Wenn man die heutige Marktsituation im Rotlichtgewerbe nüchtern analysiert, dann hat sich wohl zu früher einiges verändert.
Die Preisgewichtung hat eine dominierendere Rolle eingenommen. Bester Beweis dafür sind die Aktionen im Imperium und die dadurch höheren Umsätze beim Club und Girls.
Diese Entwicklung ist aber in vielen Branchen zu beobachten (bspw. Aktionen im Detailhandel). Somit ist dies eigentlich nur eine Abbildung des Konsumverhaltens der Realwirtschaft.
Zudem sinkt in der Schweiz das BIP pro Kopf bei gleichzeitig steigenden Kosten bspw für die Krankenkasse, was sich genauso auf das Portemonnaie des durchschnittlichen CH-Freiers auswirkt.
Es ist somit unzutreffend zu sagen, dass die Konsumenten geiziger geworden sind, sondern sie haben einfach im Schnitt einfach weniger Geld in der Tasche, weshalb das Preisargument für den Kunden wichtiger wird.
Dies ist kein Plädoyer für Tiefpreise, sondern der Versuch eines Erklärungsansatzes für den Erfolg von Aktionen.
Solange die Tagesumsätze von Club und Girls steigen habe ich persönlich aus moralischer Sicht kein schlechtes Gewissen, wenn ich eine Aktion nutze, zumal dieser Preis immer noch höher liegt als der Marktpreis in DE.

























