Ich finde auch, dass jedeR selbst und frei entscheiden soll, ob er eine Impfung will oder ablehnt.
Womit ich aber Mühe habe, ist die Angst vor Kontrolle. JedeR mit einem Smartphone ist ein wandelnder Chip. Wenn irgenjemand beim NBD wissen will, wie viel WC-Papier jemand kauft, ob er Bier mit oder ohne Alkohol kauft, wie er sich bewegt, wir geben diese Infos alle Preis. Alle kaufen ihre Tickets (Konzerte, Reisen) auf Apps, wir checken online ein... Viele haben sogar Gesundheitsapps und teilen den Blutdruck realtime mit Cupertino. Wir sind seit über 20 Jahren gläserne Menschen, wer jetzt kommt und meint, das sei was Neues, war 20 Jahre im Murmelimodus.
Das Alles passiert aber auf freiwilliger Basis.
Man kann ein Smartphone bar kaufen damit die IMEI niemanden zugeordnet werden kann und sich eine SIM aus einem anderen Land besorgen. Da heute das Meiste eh über WhatsApp und Viber läuft ist es auch nicht tragisch eine Nummer aus Zypern statt aus der Schweiz zu haben.
Apps kann man auf Fake Namen laufen lassen und mit einer anonymen Prepaidkarte oder Google Play Guthabenkarte bezahlen.
Genauso ist es auch bei den Impfungen: Man kann sich auch gegen HPV und Meningokokken impfen lassen, es ist durchaus sinnvoll, aber wenn man es nicht tut hat man ausser dem gesundheitlichen Risko keinerlei gesellschaftliche oder wirtschaftliche Nachteile.
Ob freiwillig oder defacto-erzwungen ist ein grosser Unterschied!
























