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• Pay6-Tipp: Das ABC der Abkürzungen & Begriffe
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• Bordellsucht: Begehren, Gefühle & falsche Erwartungen
• Verliebt in eine Prostituierte
• Eine Beziehung mit einer WG – funktioniert das?
• Verdienst & Arbeitsbedingungen in der Schweiz
Themen im Sex-Talk
Ehrlichkeit, Illusionen, Beziehungen und Emotionen im Paysex, ebenso AO-Sex, Gesundheit und Sicherheit sowie gesellschaftliche, rechtliche und wirtschaftliche Fragen der Prostitution in der Schweiz, Deutschland und Europa.
Ein Ort für offene Diskussionen, persönliche Sichtweisen und fundierten Austausch – jenseits von Werbeversprechen und Klischees.
Warum lügen Prostituierte in Clubs so häufig?
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Antworten
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Warum Prostituierte lügen – und irgendwann selbst daran glauben
Die Matrix des Rest-SelbstbildesSiehe auch den Film „Die Matrix – das Rest-Selbstbild“, dieser Film ist sehr aufschlussreich im Zusammenhang mit diesem Thema "Warum Lügen Prostituierte in Clubs so häufig".
Der Mensch muss sich ein Restbild von sich erhalten, sonst geht er komplett unter.
Ich habe die Lebenslügen an einer meiner Favos einmal versucht klarzubekommen und das gegengecheckt, um sicherzugehen, dass ich mich nicht täusche.
Ihre Erzählung & ihr offizielles Selbstbild
- Ich mag Sex. Mir macht es gar nichts aus, meinen Körper zu verkaufen.
- Ich lehne Kunden ab und mache nur, was ich will. Ich bin Selbstständig.
- Ich bin ehrlich und spiele dir keine Gefühle vor. Ich mag dich wirklich.
- Ich verdiene viel Geld und brauche das für meine Familie. Aber es reicht nicht. Ich frage dich nicht um Geld, aber ich brauche mehr. Zu dir bin ich ehrlich.
- Ich komme aus einer guten Familie, habe nette Kinder und verstehe nicht, warum man den Job einer Prostituierten so verachtet. Das seien doch nur komische gesellschaftliche Konventionen.
- Mit den meisten meiner Kunden habe ich keinen richtigen Sex. Die koksen nur und können nicht. Nur 10 % wollen Sex und das erledige ich schnell.
- Ich arbeite gerne in dem Club, trotz falschem Arbeitsvertrag, keiner Versicherung etc.
- Ich mache den Job erst seit zwei Jahren und war vorher Betreiberin eines Restaurants.
Beobachtung über Zeit – wie sich das Puzzle zusammensetzt
Ich höre ihr einfach nur zu. Nach etwa 15 Monaten setzt sich das Puzzle zusammen. Manchmal ist sie betrunken und lässt Dinge heraus, die ich mir merke. Auch nach dem Sex ist sie oft offen.
Die Realität – was hinter ihren Aussagen steckt
1. Dauerlüge als Grundzustand
Sie lügt permanent und leidet darunter. Sie lügt Gäste (Freier) an und muss ihrer Familie strikt verbergen, womit sie ihr Geld wirklich verdient. Ihre Kinder studieren und stellen Fragen. Ihre Schwestern zwingen sie ständig zu neuen Lügen. Eine einfache Recherche würde alles auffliegen lassen. Sie belügt ihre eigene geliebte Familie vollständig.
2. Realität des Geschäfts
Gegencheck bei einer anderen Prostituierten im Club: 90 % der Kunden wollen Sex.
Ihre Antwort darauf: „Die arbeitet halt anders … hahaha!“
3. Der angeblich geliebte Club
Ich arbeite gerne in dem Club: In Wirklichkeit scheitern alle ihre Bewerbungen in anderen Clubs, weil sie zu alt ist. Wenn die ihr Alter sehen, bekommt sie sofort eine Absage, auch wenn sie 10 Jahre jünger aussieht. Weiss ich genau, weil ich ihren Pass gesehen habe.
4. Sexuelle Lust vs. Realität
Sie steht tatsächlich auf Sex, kommt aber nie auf ihre Kosten, nur bei mir natürlich … hahaha.
5. Die Zwei-Jahres-Lüge
Sie prostituiert sich erst seit 2 Jahren... erzählt sie aber seit 3 Jahren. Habe ihre WhatsApp-Nachrichten mal analysiert. Resultat: Sie lügt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Ihre Fassade als treue Ehefrau bis zu ihrer Scheidung und als gute Mutter ist eine Konstruktion. Die manipuliert dich nach Strich und Faden. Das kann man nicht plötzlich aus dem Stehgreif entwickeln. Auch ihre grenzwertige Sexualität nicht, muss ich nicht ausführen, aber die hat es in sich. Das hatte die schon lange drauf. Wie hält man einen Kunden bei der Stange mit in sich widersprüchlichen Erzählungen? Habe ich jetzt richtig kapiert. Auch ihre Sexualität hatte sie in der Form schon immer.
6. Ihre selbstentlarvenden Aussagen
- „Ich habe keinen Charakter.“
- „Ich bin eine schlimmere Hure, als du denkst.“
- „Du kennst nur 80 %.“
Dann wieder: Sie leidet, will aussteigen, einen normalen Job annehmen, macht einen Sprachkurs.
7. Das Geld-Narrativ
Dann das Geld. Sie erzählt dann irgendwann, dass sie ein paar Männer kennt, die sie finanziell unterstützen. Dann erfahre ich, dass sie 10.000.- im Monat verdient, bei freier Übernachtung im Club. Da bleibt richtig etwas hängen.
Ihren Arbeitsvertag hat sie mir gezeigt. Blöd von ihr. Der ist mehr als fragwürdig (Scheinfirma) und ich glaube, die zahlt nicht mal Steuern, weil sie... führe ich nicht aus. Was ist denn das?
Die hat genug Geld für alles.
Jetzt macht sie folgenden Trick: Männer schenken ihr Geld und sie verkauft das als Liebe.
„Du bezahlst mich nicht, ich schenke dir Liebe.“
Ich zahle übrigens auch keine Extras, die sonst sehr teuer wären.
Jetzt hat sie schon wieder 4 Wochen Urlaub gemacht. Also keine Einkünfte bei ihrem angeblichen Geldmangel! Reisen mit einem Mann, der „natürlich nicht bezahlt hat“. Verliebtheits-Posts auf WhatsApp. und der hat natürlich nicht bezahlt... Das gibt ihr das Gefühl, keine Hure zu sein. hahaha!
8. Eine Wahrheit am Rand
Das mit dem Restaurant stimmt, habe ich gegoogelt. Ich kenne halt ihren Namen und habe den Pass gesehen.
Fazit – Selbstbild vs. Wahrheit
Ihr Selbstbild:- Ich bin selbstbestimmt, sexuell offen, begehrenswert.
- Manche Männer bezahlen mich nicht, sie unterstützen mich.
- Ich bekomme mein Leben wieder in den Griff.
- Ich bin eine selbstbestimmte Frau mit offener Sexualität. Ich liebe Männer, zumindest ausgewählte. Die bezahlen mich nicht, sie unterstützen mich. Manche liebe ich sogar ein bisschen. Ich bin schön, begehrenswert und ganz fest dabei, mein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen.
Die Wahrheit:
- Ich bin manipulativ.
- Ich spiele mit Männern.
- Ich bin beziehungsunfähig.
- Ich bin sexuell besessen.
- Ich habe keine Spiritualität.
- Ich liebe den Abgrund von Selbstaufgabe und Ich-Verlust.
- Ich bin eine Hure und habe die Mentalität einer Hure schon immer. Ich bin absolut manipulativ. Habe ich halt schon immer drauf. Mit Männern muss man spielen.
Einordnung – kein Einzelfall, kein Geheimnis
Diese Analyse habe ich exemplarisch an ihr vorgenommen, weil ich viel von ihr wusste. Bei jüngeren Frauen ist das Muster oft banaler: Loverboy, Armut, keine Ausbildung.
Der Punkt ist: Dahinter steckt kein Geheimnis.
Das ist das Phänomen.
Die Lehre daraus & Warnung: halte Abstand !!!
Lass dich niemals emotional auf so eine Frau ein.
Sie zieht dich in den Abgrund.
Warnung vor dem Favoritinnen- "Favo-Modell"
Favoritinnen gaukeln Nähe vor.
Man glaubt: Sex, Abspritzen, gehen – unbeschadet.
Das ist eine Illusion.
Du nimmst immer etwas von ihrer Energie auf.
Und diese Energie ist negativ.
Spür den Solarplexus solcher Frauen.
Ich habe es getan, mir wurde schlecht.
Fünf Jahre Prostitution – mentale Zerstörung
Nicht umsonst sind viele Prostituierte nach fünf Jahren im Puff psychisch zerstört und entwickeln dissoziative Persönlichkeitsmuster.
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Warum Prostituierte sich selbst belügen – Psychohygiene, Kompensation und erfundene Lebensrealitäten
Ich habe das schon ganz oft gesagt (bzw. erzählt) ... aber ich sage es gerne erneut:
Ich bin felsenfest überzeugt davon, dass unsere "Lieblinge" in den Clubs allesamt (zumindest) leicht schizophrene Tendenzen haben. Paysex ist körperlich und mental ein Knochenjob ... das geht an die Substanz.
Und "irgendeine" Art von Psychohygiene müssen die Mädels pflegen ... sonst gehen die ein "wie die Primeln". Denn mir kann niemand erzählen, dass die Mädels in ihrer Kindheit und Jugend keine anderen Träume und Vorstellungen zu ihrem "Lebensweg" hatten, als seit ihrem 18ten Geburtstag Schwänze zu lutschen und die Beine breit zu machen ...
Also muss diese Realität irgendwie "kompensiert" werden ... das Leben muss irgendwie "Sinn" und "Wert" bekommen. In der Folge wird dann einerseits Geld für Fernreisen und Luxus-Shopping aus dem Fenster geworfen, als ob's kein Morgen gäbe ... und andererseits wird ein "Leben erfunden" und nach außen dargestellt, was mit der Realität zwar nichts zu tun hat, aber mit dem das Mädel sich "wohlfühlt". Oder was glaubt ihr, warum die Mädels alle Social-Media-Junkies sind ...?
Ich kenne Mädels, die online ein Leben wie Hollywood-Stars führen, aber in Realität in ihrer Stripperinnen-Wohngemeinschaft im 15qm-Zimmer auf einer Euro-Palette im Schlafsack pennen ... umgeben von Gucci-Handtaschen, Christian-Louboutin-Pumps und Wäscheständern mit Agent-Provocateur-Lingerie ...
Es ist meine Überzeugung, dass die Mädels gar nicht mal primär uns belügen, sondern eigentlich "sich selbst". Es ist Realitätsverdrängung (oder vielmehr -bewältigung) ... und "wir" sind dabei eigentlich nur "Kollateralschaden".
Philosophische Grüße

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Warum Prostituierte (und Freier) Geschichten erzählen – Kommunikation, Selbstschutz und Ehrlichkeit im Club
Eigene Sichtweise zum Einstieg
Hoi zemma, möchte hier euch meine Sichtweise zu diesem interessanten Thema erläutern.
Kommunikation als Teil des Jobs
Die Mädels in den Clubs müssen mit jedem Freier kommunizieren, etwas über ihn erfahren und Interesse am Freier erzeugen. Da entsteht beim Mann schnell das Gefühl: Die interessiert sich für mich, das ist bestimmt eine tolle Frau.
Das Ziel aus Sicht der Prostituierten
Und wenn es dann zu Sex im Zimmer kommt, hat die Frau aus ihrer Sicht genau das erreicht, wofür sie im Club da ist.
Nähe durch längeren Kontakt
Ich habe auch schon Geschichten erzählt bekommen, wenn man sich länger kennt: mehr Privates, eventuell Fotos, da kommt man sich dann schon näher.
Private Themen und persönliche Hintergründe
Familiensituation, warum sie im Puff arbeitet oder welche Ausbildung sie hat ,da kommt einiges zusammen.
Wahrheit oder Gefühl dafür
Es gibt Mädels, die erzählen die Wahrheit. Da bekommt man relativ schnell ein Gefühl dafür, ob es stimmig ist oder nicht.
Übertreibung als Selbstschutz
Und dann gibt es Frauen, die erzählen alles und schwindeln ohne Ende. Ich glaube, das ist oft Selbstschutz, um dem harten Alltag im Club zu entfliehen. Die Storys sind dann teilweise so haarsträubend, dass sie kaum glaubwürdig sind.
Aber: Die Münze hat zwei Seiten
Diese Münze hat zwei Seiten.
Auch Männer erzählen unglaubliche Geschichten
Zum Teil höre ich an der Bar auch unglaubliche Storys von Männern, die sie den Mädels in den Clubs erzählen. Das bekommt man nebenbei mit, vermutlich, um zu beeindrucken.
Persönliche Grenze bei Unehrlichkeit
Jedenfalls: Ich mag es überhaupt nicht, angelogen zu werden, egal aus welchem Grund. Sie müssen mir nicht erzählen, sie hätten dies und das, fahren solche Autos oder machen seit 10–15 Jahren eine Doktorarbeit. Alles schon erlebt … da denke ich mir nur: Oje, nicht schon wieder so eine …
Ehrlichkeit mit Maß
Mir ist es lieber, wenn sie sich ehrlich mit mir unterhalten. Ich bin in diesem Punkt auch ehrlich zu ihnen. Natürlich gebe ich nicht sofort alles Private preis, aber man kann ehrliche und nette Gespräche führen.
Kleine Ehrlichkeiten mit großer Wirkung
Es sind oft die ehrlichen, kleinen Dinge, die eine grosse Wirkung haben und wirklich etwas erreichen.
Grüssle
Falkenauge 🦅 🦅 🦅 🦅 -
Glauben, Wissen oder Unterstellen? – Wie erkennt man Lügen im Club wirklich
Nachfrage nach konkreten BeispielenDu scheinst ja sehr kommunikativ aufzutreten bei deinen Clubbesuchen. Trotzdem bleibst du hier die Ausführung schuldig, welche Behauptungen oder Geschichten du angeblich als Lügen entlarven konntest.
Nicht alles Unglaubwürdige ist automatisch gelogen
Nur weil du etwas nicht glaubst oder nicht glauben kannst, muss es nicht zwingend gelogen sein. Gerade wenn man sich noch nicht gut kennt, ist die Wahrheit oft schwer zu erkennen, selbst dann, wenn man meint, allgemein Ahnung zu haben.
Unglaubliche Geschichten gibt es überall
Auch hier im Forum gibt es durchaus „Geschichten“, die mitunter unglaublich wirken. Und nein, ich denke nicht, dass die reine Cluberfahrung hier einen grossen Unterschied macht, zumindest nicht bei Frauen, die man (noch) nicht wirklich gut kennt.
Kann man WGs überhaupt wirklich kennenlernen?
Dabei stellt sich grundsätzlich die Frage, ob man Sexworkerinnen in Clubs überhaupt jemals wirklich kennenlernen kann, und wie gross der Aufwand dafür wäre, falls das überhaupt möglich ist.
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Selbstlügen als Überlebensstrategie im Club
In Clubs lügen Mädchen in erster Linie sich selbst an.
Dann belügen sie alle Kunden, egal ob neu oder erfahren.
Ich war mit Mädchen zusammen, die mir erzählten, sie stünden kurz vor dem Abschluss in Jura, Betriebswirtschaft oder Ingenieurwesen. Andere berichteten, sie hätten ein Restaurant in ihrer Stadt, eine sagte sogar, sie besäße ein Hotel. Mehrere Mädchen erzählten mir, dass sie in ihrem Heimatland Porsche Cayenne fahren.
Warum tun sie das?
Mir scheint es offensichtlich: Es ist eine Methode, um in einer sehr harten, alltäglichen Realität zu überleben.
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Warum Neulinge im Club besonders leicht belogen werden
Den Neuling kann man alles erzählen …
Als Neuling habe ich mich im Forum viel informiert und durchgelesen (Erster Clubbesuch: Worauf achten? Hilfe & Tipps). Nach meinen zwei ersten Besuchen vor drei Wochen habe ich dennoch einiges Kurioses erlebt: komische Geschichten, die mir die Frauen erzählt haben, wirklich zum Schmunzeln. Offenbar dachten sie, ich würde das alles glauben 🙂
Hat sich dann aber schnell als Lüge herausgestellt. Vielleicht war es mein Fehler, dass ich gesagt habe, dass ich noch keine Erfahrungen in Clubs habe?Lügen die Frauen auch erfahrene Clubgänger noch an oder eher Neulinge wie mich, weil sie denken, der hat keine Ahnung?
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Warum Frauen im Club lügen müssen – weil Gäste es so wollen!
Die Girls lügen nicht aus Bosheit oder Charakterlosigkeit, sondern weil viele Gäste Märchen hören wollen und sie damit faktisch zum Lügen zwingen. Ehrlichkeit wäre in vielen Situationen schlicht unzumutbar oder geschäftsschädigend.
Was sollen die Girls denn sagen?
Sollen sie ihren älteren oder übergewichtigen Gästen offen erklären, dass sie privat lieber mit jungen, schlanken Männern schlafen würden?
Oder sollen sie zugeben, dass sie nicht für die angeblich kranke Oma arbeiten, sondern für den Porsche des „Cousins“?Die Antwort ist offensichtlich.
Im Rotlichtmilieu funktioniert vieles über Illusionen und Rollenbilder. Die Gäste wollen begehrt werden, sich besonders fühlen und nicht mit unbequemen Wahrheiten konfrontiert werden. Würden die Frauen ehrlich sein, würde das nicht zu mehr Authentizität führen, sondern zu Kränkung, Frust und schlechter Stimmung.
Deshalb erzählen die Girls das, was erwartet wird nicht unbedingt das, was wahr ist. Die Lüge ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein Serviceelement innerhalb einer klaren Scheinwelt, die von beiden Seiten mitgetragen wird.
Oder anders gesagt: Ohne Nachfrage nach Illusion gäbe es auch weniger Märchen.
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Lügen & Illusionen im Club – warum sich viele Freier unnötig aufregen
Kopfschütteln über unnötige Aufregung
Was ihr hier teilweise für Probleme habt, ehrlich gesagt: zzzzzz.
Warum uns das eigentlich egal sein sollte
Ich frage mich wirklich, warum uns Freier das überhaupt interessieren sollte. Wer wohin wechselt, in welchem Club jemand gerade arbeitet oder ob sie wieder zurückkommt, völlig egal. Geht doch einfach in die Clubs und genießt die Zeit mit den Girls. Freie Marktwirtschaft.
Die ewige Suche nach Schuld
Stattdessen wird ständig das Haar in der Suppe gesucht: Wer ist schuld? Warum war sie nicht zufrieden? Was lief falsch?
Illusionen gehören zum Spiel
Wie Gronk schreibt, stimmen bei rund 80 % der Geschichten die Aussagen der Girls nicht. Ich würde sogar eher sagen: 90 %. Auch wenn sie uns das Gefühl geben, es gäbe eine vertraute Beziehung oder etwas Besonderes zwischen uns. am Ende ist das alles Illusion.
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Umsatz, Kundenbindung und Illusionen – warum Transparenz im Gewerbe eine Illusion bleibt
Lügen als Teil des Geschäfts
Und immer schön daran denken: Mindestens 80 % von dem, was uns die lieben Girls in den Clubs erzählen, dient der Umsatzsteigerung und der Kundenbindung.
Und auch die Clubbetreiber werden uns Freiern ihre Geschäfts-Interna eher selten offenlegen.
Kurz gesagt: Alle lügen.Praxisbeispiel aus dem Cluballtag
Die von dir erwähnte Dame, die angeblich ins Lavie wollte, hat mir noch im Spätsommer erzählt, dass sie nicht mehr ins Blue-Up zurückkehren werde. Zack, zwei Wochen später stand sie wieder auf dem Tagesplan vom Blue-Up.Keine Einblicke hinter die Kulissen
Wir als Kunden haben schlicht keinen blassen Schimmer, was im Gewerbe und hinter den Kulissen wirklich abgeht, auch wenn einige glauben, es genau zu wissen.
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Erotik braucht keine Wahrheit – sondern Atmosphäre
Helfe dir gerne beim Nachdenken, lieber @Goldestecker.
Ich sehe keinen direkten Zusammenhang zwischen einem guten, erotischen Gespräch und dem Wahrheitsgehalt der Aussagen.
Wäre das so, könnte ich keinen schönen Film mehr genießen – die Geschichte ist ja schließlich auch nur erfunden.
Und würden die WGs nur noch sagen, was sie über ihr Gegenüber wirklich denken, und konsequent bei der Wahrheit bleiben, dann wäre das vermutlich nicht wirklich wünschenswert.
Was übrigens nicht nur für das Paysexleben gilt. -
Wer lügt hier eigentlich mehr? – Ein ehrlicher Moment an der Bar
Gestern hat mir in der Bumsalp ein mir seit langem sehr vertrautes WG gesagt:
„Weisst du, es ist schon merkwürdig, alle Männer, die unsere Dienste in Anspruch nehmen, sind entweder single, getrennt oder geschieden …“Dies, obwohl es den WGs wohl egal ist, auch mit verheirateten oder liierten Männern ins Zimmer zu gehen.
Ein gutes Beispiel dafür, wer hier wohl häufiger lügt. -
Illusion genießen statt Wahrheit erzwingen
100 % deiner Meinung krausealexander .
Ich erwarte von einer WG, dass sie mir ein gutes Gefühl vermittelt und mich zum Träumen bringt. Da ich weder eine gemeinsame Zukunft mit ihr plane noch weitergehende Absichten hege, kann sie von mir aus lügen, so viel sie will.
Wenn ich einem Zauberer zuschaue, genieße ich auch einfach die Show, ohne mir ständig ins Gedächtnis zu rufen:
„Das stimmt gar nicht, der zersägt die Frau ja gar nicht … Betrug!“
Wenn er es gut macht, finde ich es einfach toll. -
Warum WG-Lügen oft Selbstschutz sind – Privatsphäre und Sicherheit
Wenn WGs „lügen“, wie es ausgedrückt wurde, geschieht das meiner Meinung nach aus Gründen der Privatsphäre. Niemand ist gezwungen, alles von sich preiszugeben, und viele WGs tun dies vermutlich auch aus Gründen der eigenen Sicherheit.
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Kompliment an Bukowski für so viel Selbstreflexion!!
In Matthäus, Kapitel 7 lesen wir zum gleichem Thema, wobei man ohne weiteres Bruder durch Schwester ersetzen kann:
1. Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
2. Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.
3. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
4. Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?
5. Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
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Wahrheit, Lüge und Doppelmoral der Prostituierten, ein Blick in den Spiegel
Kritik an pauschalen Urteilen
Goldsteckers Beitrag ist despektierlich und abwertend. Er spricht von fehlendem Realitätsbezug, dabei fehlt dieser Bezug ihm selbst. Anders lässt sich kaum erklären, wie man derart pauschal und verallgemeinernd über Prostituierte (WGs) sprechen kann.
Perspektivwechsel: Die Lügen der Freier
Man könnte den Spieß problemlos umdrehen und fragen: Warum lügen Freier eigentlich so viel?
Doppelleben und professionelles Lügen
Sie belügen und betrügen ihre Frauen, ihre Familien, Freundinnen und Kollegen und vermutlich auch die WGs in den Clubs. Viele führen ein Doppelleben und managen ihre Lügen souverän und professionell.
Leere Versprechen beim Abschied
Wenn ein WG beim Abschied sagt: „Bis zum nächsten Mal“, wird das Mädchen noch einmal auf den Mund geküsst, begleitet von einem schleimigen „Bis zum nächsten Mal“ wohl wissend, dass man nie wieder auftauchen wird.
Kein moralischer Vorsprung
Freier sind keine besseren Menschen. Es lohnt sich immer, zuerst vor der eigenen Tür zu wischen. Denn wenn es um Wahrheit und Lüge geht, sitzen Freier und Prostituierte im selben Boot.
Ehrlichkeit – ein selteneres Gut bei Freiern
Und dennoch dürfte es vermutlich leichter sein, ein WG zu finden, das offen zu seiner Tätigkeit steht, als einen Freier, der ehrlich zugibt, für Sex zu bezahlen.
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Ehrlichkeit im Pay6 vs. Lebenslügen in der Ehe
Machen wir uns nichts vor:
Frauen in Bordellen, die mit ihrer harten, ehrlichen Arbeit ihr Geld verdienen und uns glücklich machen, sind doch um ein Vielfaches ehrlicher als diejenigen Frauen, die sich in einer Ehe mit vorgespielter Liebe, des Geldes wegen, ein ganzes Leben lang „prostituieren“.
Für viele WGs ist es ein leichtes Spiel, einen älteren Gentleman zu angeln. Auf ein Leben ohne Freiheit in einer solchen „Zwangsehe“ haben sie aber schlicht keinen Bock. Das ist für mich Emanzipation pur.

Viele Ehefrauen könnten von den WGs und ihrer selbstbestimmten Einstellung einiges lernen.
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Gespräche mit Prostituierten im Saunaclub, warum sie oft überschätzt werden
Ich bin der Meinung, dass Gespräche mit Prostituierten (WGs) in Clubs bzw. Saunaclubs häufig überschätzt werden. Natürlich gehört es sich, zunächst ein Gespräch aufzubauen und nicht sofort ins Zimmer zu verschwinden. Es liegt in der Natur des Menschen, zumindest grob zu wissen, mit wem man es zu tun hat. Das bedeutet für mich jedoch nicht, dass ich mir eine komplette Lebensgeschichte anhören möchte.
Kurze, unverfängliche Fragen zur Herkunft oder Nationalität, zur Arbeit im Club oder zum Heimatland sind völlig in Ordnung. Fragen zur Familie oder gar zum Zivilstand würde ich mir hingegen nie stellen – abgesehen davon interessieren sie mich auch nicht. Niemand ist mir eine Rechenschaft schuldig, und umgekehrt schulde auch ich keiner WG eine Erklärung über mein Privatleben. Wir gehen in Sexclubs, um uns zu erholen, uns etwas Gutes zu gönnen und uns verwöhnen zu lassen. Genau dafür bezahlen wir.
Sexclub ist nicht Disco, Illusion statt Tiefgang
Es macht einen großen Unterschied, ob man einen Sexclub oder eine Disco besucht. Im Sexclub wird eine Illusion verkauft. Alles ist oberflächlich, und seien wir ehrlich: Das Äußere spielt die entscheidende Rolle. Ich kann mir dort die WGs aussuchen, die mir optisch gefallen, und bekomme genau das, wofür ich bezahle. Sympathie ist hier nicht matchentscheidend – je nach Club oder WG höchstens dafür, ob es zu Zungenküssen kommt oder nicht.
Nähe nicht überbewerten
Manchmal staune ich, wie oft einzelne Gäste immer wieder dieselbe Lieblings-WG besuchen. Natürlich entsteht dadurch mit der Zeit eine gewisse Vertrautheit. Trotzdem sollte man das nicht überbewerten. Die WGs suchen keinen Prinzen, der sie rettet, und keinen Gesprächspartner für tiefgründige Lebensgeschichten. Sie sind im Club, um Geld zu verdienen, Punkt.
Im Sexclub suche ich mir keine Freundin oder Geliebte. Ich suche mir eine WG aus, die mich optisch anspricht, und habe mit ihr Sex. Nicht mehr und nicht weniger. Tiefgründige Gespräche suche ich nicht und will sie auch nicht. Wozu auch? Die WGs wechseln häufig die Clubs und teilen das oft nicht einmal mit. Warum sollte ich dann Persönliches oder Privates preisgeben?
Klare Trennung von Club und Privatleben
Deshalb halte ich es ganz einfach: Privates und Persönliches teile ich ausschließlich mit Freunden, die ich wirklich kenne. Im Sexclub bleibt es bei dem, wofür er gedacht ist Entspannung, Genuss und eine bewusst gespielte Illusion.
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Warum Prostituierte lügen – und warum das oft weniger mit Täuschung als mit Selbstschutz zu tun hat
Warum lügen Prostituierte häufiger als andere Menschen?
Also ich finde nicht, dass Prostituierte bzw. WGs mehr lügen als andere Menschen. Jedenfalls waren zu mir die meisten WGs immer ehrlich.
Geschäftliche Gründe für kleine Unwahrheiten
Dass einige Prostituierte beim Familienstand lügen, sich zwei bis drei Jahre jünger machen oder in Anzeigen bei der Grösse ein wenig schummeln, ist aus meiner Sicht normal. Das geschieht aus klaren geschäftlichen Gründen.
Der richtige Zeitpunkt und die Art der Frage
Es kommt natürlich immer darauf an, wann und wie man fragt. Wer bereits beim ersten Termin – noch vor dem Ausziehen – nach dem Familienstand fragt, wird eher ein gelogenes „Single“ hören. Viele WGs befürchten schlicht, dass der Kunde mit einer anderen Antwort nicht klarkommt und sie beim nächsten Mal nicht mehr bucht. Wartet man hingegen ab und weiss die WG, dass man ohnehin wiederkommt, erhält man meist auch die ehrliche Antwort.
Erlebte Ehrlichkeit im persönlichen Kontakt
Einige WGs waren zu mir sogar so ehrlich, dass sie mir ihr tatsächliches Alter nannten, bevor ich überhaupt danach gefragt hatte. So stand zum Beispiel in der Anzeige zwar 22, beim Termin fragte sie mich nach meinem Alter und sagte dann von sich aus, dass sie eigentlich 24 sei.
Nationalität – wo gelogen wird und wo nicht
Bei der Nationalität lügt hingegen kaum jemand. Eine Ausnahme ist, dass sich manche (unechte) Rumäninnen als Spanierinnen ausgeben. Das liegt daran, dass ihre tatsächliche Nationalität oder Ethnie keinen guten Ruf hat – in gewisser Weise also nachvollziehbar.
Warum manche Lügen keinen Sinn ergeben würden
Dass sich eine Bulgarin als Rumänin ausgeben würde, kann ich mir hingegen nicht vorstellen. Das würde ihr keinen Vorteil bringen, und viele Kunden würden es am Akzent merken oder spätestens dann, wenn sie mit Kolleginnen spricht.
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Illusion statt Wahrheit – warum Lügen im Pay6 Teil des Spiels sind
Zustimmung mit Einschränkung
Ich stimme deinem Statement mehrheitlich zu. Es wird oft vergessen, dass Lügen selbst in einer glücklichen Ehe – gerade in Bezug auf sexuelle Befriedigung – eher die Regel als die Ausnahme sind.
Die bewusste Flucht in die Illusion
Gerade im Pay6 suchen wir – zumindest ich 😉 – nach der perfekten Illusion eines Girls und nicht nach dem Alltags-Scheiss-Zicken-Gelaber einer Frau in der Midlife-Crisis. Teilweise flüchten wir bewusst in diese Welt der Illusionen, um der bitteren Realität zu Hause zu entkommen. 🙄
Lügen als Teil des Business
Klar ist auch: Die Prostituierten (WGs) in den Clubs schlagen aus ihren Lügen im Sinne ihres Businessplans Kapital.
Abhängigkeit als eigentliches Problem
Ob Slot Machine oder Prostituierte, wer süchtig wird oder davon abhängig ist, hat ohnehin verloren. So einfach sind die Regeln.
Persönliches Fazit
Für mich gilt deshalb: Lieber gut stechen, ohne Herzen zu brechen. 😉
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Authentizität wirkt spiegelnd – warum Ehrlichkeit Nähe ermöglicht
Eigene Authentizität als Ausgangspunkt
Ich kann da Veritas1 auch zustimmen. Je authentischer man selbst ist, desto authentischer gibt sich in der Regel auch ein Girl. Ehrlichkeit oder Wahrheit sind dabei allerdings immer relativ.
Männliche Selbstinszenierung – ein Blick zurück
Welcher Mann kann sich nicht an seine Jugendjahre erinnern, in denen jeder Jungmann so getan hat, als wäre er bereits ein Meisterficker? Alle anderen Jungs waren beeindruckt – oder zumindest rhetorisch unter Zugzwang.
Was man gibt, kommt zurück
Trotzdem glaube ich, dass zurückkommt, was man selbst gibt – wenn vielleicht auch nicht immer im gleichen Masse. Authentizität erzeugt Resonanz.
Ehrlichkeit als Einladung zur Wahrheit
Ein ehrlicher Freier gibt den Girls zumindest die Möglichkeit, auch selbst ein Stück näher an ihre eigene Wahrheit heranzukommen.
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Pauschalurteile helfen niemandem – ein Plädoyer für mehr Differenzierung
Reißerische Überschriften und falsche Verallgemeinerungen
Außerdem ist diese Überschrift vom Thread ganz einfach undifferenziert, reißerisch, unfair und pauschalisierend.
Ein Realitätscheck für das eigene Sexleben
Denkt daran, dass es bei vielen von euch im Sexleben ohne diese Damen ganz anders aussehen würde. Wer von euch würde in der freien Wildbahn wohl eine Globegirl abkriegen?
Dankbarkeit statt Dauermeckern
Lernt lieber, ihnen dankbar zu sein, anstatt über jeden kleinen Mist zu meckern. Alle Menschen lügen – ich (be)lüge wahrscheinlich auch häufiger, als ich denke, sowohl andere als auch mich selbst.
Zunehmender Realitätsverlust bei den Freiern im Forum
Bei einer nicht unerheblichen Anzahl der User hier scheint ein zunehmender Realitätsverlust Einzug gehalten zu haben.
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Ehrlichkeit wirkt ansteckend
Das, was Du gibst, bekommst Du auch zurück. Je mehr Du ehrlich über Dich erzählst, desto mehr wird sie auch Dir erzählen. Zumindest, wenn gegenseitige Sympathie herrscht, was ja durchaus auch vorkommen kann.
Es ist wie überall eine Frage der Vertrautheit.
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Lügen im Club: Doppelmoral, Scheinwelt & ein bisschen Ehrlichkeit
1. Erwartungshaltung der Freier
Was erwarten eigentlich die Kerle, die im Puff noch nicht einmal ihren richtigen Vornamen nennen? Vielleicht sollte man hier schon etwas bedeckter auftreten, wenn man sich über angebliche Lügen der WGs echauffiert. 😉
2. Was ist eine Lüge und ab wann ist sie eine?
Nicht jede Abweichung von der Realität ist automatisch eine Lüge. Wenn mir Chantal ein anderes Alter nennt als auf der Club-Website, weiß ich ohnehin, dass „Chantal“ nicht ihr echter Name ist. In diesem Sinne ist es keine Lüge, sondern Teil der Rolle.
Nennt sie mir ein höheres Alter als auf der Website, glaube ich ihr sogar eher. Und auch die Angabe auf der Website ist dann keine Lüge, sondern schlicht etwas unwahre Werbung.3. Das Rotlichtmilieu als Scheinwelt
Das Rotlicht ist eine Scheinwelt, und wir sollten respektieren, dass die Mädels darin mitunter eine Scheinidentität haben. Das gehört zum System, genauso wie unsere eigene Zurückhaltung, wenn es um private Details geht.
Fazit zu den Lügen der Prostituierten
Und trotz allem gibt es sie: Ehrlichkeit zwischen WG und Freier.
Sie beginnt beim richtigen Namen – und hört noch lange nicht beim echten Orgasmus auf. 😉 -
Lugano:



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Nicht auf die Lügen heranfallen & warum unverfängliche Themen in Clubs die bessere Wahl sind
Ich bin mit Falco einig, dass man sich beim Smalltalk im Saunaclub am besten auf unverfängliche Themen wie Musik, Reisen, Essen oder ähnliche Alltagsdinge beschränkt. Auch daraus können interessante und entspannte Gespräche entstehen. In der Biografie einer WG herumzustochern empfinde ich dagegen als unhöflich.
Dass man auf persönliche Fragen oft unwahre oder ausweichende Antworten erhält, ist kaum zu vermeiden. Die Frauen dann jedoch auch noch bewusst zu „testen“, ob ihre Angaben stimmen, halte ich für ziemlich daneben. Fragen wie etwa, was die Eltern über ihren Job wissen oder wie das private Umfeld reagiert, sind für mich absolut tabu.
Dass sich Prostituierte im Club eine eigene Club-Identität zulegen und ihre Biografie etwas aufhübschen, finde ich völlig legitim. Oder wie es in einem Song so treffend heißt:
“my lies are always wishes…”Wenn Lebensgeschichten ungefragt kommen
Auf der anderen Seite erlebt man immer wieder WGs, die einem ungefragt ihre komplette Lebensgeschichte erzählen wollen oder müssen. Aus welchen Motiven auch immer:
weil ihnen langweilig ist,
- weil sie meinen, sich für ihren Job rechtfertigen zu müssen und zeigen wollen, dass sie „mehr sind als nur eine rumänische Nutte“,
- weil sie auf Mitgefühl und damit vielleicht auf zusätzliche Kohle hoffen,
- oder aus ganz anderen Gründen.
Auch wenn sich diese Geschichten oft ähneln und vermutlich auch hier nicht alles der Realität entspricht, höre ich meist geduldig zu. Man lernt vielleicht etwas dazu. Häufig wird es mir jedoch auch zu viel. Dann lenke ich das Gespräch bewusst in andere Bahnen oder erinnere mich schlicht daran, warum ich überhaupt hier bin.
Casadivo
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Warum Lügen im WG-Job dazugehören – Illusion, Erwartung und Realität
Der Kern des Jobs: Illusion aufbauen
Versteh die Frage nicht ganz … der Job von WGs ist es, eine Illusion aufzubauen.
Natürlich lügen sie – das ist Teil ihres Jobs.
Ehrlichkeit wäre oft schwer erträglich
Und die meisten von uns sollten froh sein, dass sie nicht ehrlich sagen, was sie wirklich denken …
Ein Blick auf den Menschen allgemein
Gemäss einer deutschen Studie lügt der Durchschnittsmensch in einem zehnminütigen Gespräch im Schnitt 2,9 Mal. Wir sollten bei unseren Zeitprinzessinnen also keine höheren Massstäbe ansetzen als beim Rest der Menschheit.
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Zwischen Neugier und Zurückhaltung – Wahrheit, Lüge und Nähe zu einzelnen WGs
Interesse an Wahrheit statt bloßer FassadeAlso ich würde schon gerne wissen, was wahr und was gelogen ist. Bei etwa zwei bis drei WGs interessiert mich tatsächlich, was sie privat machen. Ich erfahre auch einiges – aber was davon stimmt und was nicht, bleibt oft ungewiss 😲.
Eigene Offenheit – aber mit klaren Grenzen
Ich erzähle diesen zwei bis drei WGs auch private Dinge von mir, weil ich sie gut kenne. Aber auch da nicht alles. Es gibt klare Grenzen, was ich teile und was nicht.
Unausgesprochene Fragen zum Privatleben
Manche Dinge interessieren mich schon: zum Beispiel, was die Eltern sagen oder wie sie überhaupt in diesen Beruf gekommen sind. Diese Fragen stelle ich aber nicht, weil ich denke, dass sie beleidigend oder unangenehm rüberkommen könnten – auch wenn sie mich innerlich beschäftigen 😕.
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Wahrheit oder Schutzbehauptung? Zwei Erlebnisse aus Gesprächen mit Prostituierten
Zwei persönliche Erlebnisse zeigen ganz gut, warum man die Geschichten von WGs im Saunaclub mit einer gewissen Distanz betrachten sollte.
1. Herkunft, Identität und bewusst gelegte falsche Spuren
Ein WG erzählte mir, sie stamme aus Rumänien und nannte sogar eine konkrete Stadt. Bei einem der nächsten Clubbesuche fuhren wir zufällig gleichzeitig vor dem Club vor ihr Auto trug jedoch ein BG-Kennzeichen. Das beweist natürlich gar nichts. Das Auto kann geliehen sein oder jemand anderem gehören. Auffällig ist es trotzdem.
Es spricht vieles dafür, dass WGs aus Selbstschutz bewusst falsche Spuren legen und ihre tatsächliche Herkunft verschleiern. Das ist nachvollziehbar und legitim. Meiner Meinung nach habe ich auch kein Recht, ihre wahre Identität oder Herkunft zu erfahren.
2. Ein ehrlicher Kommentar aus der Szene
In einem Gespräch mit Galena kamen wir auf ein anderes WG zu sprechen, das an diesem Tag nicht anwesend war. Ich erwähnte, sie komme aus einer bestimmten Stadt in Rumänien. Galena reagierte lachend mit:
„Und du hast ihr das geglaubt?“
(Was sie sich dabei gedacht hat, kann man sich ausmalen 😄.)Diese Reaktion war entlarvend nicht boshaft, sondern realistisch.
Fazit: Weniger glauben, mehr verstehen
Ich denke, wir sind gut beraten, nicht alles für bare Münze zu nehmen und Verständnis dafür zu haben, dass viele WGs im Saunaclub eine Scheinwelt aufbauen. Genau wie wir unsere Identität schützen, tun sie es auch.
Das heißt allerdings nicht, dass immer gelogen wird. Manche Frauen sagen durchaus die Wahrheit. Eine WG, die angab, Studentin in einem bestimmten Fach zu sein, habe ich einmal bewusst „geprüft“. Ihr Fachwissen ging deutlich über Gymnasialniveau hinaus das konnte unmöglich erfunden sein.
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ich habe das Gefühl, selten angelogen worden zu sein, und ich habe eigentlich ein gutes Gespür dafür. Es gehören immer zwei dazu.
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Warum mich das Privatleben der Prostituierten in den Clubs nicht interessiert
Klare Grenze: Kein Interesse am Privatleben
Das Privatleben der Prostituierten im Saunaclub interessiert mich nicht und umgekehrt erzähle ich auch nichts Privates von mir. Ich brauche keine Lebensbeichten einer WG, um mein Ego zu stärken oder mich als etwas Besonderes zu fühlen. Entsprechend stellt sich für mich auch gar nicht die Frage, ob das, was mir erzählt wird, wahr ist oder nicht.
Fokus auf das Date statt auf Lebensgeschichten
Viel lieber spreche ich mit Damen, die ich regelmäßig treffe, darüber, wie wir unser Date gestalten wollen: wie sie mich immer wieder neu überraschen, verführen und die gemeinsame Zeit spannend halten kann. Gespräche über Lifestyle-Themen im weitesten Sinne Mode, Reisen, Musik, Bücher und Ähnliches bieten genügend Gesprächsstoff und sorgen dafür, dass beide den Saunaclub-Besuch entspannt genießen können.
Klare Rollen, klare Erwartungen
Ich gehe in den Saunaclub, um eine gute Zeit mit tollem Sex zu haben nicht, um Lebensbeichten oder Lebenslügen zu hören, und ebenso wenig, um die Lady mit meinen eigenen privaten Geschichten zuzutexten. Klare Rollen, klare Erwartungen und Leichtigkeit im Gespräch machen für mich den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem gelungenen Clubbesuch aus.
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Lügen, Doppelleben und Rollen: Wie ehrlich sind Prostituierte?
Wie Prostituierte Realität und Fiktion vermischen und warum Freier so oft getäuscht werden.
Wie viel von dem, was euch die Frauen im Bordell erzählen, glaubt ihr eigentlich? Bei mir ist das deutlich weniger als die Hälfte.
Viele Freier sind überzeugt, sie könnten Frauen im Puff durch Gespräche auf dem Sofa „kennenlernen“. Ich halte das für naiv. Man darf nicht vergessen: Die meisten Prostituierten führen ein Doppelleben, oft sogar mehrere parallele Identitäten, die sie professionell managen.
Doppelleben, Rollen und Selbstinszenierung
Viele Frauen treten im Club als selbstbewusste, unabhängige Luxusfrauen auf. Sie erzählen von Studium, Karriere, Freiheit und Selbstbestimmung. Gleichzeitig sieht die Realität häufig ganz anders aus: finanzielle Verpflichtungen, Familie im Ausland, Kinder oder Abhängigkeiten von Partnern und Umfeld.
Diese Diskrepanz ist kein Zufall, sondern Teil des Systems. Wer täglich Rollen spielt, Geschichten erfindet und Erwartungen bedient, verliert mit der Zeit selbst den klaren Bezug zur Realität. Wahrheit und Fiktion verschwimmen. Irgendwann sind beide gleichwertig.
Das ist tragisch – aber auch nachvollziehbar.
Lügen ohne Zweck – ein bekanntes Phänomen
Auffällig ist: Viele Frauen lügen nicht nur dort, wo es ihnen nützt, sondern auch dann, wenn es keinen Vorteil bringt oder sogar schadet.
Ein persönliches Beispiel: Eine mir bekannte Lady frage ich regelmäßig, ob sie nächste Woche im Club sei. Sagt sie ja, ist sie fast sicher nicht da. Sagt sie nein, taucht sie meist doch auf. Immer genau umgekehrt – ohne erkennbaren Grund.Hier geht es nicht mehr um Täuschung mit Ziel, sondern um chronische Rollenkommunikation.
Respekt heißt nicht Naivität
Diese Einschätzung hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun, sondern mit Bodenhaftung.
Respekt bedeutet nicht, jede Geschichte zu glauben. Geld gibt es für eine Dienstleistung nicht für Biografien, Emotionen oder vermeintliche Wahrheiten.Oder anders gesagt:
Im Bordell wird Nähe gespielt, Vertrauen simuliert und Ehrlichkeit ersetzt durch Funktionalität.
Stimmen aus dem Forum
Schon früher wurde dieses Thema im Forum diskutiert. Im Unterthema „Achtung und Respekt vor den WGs“ stellte ein User die zentrale Frage: Wie viel von dem, was uns die Damen erzählen, ist überhaupt glaubwürdig? Seine Antwort: weniger als die Hälfte. Andere gingen noch weiter.
Besonders treffend war die Beobachtung:
„Irgendwann können sie nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden.“
Das deckt sich mit Erfahrungen vieler Stammgäste.
Fazit
Wer im Bordell Ehrlichkeit sucht, sucht am falschen Ort.
Wer Geschichten glaubt, wird enttäuscht.
Wer Dienstleistung von Privatleben trennt, bleibt entspannt.
Mich interessiert:
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?Wie viel glaubt ihr den Geschichten der WGs wirklich?
MfG
irr Dr. CGJ 😉
























