augen, atmete leise ein und sagte beinahe flüsternd: „Du riechst so gut wie ein Baby.“
Ich musste lächeln. Es war ein ungewöhnliches Kompliment, aber gerade deshalb traf es mich. Ihre Worte klangen zärtlich und ehrlich, und die Nähe zwischen uns fühlte sich plötzlich intensiver an. Unsere Blicke trafen sich, ohne dass einer von uns etwas sagen musste. Für einen Moment schien die Welt um uns herum stillzustehen.
Sie strich mir sanft über den Arm und lächelte erneut. Ich konnte den Duft ihres Parfums wahrnehmen, während sie meine Nähe sichtlich genoss. Es war kein großer Augenblick voller Dramatik, sondern eine leise, sinnliche Begegnung, die von gegenseitiger Anziehung und einem Gefühl von Vertrautheit geprägt war.
Noch lange danach musste ich an diesen Moment denken – an ihr Lächeln, ihre Worte und die besondere Atmosphäre, die zwischen uns entstanden war. Manche Begegnungen bleiben nicht wegen großer Gesten in Erinnerung, sondern wegen eines einzigen Satzes, der mehr ausdrückt als viele lange Gespräche.
Das war im Januar dieses Jahr als Sie für kurze Zeit im Club History in Liestal war und ich das Glück hatte Sie zu treffen.
Erst später habe ich erfahren das es die verstorbene Ruby aus dem Club Zeus war mit der ich eine schöne Stunde verbringen durfte und plötzlich hat das ganze noch einen anderen Stellenwert.
Ich denke heute noch manchmal daran zurück.





















