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6profi Sex-Talk – Diskussionen rund um Sex, Prostitution & Sexbranche

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Pay6-Tipp: Das ABC der Abkürzungen & Begriffe
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Bordellsucht: Begehren, Gefühle & falsche Erwartungen
Verliebt in eine Prostituierte
Eine Beziehung mit einer WG – funktioniert das?
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Verliebt in eine Prostituierte: Erfahrungen, Gefühle und Realität

  • Antworten
    • Wenn die Beziehung zu einer Prostituierten den Club verlässt

      Ein Freund kannte einen Mann, dessen Freund regelmässig dieselbe Prostituierte besuchte. Offenbar verliebte sie sich in ihn.


      Als er sie jedoch aus ihrer Sicht mit einer anderen Prostituierten „betrog“, schrieb sie seiner Ehefrau einen entsprechend deutlichen Brief.


      Die Illusion der Liebe sollte im Club bleiben

      Damit möchte ich nur sagen: Ob Beziehung, Verliebtheit oder vermeintliche Liebe zu einer Prostituierten, diese Verbindung sollte im Club bleiben.


      Dort hat die Illusion ihre Berechtigung und ihren Platz. Sobald man die Traumfabrik verlässt, gelten jedoch andere Spielregeln.


      Seit dieser Geschichte bin ich deutlich vorsichtiger mit persönlichen Angaben wie meinem richtigen Namen oder meiner Telefonnummer.


      Übrigens arbeitet die betreffende Prostituierte noch immer als „Top Shot“ im Imperium.

      • Hallo zusammen,


        ich hab da ein kleines Problem. Aber erst mal die Vorgeschichte. Ich hatte noch nie ne richtige Freundin. Und da man als Mann natürlich Bedürfnisse hat, beschloss ich an meinem Geburtstag mal das ganze Geburtstagsfeiern zu lassen, kam ja eh niemals wer zu meiner Party. Und ging zu einer Hure. Das geht jetzt bischen mehr als ein Jahr, und ich hatte auch nie Probleme damit. Doch jetzt hab ich jedes mal wenn ich sie seh so ein komisches Gefühl im Bauch. Wie tausend Schmetterlinge.


        erstens: Heisst das jetzt das ich verliebt bin ?


        zweitens: Sollte ich ihr meine Liebe gestehen ?


        oder drittens: Sollte ich mir eine neue Hure suchen ?


        Gruzz, Tschamueggler


        • ... da hast du schon ganz recht. plausibel oder irgendwie "anständig" sind diese beurteilung idr. nicht. was willst du? manchmal "spinnt" die ganze welt, ich schliess mich nicht aus. hoffentlich können wir da bald mal wieder "rosigeren" zeiten entgegen sehen :rolleyes:

          • gehöre auch zu dem club war auch mal mit einer wg zusammen muss aber sagen auf die länge ist das ganze sehr schwierig also aus meiner erfahrung den in meinem fall war der ganze stress im job das problem und führte bei ihr auch zu alkahol problemen wollte aber auch nicht aufhören mit dem job den es ist ja gutes geld das sie verdient....


            "gutes geld" ist nicht immer garantiert - da geht's auf und ab und machmal auch ne nullrunde und dann kommt halt der "lover" zum zug oder zur kasse :confused:

            • Was ich nicht mehr verstehe, ist unsere Rechtssprechung ! :eek:
              Da ermordet jemand einen Menschen, eine junge Frau und kriegt dafür grad mal läppische 8 1/2 Jahre,
              das ist doch ein ganz schlechter Witz. :mad:
              Bei guter Führung schenkt man diesem Verbrecher womöglich noch 1 oder 2 Jahre. :(
              So 20 Jahre würde ich als angemessen erachten !
              Hallo !!! Immerhin hat er einem Menschen bewusst das Leben genommen !!!
              Ich wundere mich auf jeden Fall nicht mehr, dass es eben heutzutage so zu und her geht in unserem schönen Land. :confused:

              Gruäss
              Andy

              • Unerwiderte Liebe zu einer Prostituierten endet tödlich

                Ein 40-jähriger Schweizer verliebte sich in eine ukrainische Nachtclubtänzerin und Prostituierte. Als seine Gefühle nicht erwidert wurden, eskalierte die Situation. Der Mann tötete die Frau und wurde vom Kreisgericht Alttoggenburg-Wil wegen vorsätzlicher Tötung zu achteinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.


                Der Freier wurde zum Dauergast im Nachtclub

                Nach Angaben der Anklage verliebte sich der Elektromonteur im Februar 2007 in die Ukrainerin, die mit einem Italiener verheiratet war und in einem Wiler Nachtclub als Tänzerin und Animierdame arbeitete.


                Der Mann wurde zum Dauergast des Etablissements. Um sein Liebeswerben zu finanzieren, nahm er sogar einen Kredit über 12'000 Franken auf.


                Er soll geglaubt haben, dass die Frau seine Gefühle erwidere und sich seinetwegen von ihrem Ehemann trennen werde. Zeugen zufolge hatte sie ihm jedoch stets zu verstehen gegeben, dass sie ihn lediglich als guten Kollegen betrachte. Zwar hatten die beiden gelegentlich Sex, Anzeichen für eine geplante gemeinsame Beziehung gab es jedoch nicht.


                Die tödliche Eskalation nach einer Zurückweisung

                Als der Mann erkannte, dass seine Bemühungen nicht zum gewünschten Ziel führten, suchte er die Prostituierte am 6. Juli 2007 in ihrer Wohnung auf und verlangte eine Aussprache. Sie wies ihn jedoch zurück und forderte ihn auf zu gehen.


                Als die Prostituierte später das Haus verliess, überreichte er ihr ein rotes Plüschherz mit der Aufschrift „Ich liebe dich“. Nachdem sie das Geschenk zurückgewiesen hatte, griff der Mann sie mit einem Messer an und fügte ihr tödliche Verletzungen zu.


                Gericht verurteilt den Täter wegen vorsätzlicher Tötung

                Die Staatsanwaltschaft sprach von einer Beziehungsgeschichte mit erheblichem Konfliktpotenzial. Die Tat liege näher bei Mord als bei Totschlag, ein konkreter Tötungsplan habe jedoch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden können.


                Auch die Verteidigung plädierte auf vorsätzliche Tötung, verlangte aber eine Freiheitsstrafe von höchstens fünf Jahren. Der Angeklagte habe spontan und im Affekt gehandelt und sei einem Kontrollverlust unterlegen.


                Ein psychiatrisches Gutachten attestierte ihm eine depressive Störung sowie eine Persönlichkeitsstörung. Das Gericht folgte dennoch der Anklage und verhängte eine Freiheitsstrafe von achteinhalb Jahren.


                Hinweise auf Suizidabsichten und Rachegedanken

                In der Nacht vor der Tat hatte der Angeklagte im Nachtclub Sekt für rund 1'400 Franken spendiert.


                Auf seinem Computer fand die Polizei zudem einen nicht abgeschickten Brief an seine Mutter. Darin äusserte er sowohl Suizidabsichten als auch Rachegedanken gegenüber der Frau.


                Nach Angaben der Anklage stand der Täter zum Zeitpunkt der Tat nicht unter Alkoholeinfluss.


                Wenn Verliebtheit in Besitzdenken und Gewalt umschlägt

                Der Fall zeigt auf tragische Weise, wie unerwiderte Gefühle, falsche Erwartungen und ein zunehmender Kontrollverlust eskalieren können. Eine sexuelle oder vertraute Beziehung zu einer Prostituierten begründet keinen Anspruch auf ihre Gefühle, ihr Privatleben oder eine gemeinsame Zukunft.


                Wo aus Verliebtheit Besitzdenken, Drohungen oder Rachefantasien entstehen, ist die Grenze zu einer gefährlichen Entwicklung längst überschritten.

                • ... damit musst du rechnen. mir erging's nämlich ähnlich. verliebte mich hals über kopf in ein wg. jetzt bin ich endlich ein bissel vom hohen ross runter und wir haben eine freundschaftlich beziehung. erwarte einfach nicht zuviel von einer dame in diesem job. idr. ist solch ne arbeit ja eher eine notbremse und da würd ich mir auch keinen lover wünschen :cool:. sei konsequent mit deinen wünschen und vorstellungen, aber opfere nicht zuviel dafür ;). viel spass und alles gute





                  gehöre auch zu dem club war auch mal mit einer wg zusammen muss aber sagen auf die länge ist das ganze sehr schwierig also aus meiner erfahrung den in meinem fall war der ganze stress im job das problem und führte bei ihr auch zu alkahol problemen wollte aber auch nicht aufhören mit dem job den es ist ja gutes geld das sie verdient....

                  • ... damit musst du rechnen. mir erging's nämlich ähnlich. Ich verliebte mich hals über kopf in eine Prostituierte aus einem Bordell. jetzt bin ich endlich ein bissel vom hohen ross runter und wir haben eine freundschaftlich beziehung. erwarte einfach nicht zuviel von einer dame in diesem job. idr. ist solch ne arbeit ja eher eine notbremse und da würd ich mir auch keinen lover wünschen :cool:. sei konsequent mit deinen wünschen und vorstellungen, aber opfere nicht zuviel dafür ;). viel spass und alles gute

                    • Ich war heute bei Nadja im Globe

                      und ich kann jetzt nachempfinden, dass so mancher sich tatsächlich in eine Prostituierte verliebt. Der ganzen vorrangegangen Diskussion zum Trotz, wenn Nadja (und ich weiss das ist eine Illusion) mir ausserhalb des Globes begegnet wäre und sie eine ganz "normalen" Job hätte ich würde mich sehr um sie bemühen, wäre sie noch Solo. Sie wäre meine Wellenlänge und um jetzt nicht ins Schwärmen zu kommen, sag ich an dieser Stelle nur: Danke Nadja, du bist echt sehr liebsnwert.

                      • .....
                        Liebe und Verliebtsein sind in der Tat nicht einfach zu definierende Begriffe und sie werden je nach Kultur und sozialem Umfeld etwas anders besetzt...............
                        .....



                        Und doch finden sich immer wieder interessante Definitionen für die 'Liebe':

                        Die 15-jahre ältere Lou Andreas-Salomé hatte mit dem 21-jährigen Rainer Maria Rilke eine ‚rauschhafte’ Affäre mit schroffem Ende. Lou schrieb über Rilke ein Buch und darin findet sicht so etwas wie eine Definition von Liebe: „Körper und Geist harmonierten, kein Unterschied war zu empfinden zwischen Sex und Seele“.


                        Jupiter

                        • de facto: wir gehen in den Puff, weil wir sexsüchtig sind, um unsere Leidenschaft zu befriedigen, weil uns "langweilig" ist, wir frustriert sind,
                          verlieben uns in ein WG und gehen mit Schmetterlingen im Bauch so oft es geht wieder hin - was unsere Leidenschaft oder Sexsucht verstärkt - bis
                          wir eines Tages merken dass wir noch frustrierter sind - weil es mit der Liebe nicht klappt - um wieder in den Puff zu gehen :confused:
                          :D :cool:




                          Das nenn ich doch jetzt mal eine klare Definition in einfachen und direkten und für alle verständlichen Worte. Da braucht es keine Zitate mehr! Ich schließe mich an und erkenne mich.

                          • Mit einer Prostituierten verliebt sein


                            de facto: wir gehen in den Puff, weil wir sexsüchtig sind, um unsere Leidenschaft zu befriedigen, weil uns "langweilig" ist, wir frustriert sind, verlieben uns in ein WG und gehen mit Schmetterlingen im Bauch so oft es geht wieder hin - was unsere Leidenschaft oder Sexsucht verstärkt - bis
                            wir eines Tages merken dass wir noch frustrierter sind - weil es mit der Liebe nicht klappt - um wieder in den Puff zu gehen :confused:
                            :D :cool:

                            • Endlich wieder ein Thema, das die Tinte fliessen bzw. die Finger klappern lässt: Liebe und Verliebtsein im Puff. Zu dieser angeregten Diskussion will ich eine Überlegung Niklas Luhmanns (in "Liebe als Passion") beisteuern, die auf die Frage der Kommunikation abzielt; Liebe sei ein Medium, das die Unwahrscheinlichkeit der intimen persönlichen Kommunikation verringere. So. Diese Unwahrscheinlichkeit wird nun in diesem Ambiente aber gerade doppelt verstärkt: weil alle anonym sind und weil die Konzentration auf das Geschlechtliche allenfalls auf Intimität, aber nicht Kommunikation abzielt - dafür fehlt schlicht die Zeit. Tatsächlich bieten die besseren Etablissements wie das Globe gehobene Flirts mit garantiertem Sex bzw. die ironische Variante einer (animalischen) Liebe auf den ersten Blick, der aber, weil entweder auf primäre oder pekuniäre Geschlechtsmerkmale gerichtet, sich nicht wirklich begegnet. Dass sich aber in den besten Momenten der WG-Sex und der Sex mit realen Girl-Friends kaum unterscheiden, diese peinvolle Irritation erzeugt in dem einen oder anderen Dreibeiner das ernsthaft empfundene Gefühl, es sei Liebe im Spiel. Also nicht Projektion, sondern liebevoll bemäntelte Scham wäre dann der tiefere Grund solch emotionaler Verstrickungen.
                              Es grüsst anselmus, der sich in mindestens eine seiner Favoritinnen immer wieder heftig verknallt

                              • Verliebt in eine Prostituierte: Eros, Ludus und die reale Illusion der Liebe

                                Interessant, Eure letzten Beiträge zum Thema Verliebtsein in eine Prostituierte.


                                Liebe und Verliebtsein sind in der Tat nicht einfach zu definierende Begriffe. Ihre Bedeutung wird je nach Kultur, sozialem Umfeld und persönlicher Erfahrung unterschiedlich verstanden.


                                Mit meinem letzten Beitrag wollte ich keine Illusionen zerstören. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass man sie nach dem Besuch eines Etablissements wieder in das Einmachglas legen darf, um sie neu zu aktivieren, wenn es wieder juckt.


                                Um den Begriff des Verliebtseins in eine Prostituierte und damit im Umfeld eines Bordells besser einordnen zu können, muss zunächst kurz geklärt werden, was unter Liebe überhaupt verstanden werden kann.


                                Eros, Philia und Agape: Drei Formen der Liebe

                                Bereits die Griechen unterschieden im Sinne Platons drei grundlegende Formen der Liebe:


                                EROS bezeichnet die sinnliche Liebe, das Begehren des „objet du désir“, kurz gesagt die Leidenschaft.


                                PHILIA steht für gegenseitiges Verstehen, Anerkennung und eine Liebe auf Gegenseitigkeit.


                                AGAPE beschreibt die bedingungslose und selbstlose Liebe, also auch die Nächstenliebe.


                                Ludus, Mania und Pragma als weitere Liebesformen

                                Später kamen weitere Definitionen und Formen der Liebe hinzu:


                                LUDUS bezeichnet die spielerische und sexuelle Liebe.


                                MANIA steht für eine besitzergreifende und kontrollierende Form der Liebe.


                                PRAGMA beschreibt eine von Vernunft, Zweckmässigkeit und praktischen Überlegungen gesteuerte Liebe.


                                Welche Formen der Liebe gibt es im Bordell?

                                Aus diesem Liebeskatalog können wir nun auswählen, welche Formen im Bordell eine Rolle spielen könnten.


                                An erster Stelle steht sicherlich EROS, also die Leidenschaft und das körperliche Begehren.


                                Bedingt kann auch PHILIA entstehen, sofern man sich genügend Zeit nimmt und echtes Interesse an der Prostituierten als Mensch zeigt.


                                AGAPE fällt in diesem Zusammenhang wohl weitgehend aus. Wir erhalten die sexuelle Dienstleistung, weil wir dafür bezahlen. Gleichzeitig suchen viele Freier gerade deshalb ein Bordell auf, weil nach der Begegnung keine zwischenmenschlichen Probleme, Verpflichtungen oder Altlasten bewältigt werden müssen.


                                LUDUS spielt aufseiten des Konsumenten eine zentrale Rolle. Manchmal gilt das zum Glück auch für die Frau, die sich auf das Liebesspiel einlässt und selbst Freude daran empfindet.


                                Besitzergreifende Liebe und der Retterkomplex

                                MANIA ist eine unerwünschte Form der Liebe im Bordell. Diese besitzergreifende Haltung treibt unter Puffgängern gelegentlich seltsame Blüten.


                                Besonders problematisch wird es bei Männern, die glauben, eine Prostituierte aus ihrem Leben im Bordell retten zu müssen. Sie versprechen finanzielle Sicherheit, betrachten die Frau dabei aber zunehmend als Besitz und sperren sie sinnbildlich in einen gesponserten goldenen Käfig.


                                Solche Fälle sind im Milieu bekannt. Von den betroffenen Frauen werden sie häufig erst spät und auf schmerzhafte Weise erkannt. Unter den etwas klügeren Frauen sind solche Beziehungen entsprechend verpönt.


                                Pragmatische Liebe im Paysex

                                PRAGMA ist in erster Linie eine Form der Liebe, die aufseiten der Prostituierten eine Rolle spielt. Für das Geld handelt sie pragmatisch und hat auch mit einem fremden älteren Mann Sex, den sie ohne die vereinbarten 140 Franken möglicherweise keines Blickes würdigen würde.


                                Aber auch wir Konsumenten handeln pragmatisch. Wir bezahlen für eine sexuelle Dienstleistung, die wir unter anderen Umständen vielleicht auch ohne Geld erhalten könnten.


                                Verliebt in eine Prostituierte: Ludus und Eros stehen im Vordergrund

                                Für das Thema „Verliebt in eine Prostituierte“ stehen vor allem LUDUS und EROS im Vordergrund.


                                Noch bedeutender sind allerdings die persönlichen Liebesgefühle und Empfindungen. Sie führen zu jener im christlichen Umfeld verankerten Vorstellung von Liebe, die über sinnliche und erotische Komponenten hinausgeht.


                                Diese Liebe beinhaltet Hinwendung und Zuwendung zum anderen Menschen, Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit ohne vorrangige sexuelle Hintergedanken, Sorge und Freundschaft.


                                Meiner Meinung nach haben diese Qualitäten in einem Bordell nur geringe Chancen, vollständig ausgelebt zu werden. Die dortigen Liebesbeziehungen bleiben meist oberflächlich und verharren, nicht unbedingt unangenehm, bei EROS und LUDUS. Vermutlich ist das auch besser so.


                                Virtuelle Verliebtheit als real empfundene Illusion

                                Was im Bordell geschieht, ist der von Eros angeregte Aufbau einer Leidenschaft für eine Frau, die der eigenen Psyche, den persönlichen Vorlieben und der erhofften körperlichen Vereinigung möglichst genau entspricht.


                                Was wir dort durchspielen, und bereits im Wort „durchspielen“ ist LUDUS enthalten, ist eine virtuelle Form des Verliebtseins.


                                Diese Verliebtheit ist zwar virtuell und illusorisch. Im Moment des Zusammenseins mit einer Prostituierten aus Fleisch und Blut empfinden wir sie jedoch durchaus als real.


                                Diese reale Empfindung verschleiert allerdings den Umstand, dass es sich letztlich um eine Selbsttäuschung handeln kann. Daraus entsteht ein trügerisches Missverständnis: Wir glauben, für die betreffende Frau Liebe zu empfinden und nehmen zugleich an, dass diese Gefühle von ihr erwidert werden.


                                Verstärkt wird dieser Eindruck durch den sexuellen Akt und durch Verhaltensweisen, die traditionell mit Liebe verbunden werden. Dazu gehören Küssen, Streicheln, Aufgeilen und der Eindruck, dass auch sie die gemeinsame Zeit geniesst. Manchmal geniesst sie diese möglicherweise tatsächlich.


                                Das Verliebtsein in eine Prostituierte ist, und damit wiederhole ich meine Aussage aus dem letzten Beitrag, die real empfundene Illusion eines Liebesgefühls. Am Ende handelt es sich vor allem um Betörung sowie um eine erotisch und sexuell bestimmte Leidenschaft.


                                Die Illusion geniessen, ohne sich darin zu verlieren

                                Das mag recht ernüchternd klingen. Man könnte sich deshalb fragen, weshalb Galeotto überhaupt ein Bordell besucht, wenn er die ganze Sache so rational und prosaisch betrachtet. Ist er überhaupt in der Lage, die Illusion des Verliebtseins zu geniessen?


                                Doch, das kann er. Und wie!


                                Wenn er dort ist, geniesst er den Augenblick. Dabei denkt er weder über Illusionen noch über die grosse Liebe oder andere Störungen des Liebesspiels nach. Er spielt. Er frönt dem LUDUS.


                                Wertschätzung und Bonsai-Freundschaften mit Prostituierten

                                Dabei darf man einer Prostituierten gegenüber auch Qualitäten zeigen, die in einem Bordell nicht immer selbstverständlich sind: Hinwendung, Zuwendung, Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Freundschaft und Zärtlichkeit ohne unmittelbar sexuelle Hintergedanken.


                                Wenn ich das tue, dann nicht, weil ich verliebt bin. Ich nehme mir nach dem LUDUS vielmehr die Zeit, darüber nachzudenken, was während der Begegnung geschehen ist.


                                Ein freundliches und offenherziges Auftreten kann gegenüber einer Prostituierten zu kleinen „Bonsai-Freundschaften“ führen. Diese sind nicht von MANIA geprägt, sondern dürfen durchaus von Elementen der AGAPE getragen sein.


                                Der Vorteil besteht darin, dass das Liebesspiel in einer Atmosphäre von Vertrautheit und Vertrauen stattfindet. Ein LUDUS bleibt es dennoch.


                                Und genau darin, Marquis, stimme ich dir völlig zu: Es ist dieses Spiel, das die Liebe fröhlich und lebendig macht.


                                Galeotto

                                • Liebe als Projektion: Philosophische Gedanken zu Verliebtheit und käuflicher Liebe

                                  Liebe ist möglicherweise grundsätzlich eine narzisstische Projektion, eine Form von Selbsttäuschung oder Wunschdenken. Die Liebe, die wir zeitweise für eine Prostituierte empfinden, unterscheidet sich deshalb vielleicht nur graduell von der sogenannten richtigen Liebe, die bekanntlich in vielen unterschiedlichen Schattierungen auftreten kann.


                                  Gerade weil wir meist nur wenig über die private Person hinter der Prostituierten wissen, bietet sie viel Raum für eigene Vorstellungen und Projektionen. Wer sich mit Schopenhauers Gedanken zur Geschlechtsliebe beschäftigt, kann dabei ebenso ernüchtert werden wie durch die Beiträge von Galeotto und anderen Autoren in dieser Diskussion.


                                  Montaigne über Liebe, Lust und Mass

                                  Interessant ist auch, was der französische Philosoph Michel de Montaigne (1533–1592) in „Von der Kunst, das Leben zu lieben“ schreibt:


                                  „Die Philosophie ist den natürlichen Lüsten keineswegs feind, solange sie Mass halten. [...]


                                  Ich finde, dass die Liebe letzten Endes nichts anderes ist als das Dürsten nach dem Genuss eines begehrten Menschen und die von Venus verkörperte Sinneslust uns Männern nichts anderes als das Wonnegefühl beim Entleeren der Hoden. Wahl- und masslos betrieben aber wird die Liebe zum Laster. […] Die Liebe ist eine Leidenschaft, die sehr wenig Wesentlichem sehr viel Eitelkeit und leeres Wähnen beimischt.“


                                  Liebe als Antrieb für Körper und Geist

                                  Weiter schreibt Montaigne:


                                  „Es stimmt schon: Das Lieben ist ein nichtswürdiges und ungehöriges Tun, da verboten und schandbar; doch auf meine gemässigte Art betrieben, halte ich es gleichzeitig für gesund und dazu angetan, einen müden Geist und Körper munter zu machen, und wäre ich Arzt, würde ich es einem Menschen meiner Beschaffenheit bereitwillig verordnen, wie irgendein anderes Mittel, um ihm bis in seine hohen Jahre Kraft und Regsamkeit zu erhalten und den Zugriff des Alters hinauszuzögern.


                                  Solange uns der Puls noch schlägt, solange ich die Haare erst ergrauen sehe, solange ich noch aufrecht an des Alters Schwelle stehe, sollten wir uns durch heftige Gefühlsregungen, wie die Liebe sie auslöst, immer wieder hochkitzeln und anspornen lassen.“


                                  Und sei es durch die käufliche Liebe. Nicht umsonst werden Prostituierte auch als Liebesdienerinnen oder Freudenmädchen bezeichnet.


                                  Liebe als Handel auf Gegenseitigkeit

                                  Auch die Vorstellung von Liebe als gegenseitigem Austausch findet sich bei Montaigne:


                                  „Die Liebe ist ein Handel auf Gegenseitigkeit, daran ist nichts Schlechtes. Und: Es gibt nichts rein Körperliches und nichts rein Geistiges in uns. Die Liebe ist eine fröhliche und springlebendige Gefühlsregung.“


                                  Damit erscheint auch die Liebe zu einer Prostituierten nicht automatisch als etwas grundsätzlich anderes. Körperliches Begehren, emotionale Projektion, Sehnsucht und persönliche Bedürfnisse lassen sich nicht immer klar voneinander trennen.


                                  Liebe gegen das Älterwerden

                                  Montaigne beschreibt die Liebe schliesslich als eine der wenigen Leidenschaften, die ihn noch innerlich bewegen könnten:


                                  „Ich kenne ausser der Liebe keine Leidenschaft, die mich noch in Atem halten könnte. Was Habsucht und Ehrgeiz, was Streitereien und Rechtshändel bei anderen zuwege bringen, die wie ich keiner festen Tätigkeit nachgehen, brächte die Liebe bei mir auf angenehmere Weise zustande: Sie gäbe mir wieder wachen Sinn und klaren Blick, gefälliges Auftreten und Achtsamkeit auf mein Äusseres. [...] Sie lenkte mich von tausend quälenden Gedanken ab. [...] Sie erwärmte zumindest für die Dauer der Träume noch einmal dieses Blut, das die Natur zunehmend erkalten lässt.“


                                  Zur Zeit Montaignes gab es allerdings noch kein Viagra und keine vergleichbaren Hilfsmittel. Umso stärker erscheint bei ihm die Liebe selbst als Kraft, die Körper und Geist belebt.

                                  • Galeotto und Steiftier


                                    Ich habe Eure Beiträge mit Interesse verfolgt. Das mutet ja schon fast wissenschaftlich an. Aber ich muss sagen, dass die ganze Problematik praktisch umfassend von allen Seiten beleuchtet wurde. Wahrscheinlich müsste man zusätzlich noch genau definieren, was denn Liebe wirklich ist. Ich weiss, ich weiss, darüber scheiden sich die Geister. Das Thema heisst ja auch „verliebt“ in eine Prostituierte und nicht ich „liebe“ eine Prostituierte.


                                    Eine kleine Liebelei mit einer Prostituierten

                                    Verliebt sein in eine Prostituierte habe ich bis jetzt immer als eine für mich schöne, wohltuende Empfindung wahrgenommen. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass man ja weiss, in welcher Umgebung (Galeotto: Puff) man sich vergnügt. Wenn dann zu einer anmutigen – und nochmals Galeotto: ähnlich tickenden Frau – eine spezielle Verbindung entsteht, darf das für mich ruhig eine kleine Liebelei werden.


                                    Wenn aus dem Verliebtsein eine gegenseitige Liebe wird

                                    Wenn es dann wirklich, absolut wirklich zu einer grossen, gegenseitigen Liebe „ausarten“ würde, gäbe es für mich eh nur 2 Möglichkeiten: Die Beziehung sofort beenden (so schmerzhaft es auch wäre) oder aber dazu stehen, und dann müsste wohl die Auserwählte ihren Job zu Gunsten einer ernsthaften Beziehung aufgeben (natürlich nur möglich, wenn beide keine „Altlasten“ herum schleppen!). Etwas anderes käme – jedenfalls für mich – nicht in Frage.


                                    Sex ist Geschwätz, Liebe ist Sprache

                                    Ein Deutscher Schriftsteller (leider weiss ich den Namen nicht mehr) hat eine eigenwillige Definition zu Liebe und Sex geschrieben: „Sex ist Geschwätz; Liebe ist Sprache“!


                                    Gruss, Jupiter

                                    • Verliebt in eine Prostituierte: Zwischen Selbstprojektion, Betörung und Illusion

                                      Wie oft hast du, Steiftier, meiner Empfindung nach ins Schwarze getroffen.


                                      Das vermeintliche Gefühl der Liebe ist häufig eine Selbstprojektion in einen anderen Menschen. Das heisst: Man erkennt sich selbst im Gegenüber wieder, sieht sich dort gern gespiegelt und fühlt sich bei diesem Menschen aufgehoben.


                                      Wenn Nähe im Bordell echte Gefühle zu einer Prostituierten auslöst

                                      Was das Empfinden von Liebe in einem Bordell angeht, kann es durchaus geschehen, dass man eine Prostituierte besser kennenlernt, wenn genügend Zeit und Gelegenheit dafür vorhanden sind.


                                      Trifft man dabei auf eine Frau, die ähnlich denkt und empfindet, kann durchaus das Gefühl entstehen, bei ihr aufgehoben zu sein. Genau das kann die gemeinsame Zeit besonders schön machen.


                                      Schmetterlinge im Bauch oder sexuelle Betörung?

                                      Die sogenannte Liebe, was für ein grosses Wort, die man im Umgang mit einer schönen, sexy auftretenden und scheinbar sexuell willigen Prostituierten im Bordell zu empfinden glaubt, ist allerdings oft nichts anderes als eine selbsttrügerische Betörung im sich anbahnenden sexuellen Rausch.


                                      Diese Betörung ist letztlich derselbe erste, kopfverdrehende Schritt im Ritual des Sichverliebens, den man hoffentlich auch ausserhalb eines Etablissements kennt: das berühmte Gefühl der Schmetterlinge im Bauch.


                                      Erst später zeigt sich, ob sich der Schmetterling wirklich aus seiner Puppe befreit und daraus eine beflügelte Liebe entsteht oder ob alles im Gewebe der eigenen Vorstellung gefangen bleibt.


                                      Narzisstische Selbstprojektion im Paysex

                                      Was wir mit Prostituierten im Bordell erleben, ist häufig kein echtes Sichverlieben. Es ist vielmehr eine ichbezogene, narzisstische Selbstprojektion auf ein betörendes junges Wesen.


                                      In diesem Zustand der Betörung kommt es zur sexuellen Begegnung. Dabei geben wir uns mitunter sogar der Illusion hin, das Ganze habe etwas mit Liebe zu tun.


                                      Letztlich gehen wir jedoch in ein Bordell, um uns aus welchen Gründen auch immer erotisch und sexuell auszuleben. Die Schmetterlinge fliegen dabei meist nur in unserer Fantasie und Illusion.


                                      Was nach dem Ladenschluss von der Illusion bleibt

                                      Wer ein Bordell nach Ladenschluss erlebt und beobachtet, wie hektisch die Prostituierten ihr Geld verstauen, ihre Handys hervorholen und ein Taxi, ihren Freund oder andere Kontakte anrufen, erkennt schnell die andere Seite dieser Welt.


                                      Viele verlassen den Club, als wollten sie so schnell wie möglich davonkommen. In solchen Momenten wird deutlich, dass dort keine Schmetterlinge fliegen, sondern bestenfalls gefangene Raupen krabbeln.


                                      Die Illusion geniessen und dennoch sicher landen

                                      Trotzdem können die Illusion von flatternden Schmetterlingen und die vorübergehenden Schmetterlinge im Bauch guttun.


                                      Entscheidend ist, dass wir uns bewusst bleiben, am Ende unseres eigenen Höhenflugs wieder sicher landen zu müssen. Danach sollten wir die bunten Flügel, die wir uns für diesen Moment umgeschnallt haben, auch wieder ablegen können.


                                      Galeotto

                                      • Liebe auf den ersten Blick mit einer Prostituierten

                                        Um deine Frage zu beantworten: Ist es Liebe, wenn man nur stundenweise mit einer Prostituierten Sex hat?


                                        Ich weiss nicht, ob hier jemand die Liebe auf den ersten Blick kennt. Aber genau das kann auch bei einer Prostituierten und ihrem Freier passieren.


                                        In diesem Moment kann man nicht einfach sagen: „Stopp, sie ist eine Prostituierte“ oder „Stopp, er ist nur dein Freier.“ Gefühle halten sich nicht an solche Grenzen.


                                        Mit dem Sex selbst hat diese Form der Liebe nur wenig zu tun. Man fühlt sich in der Nähe des anderen plötzlich völlig anders, als hätte man die Kontrolle über sich selbst verloren.


                                        Von genau dieser Liebe spreche ich hier.


                                        Gruss
                                        Matata

                                        • Ist es Liebe oder die Erfüllung eigener Bedürfnisse?

                                          In der Regel empfinden wir Liebe für einen anderen Menschen vor allem dann, wenn dieser uns etwas gibt, das wir brauchen oder uns wünschen.


                                          Liebe hat deshalb oft auch eine egoistische Seite. Wir lieben einen Menschen nicht nur um seiner selbst willen, sondern auch, weil er bestimmte Bedürfnisse erfüllt. Dazu gehören Anerkennung, Sex, Zärtlichkeit, Verständnis, Nähe und Zuwendung.


                                          Werden diese Wünsche über längere Zeit nicht mehr erfüllt, kann sich Liebe in Enttäuschung, Gleichgültigkeit oder sogar Hass verwandeln.


                                          Eine Partnerschaft lebt vom gegenseitigen Geben

                                          Das ist grundsätzlich in Ordnung, solange wir uns dieser Dynamik bewusst sind. Eine Partnerschaft kann funktionieren, wenn beide bereit sind, sich regelmässig um den anderen zu bemühen und darauf zu achten, dass seine wichtigsten Bedürfnisse nicht zu kurz kommen.


                                          Für das Gelingen einer Beziehung ist entscheidend, dass beide Partner ähnliche Erwartungen und Vorstellungen haben. Ebenso wichtig ist die Bereitschaft, aufeinander einzugehen und dem anderen das zu geben, was er für eine erfüllende Partnerschaft braucht.


                                          Verliebt in eine Prostituierte: Kennt man wirklich die private Frau?

                                          Das Problem bei einer Prostituierten ist, dass der Freier meistens nicht weiss, wie sie ausserhalb ihrer Arbeit wirklich lebt und wie sie sich privat in einer Beziehung verhält.


                                          Ist es bereits Liebe, wenn man nur stundenweise miteinander Zeit verbringt, Sex hat und dabei Nähe und Zärtlichkeit erlebt? Oder liebt man möglicherweise vor allem das Gefühl und die Bedürfnisse, die während dieser bezahlten Treffen erfüllt werden?


                                          Die entscheidende Frage lautet deshalb: Würde diese Verbindung auch im täglichen Leben funktionieren, wenn Alltag, Verpflichtungen, Konflikte und gegenseitige Erwartungen hinzukommen?


                                          Liebe Grüsse
                                          Steiftier

                                          • Das Thema ist nicht neu. ich kann mich an eine Diskussion noch im SexyTipp erinnern, die ging so weit , dass das betreffende girl damit probleme hatte. Name nenne ich nicht, da sie noch aktiv ist.

                                            Ich kann dazu nur sagen, genieße die Zeit in der du die Flugzeuge in deinem Bauch spürst - auch wenn deine Gefühle nicht erwidert werden. Liebe ist etwas, was man (zum Glück) nicht lenken kann. Du empfindest sie oder halt nicht. Und wenn du sie wirklich liebst, nimmst du sie so an, wie sie ist. (ohne wenn und aber)

                                            Tip (der auch mal in ein Wg verliebt war)

                                            • Verliebt in eine Prostituierte: Zwischen Illusion, Vertrauen und Berechnung

                                              Sagen wir es einmal wie beim Poker: gut gelogen, gut gespielt, gut kassiert.


                                              Nach meiner Erfahrung spielen manche Prostituierte ein sehr bewusstes Spiel. Springt ein Freier darauf an, kann daraus ein Stammgast werden, der bekanntlich auch in ruhigeren Zeiten wiederkommt.


                                              Verliebt er sich in die Prostituierte und geht auf sie ein, reichen oft etwas gegenseitige Chemie und eine gute Hygiene. Das Alter wird dann schnell zur Nebensache. Eine ältere Frau kann sogar Vorteile haben, weil man ihr abends nicht unbedingt mit Kollegen in der Disco begegnet.


                                              Wenn aus dem Freier ein Stammgast wird

                                              Überspitzt gesagt hat sie zweimal einen Orgasmus: einmal, wenn er bezahlt, und einmal, wenn er wieder geht.


                                              Wenn die Chemie stimmt, der Mann auf sie eingeht und ihr nach einigen Besuchen aufmerksam zuhört, kann es allerdings auch sein, dass sie persönlich auf ihn anspringt.


                                              Solche Beziehungen sind nach meiner Beobachtung häufig sehr offen. Sex spielt dabei oft nur eine zweitrangige Rolle, denn Männer, die mit ihr schlafen möchten und dafür bezahlen, gibt es bereits genug.


                                              Was eine Prostituierte in einer privaten Beziehung suchen kann

                                              Ich kenne Frauen aus diesem Umfeld, die gleichzeitig zwei bis fünf private Freunde haben, von denen keiner vom anderen weiss.


                                              Was sie dabei sucht, sind häufig Vertrauen, Hilfe und ein Mann, der ihr zuhört.


                                              Wer eine solche Beziehung eingehen möchte, muss meiner Meinung nach von Anfang an eine starke und klare Persönlichkeit zeigen. Andernfalls besteht die Gefahr, sich emotional und finanziell zu verlieren.


                                              Oft erkennt die Frau bereits beim ersten Besuch, wie der Mann einzuordnen ist. Im ungünstigsten Fall hat er deshalb schon verloren, bevor überhaupt etwas begonnen hat.


                                              Ist ihr Problem gelöst, kann es passieren, dass der Mann finanziell ausgenommen zurückbleibt und sie wieder zu ihren bisherigen Freunden zurückkehrt.


                                              Respekt vor Prostituierten trotz kritischer Erfahrungen

                                              Ich möchte Prostituierte mit diesen Aussagen nicht pauschal abwerten. Im Gegenteil: Ich ziehe vor jeder Frau den Hut, die diese Arbeit macht.


                                              Ich hatte selbst viele gute und offene Gespräche mit Prostituierten, auch über ihre persönlichen Probleme. Es ist nicht einfach, jeden Tag intime Dienstleistungen für fremde Männer zu erbringen und dabei stets freundlich und professionell zu bleiben.


                                              Ich selbst habe drei Jahre lang in einer Wohngemeinschaft mit Prostituierten gelebt. Sie können lieb, schön und zugleich sehr berechnend sein.


                                              Deshalb mein Rat an die Männer: Denkt mit dem Kopf. Die Frauen denken häufig mehrere Schritte voraus und wissen oft schon vorher, wie ein Mann reagieren wird.


                                              Gruss
                                              Kong

                                              • Wenn sich eine Prostituierte in ihren Freier verliebt

                                                Ich muss sagen: Mit solchen Gefühlen sind wir wohl alle schon einmal in Berührung gekommen. Da schliesse ich mich selbst nicht aus.


                                                Was ich hier erzählen möchte, ist allerdings die Geschichte einer Prostituierten, die sich in einen ihrer Freier verliebt hat. Sie sagte mir, dass er ihre Gefühle kenne, sie aber nicht erwidere.


                                                Nach ihrer Aussage hat auch er sie sehr gern. Eine Beziehung könne er sich jedoch nicht vorstellen, weil sie als Prostituierte arbeitet.


                                                Diese Geschichte zeigt, dass es auch für die Frauen nicht einfach ist. Wenn sie sich mit Herz und Seele auf einen Mann einlassen, um die gemeinsame Illusion perfekt zu machen, können daraus ebenfalls echte Gefühle entstehen.


                                                Aber wie sagt man so schön: Liebe kennt keine Gesetze. Sie geht einfach dorthin, wohin sie will.


                                                Wer sich dabei ausschliesslich auf emotionalem Terrain bewegt, ist am Ende jedoch oft der Abhängige.


                                                Gruss an alle
                                                Matata

                                                • Ich glaube auch ich bin stark gefährdet, mich in eine Prostituierte zu verlieben!

                                                  Ich gehe gerne ins Globe aufgrund der hohen Anzahl an Girls. Doch was mache ich? Schaue auf den Tagesplan ob meine blonde Göttin anwesend ist und nur dann pilgere ich los. Seit meinem letzten Besuch bei ihr sind jetzt 2 Wochen rum und ich muß mit mir kämpfen nicht ins Auto zu steigen und hinzufahren. Ich werde durchhalten müssen (3 Wochen sollten schon dazwischenliegen).:D

                                                  • Verliebt in eine Prostituierte: Drei persönliche Erfahrungen

                                                    Da muss ich mich wohl anschliessen: Wer hat sich nicht schon einmal ein klein wenig in eine Prostituierte verschossen? Gerade in jungen Jahren ist man dafür vermutlich besonders empfänglich.


                                                    Dass daraus eine wirkliche Beziehung entsteht, funktioniert allerdings nur sehr selten. Das gilt meiner Erfahrung nach auch in die andere Richtung.


                                                    Ich durfte dreimal etwas Ähnliches mit einer Prostituierten erleben.


                                                    Mit 20 in eine ältere Prostituierte verliebt

                                                    Das erste Mal war ich 20 Jahre alt. Damals verschoss ich mich Hals über Kopf in eine etwa 15 Jahre ältere Prostituierte.


                                                    Eigentlich lag es auf der Hand: Ich war noch grün hinter den Ohren, während sie ein mächtiger Schuss und zudem sehr erfahren war. Welcher junge Mann hat nicht schon einmal davon geträumt, von einer älteren Frau verführt und entjungfert zu werden? Da liess der Jugendtraum grüssen. Smile.


                                                    Ich hatte das Glück, dass ich ihr irgendwie sympathisch war oder vielleicht ihre Mutterinstinkte weckte. Smile. Nach einer Weile sagte sie mir, ich solle erst kommen, wenn sie mit der Arbeit fertig sei. Bezahlen musste ich dann ebenfalls nichts mehr.


                                                    Das lief ungefähr sechs Monate so. Dann war sie plötzlich weg, ohne sich zu verabschieden. Tränchen. Seitdem bin ich natürlich fürs Leben traumatisiert. Grins.


                                                    Als eine Prostituierte von Beziehung sprach

                                                    Die zweite Prostituierte sprach irgendwann von einem Freund und einer Beziehung. Da ergriff ich die Flucht.


                                                    Ich war inzwischen älter und wusste, dass das vermutlich nicht gutgehen würde. Ausserdem hatte ich keine Gefühle für sie.


                                                    Eine russische Prostituierte und der Wunsch nach der Schweiz

                                                    Die dritte Prostituierte war eine wunderschöne Russin. Sie wollte sich privat mit mir treffen und schwärmte von mir, wie man es aus Hollywoodfilmen kennt.


                                                    Für mich war allerdings schnell klar, dass sie vermutlich vor allem einen Weg in die Schweiz suchte.


                                                    Warum solche Beziehungen oft eine Illusion bleiben

                                                    Ein Kumpel von mir hatte einmal eine ähnliche Geschichte mit einer Tabledancerin. Auch das ging am Ende völlig schief.


                                                    Deshalb bin ich ebenfalls der Überzeugung, dass solche Geschichten meistens eine Illusion bleiben.


                                                    Für die Prostituierten ist es allerdings ebenfalls nicht einfach. Was passiert, wenn eine Prostituierte ausserhalb ihres Jobs jemanden kennenlernt und sich verliebt? Wie geht sie damit um, wenn der Angebetete später herausfindet, womit sie ihr Geld verdient?

                                                    • Sehr nette Geschichte idstalker. Da hast DU wohl der Prostituierten gezeigt, dass nicht jede für diesen Job geschaffen ist und man immer schön auf Herz und Seele aufpassen muss. Eben auf beiden Seiten.

                                                      @ spartan und ich ziehe mit dir gleich, denn die Chemie muss ohnehin stimmern, um Nähe zuzulassen und um das nötige Vertrauen sich selbst und dem WG gegenüber zu haben und um natürlich schlussendlich Spass zu haben. In die Traumwelt, aus der Traumwelt - sonst könnte man auch zu Hause bleiben ;-) Das sehe ich auch so.

                                                      • Verliebt in eine Prostituierte: Die kurze Illusion von Nähe und Liebe im Paysex

                                                        wem ist das nicht schon passiert sich in eine Prostituierte zu verlieben? oder nur den kleinen kurzen moment, sich der illusion hingeben. während des sex mit einer wg ist doch meistens ein bisschen liebe dabei. vorallem wenn die chemie stimmt. das ist die voraussetzung. wenn die inszenierung stimmt, das girl wirklich auch bei der sache ist. den moment wo nur sie und ich sind. der vorteil ist ja dann aber, dass wenn man wieder geht, diese "traumwelt" verlässt, die türe schliesst, alles hinter sich lassen kann.

                                                        greez spartan

                                                        • Meine 18-monatige Affäre mit einer Prostituierten

                                                          Ich hatte eine richtige Affäre mit einer Prostituierten. 18 Monate lang besuchte ich mindestens einmal im Monat, zeitweise sogar jede Woche, „Uli aus Mannheim“. Sie war 18 Jahre alt und halb Italienerin.


                                                          Tausende Deutsche Mark habe ich für die Treffen mit Uli ausgegeben. Für mich war jeder Pfennig davon sein Geld wert.


                                                          Vom ersten Besuch zum Stammkunde

                                                          Sobald ich im Bordell anrief und auf dem Anrufbeantworter „Uli aus Mannheim“ angekündigt wurde, bekam ich einen Schweissausbruch.


                                                          Sie arbeitete am Wochenende in drei verschiedenen Häusern. Ich entdeckte sie gleich an ihrem allerersten Wochenende und gehörte zu den ersten Männern, mit denen sie gegen Bezahlung Sex hatte. Ich war ihr erster Stammkunde, aber natürlich nicht der einzige.


                                                          In einem Haus arbeitete sie allein, in einem anderen war sie Teil eines grösseren Teams. Damals kosteten 30 Minuten 150 DM. Uli konnte mir nahezu jeden Wunsch von den Augen ablesen.


                                                          Gefühle, Nähe und besondere Momente

                                                          Eines Tages sagte sie zu mir: „Du liebst mich, nicht wahr?“


                                                          Ich antwortete: „Ich liebe deinen Körper.“


                                                          Bei diesem Treffen küssten wir uns intensiv.


                                                          Sie sagte, dass sie mit mir Dinge mache, die sie mit anderen Kunden niemals tun würde. Und ich glaubte ihr das auch. Uli war fantastisch.


                                                          Das unerwartete Ende unserer Affäre

                                                          Dann sagte sie mir, dass sie nicht mehr kommen und mit der Arbeit aufhören werde. Damit war unsere gemeinsame Zeit plötzlich vorbei.


                                                          Sie gab mir noch ein bekleidetes Foto von sich, das ein Kumpel später aus meiner Wohnung mitnahm.


                                                          Seitdem habe ich nie wieder eine Prostituierte gefunden, die auch nur annähernd an Uli herankam.


                                                          Meine heutige Stammfrau im Bordell ist etwas völlig anderes

                                                          Heute ist meine Stammfrau in einem Bordell eine hemmungslose Brasilianerin, die ich wirklich nur hart reiten möchte. Sie ist eine geile Frau und jeden Cent wert. Was sie von mir denkt, ist mir allerdings völlig egal.

                                                          • Die Illusion akzeptieren: Wenn Gefühle für eine Prostituierte zu viel Energie kosten

                                                            Hi Tantriclove, ich kann mich dem Vorredner nur wärmstens anschließen. Da muss man klar sehen, dass es dann doch "nur" eine Illusion ist, die uns die Prostituierten verkaufen. Auch wenn du vielleicht einige Zeit brauchst, um das zu akzeptieren, denn ansonsten braucht das einfach nur Energie, die schlicht und einfach verpufft.

                                                            Klar macht es dich, wie du schreibst "fassungslos", was dir ebenfalls zeigt, wie nahezu perfekt die Illusion "deines" Girls war/ist. Es macht eben auch nur so richtig Spaß, wenn man Nähe und Herz bei der "Sache" erlebt, aber Ende bleibt es ein Produkt, was man käuflich erworben hat.

                                                            Ich kann dem nachempfinden und habe mir mal einige Wochen den Kopf ähnlich zerstreut und ich kann sagen: "Pretty Woman" gibt es dann meist doch nur im Film.

                                                            Kopf hoch! ;-)

                                                            • Verliebt in eine Prostituierte: Gefühle zulassen, aber rechtzeitig die Reissleine ziehen

                                                              Ein bisschen verliebt sein in eine Prostituierte ist doch sicher den meisten von uns passiert. Da schließe ich mich nicht aus. Das ist ja auch ok, solange man so realistisch bleibt dass es höchster Wahrscheinlichkeit nur einseitig ist. Sobald es aber schmerzt "sein Girl" mit einem anderen Gast zu sehen sollte man doch die Reißleine ziehen, in die Realität / Business zurückkehren oder wie auch schon geraten diesen Club zu meiden.

                                                              • Verliebt in eine Prostituierte: Wenn Abstand die einzige Lösung ist


                                                                Wenn du dich wirklich in eine Prostituierte verliebt hast und sie von deinen Gefühlen nichts wissen will, gibt es nur eine Konsequenz: Geh nicht mehr hin.


                                                                Was glaubst du, was die Prostituierten in einem solchen Club tun? Sie arbeiten. Ihre Arbeit besteht auch darin, Nähe, Begehren und Illusionen zu verkaufen.


                                                                Die Illusion geniessen, ohne sich darin zu verlieren

                                                                Wenn eine Frau ihre Rolle so überzeugend spielt, dass man sich in sie verlieben könnte, finde ich das grundsätzlich grossartig. Trotzdem darf man nicht vergessen, in welchem Rahmen diese Nähe entsteht.


                                                                Man muss sich bewusst bleiben, dass Prostituierte ihre privaten Partner vermutlich nur selten unter ihren Clubgästen suchen. Viele möchten keinen Mann an ihrer Seite haben, bei dem sie befürchten müssen, dass er weiterhin regelmässig solche Clubs besucht.


                                                                Ein privater Abend mit einer Prostituierten

                                                                Ich hatte selbst einmal eine sehr schöne Episode mit einer Prostituierten. Heute kann ich davon erzählen, weil sie nicht mehr aktiv ist. Ihren Namen werde ich selbstverständlich nicht nennen.


                                                                Während ihrer aktiven Zeit trafen wir uns ausserhalb des Clubs zu einem Konzertbesuch. Eigentlich hätte sie das wohl nicht tun dürfen, denn Clubbetreiber fürchten bei privaten Treffen um ihre Umsätze.


                                                                Wir verbrachten einen wunderschönen Abend mit Nachtessen, Konzert und anschliessendem Schlummertrunk.


                                                                Irgendwann konnte ich es mir nicht verkneifen und sagte zu ihr: „Ich glaube, du kannst jetzt einen Zimmerschlüssel holen.“


                                                                Sie schaute mich leicht überrascht an und antwortete: „Du weisst, ich habe heute meinen freien Tag.“


                                                                Zum Abschied gab es später Küsschen links, rechts, links und ein freundliches Auf Wiedersehen.


                                                                Ausserhalb des Clubs gelten andere Spielregeln

                                                                Was will ich damit sagen? Sobald eine Prostituierte den Club verlässt und wieder zur Privatperson wird, lässt sie ihren Job hinter sich und verhält sich wie jede andere Frau auch.


                                                                Geniesse deine Angebetete im Club, sofern du mit deinen Gefühlen umgehen kannst. Wenn du das nicht schaffst, solltest du sie nicht mehr besuchen.


                                                                Verliebe dich nicht in die Illusion.


                                                                Jupiter

                                                                • Was passiert, wenn sich ein Freier in eine Prostituierte verliebt? Seit dem Jahr 2008 tauschen sich Mitglieder im 6profi Forum in diesem Thema über Gefühle, Hoffnungen, Enttäuschungen und persönliche Erfahrungen im Umfeld von Prostitution und Paysex aus.


                                                                  Die inzwischen mehreren Hundert Beiträge zeigen, wie unterschiedlich solche Situationen verlaufen können. Während manche Männer eine besondere Nähe erleben, geraten andere in eine Verliebtheitsfalle, verlieren den Blick für den beruflichen Rahmen oder hoffen auf eine Beziehung ausserhalb der bezahlten Treffen.


                                                                  Verliebt in eine Prostituierte: Einordnung und Ziel dieses Themas

                                                                  Dieser Thread behandelt ein sensibles, aber keineswegs seltenes Thema: Ein Freier verliebt sich in eine Prostituierte und weiss nicht, wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll.


                                                                  Der nachfolgende Ursprungsbeitrag ist eine persönliche und emotionale Erzählung. Er bleibt bewusst als Ausgangspunkt dieses langjährigen Themas erhalten und eröffnet die grundsätzliche Auseinandersetzung mit Nähe, Projektion, Erwartungen und emotionaler Grenzverwischung im Kontext von Sexarbeit.


                                                                  Der Text erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Er schildert eine individuelle Erfahrung, wie sie vielen Freiern offen oder unausgesprochen bereits begegnet ist.


                                                                  Warum sich Freier in Prostituierte verlieben können

                                                                  Bei regelmässigen Treffen können Aufmerksamkeit, körperliche Nähe, Gespräche, Zärtlichkeit und das Gefühl persönlicher Vertrautheit starke Emotionen auslösen. Gerade wenn im privaten Leben Anerkennung, Intimität oder Zuneigung fehlen, kann eine Begegnung mit einer Sexarbeiterin eine besondere Bedeutung bekommen.


                                                                  Die eigenen Gefühle können dabei vollkommen real sein. Schwieriger ist die Frage, wie die Nähe auf der anderen Seite einzuordnen ist. Die Begegnung findet zunächst in einem beruflichen und bezahlten Rahmen statt. Freundlichkeit, Zärtlichkeit und emotionale Aufmerksamkeit können Teil der Dienstleistung sein, ohne deshalb automatisch unehrlich zu sein.


                                                                  Genau in diesem Spannungsfeld zwischen echter Empfindung, Hoffnung und professionellem Rahmen kann die Verliebtheitsfalle entstehen.


                                                                  Gefühle, Hoffnung und Realität im Paysex

                                                                  In diesem Thema geht es nicht um eine pauschale Romantisierung oder Abwertung von Beziehungen zwischen Freiern und Prostituierten. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen und eine ehrliche Einordnung der emotionalen Dynamik.


                                                                  Reale Gefühle im Paysex
                                                                  Wie entstehen Verliebtheit, Sehnsucht und emotionale Bindung bei wiederholten Treffen?


                                                                  Berufliche Nähe und persönliche Zuneigung
                                                                  Woran lässt sich erkennen, ob eine Verbindung über den bezahlten Rahmen hinausgeht?


                                                                  Hoffnung und Selbsttäuschung
                                                                  Wann werden einzelne Gesten, Nachrichten oder besondere Momente stärker interpretiert, als sie möglicherweise gemeint sind?


                                                                  Grenzen und emotionale Abhängigkeit
                                                                  Wie lässt sich verhindern, dass Gefühle, Erwartungen und finanzielle Ausgaben ausser Kontrolle geraten?


                                                                  Beziehungen ausserhalb der Sexarbeit
                                                                  Unter welchen Voraussetzungen kann aus einer professionellen Begegnung tatsächlich eine private Beziehung entstehen?


                                                                  Gefühle können real sein, auch wenn die Begegnung ursprünglich in einem bezahlten Rahmen entstanden ist. Diese Diskrepanz steht im Zentrum der Diskussion.


                                                                  Persönliche Erfahrungen und respektvolle Diskussion

                                                                  Erwünscht sind persönliche Erfahrungsberichte, ehrliche Gedanken und unterschiedliche Sichtweisen. Beiträge sollten respektvoll, reflektiert und sachlich bleiben.


                                                                  Es geht weder um moralische Abwertungen von Sexarbeiterinnen noch um persönliche Angriffe auf Männer, die sich verliebt haben. Ebenso wenig sollen falsche Hoffnungen bestätigt oder schwierige Situationen romantisch verklärt werden.


                                                                  Der Ursprungsbeitrag ist bewusst literarisch und emotional gehalten. Die anschliessende Diskussion darf und soll darüber hinausgehen und das Thema kritisch, nüchtern und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.


                                                                  Ursprungsbeitrag: Verliebt in eine Prostituierte


                                                                  Verliebt in eine Prostituierte: Eine wahre Geschichte


                                                                  Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug, als ich das elegante, in sanftes rotes Licht getauchte Etablissement betrat. Die Luft war schwer von Parfüm und Versprechen, und meine Augen suchten unruhig nach ihr. Es war das erste Mal, dass ich mich in solch ein Ambiente wagte, doch meine Gedanken waren fest bei der Frau, die mich hierher geführt hatte.


                                                                  Ihr Name war Isabelle, eine Erscheinung aus einer anderen Welt, die ich in einer schicksalhaften Nacht getroffen hatte. Unsere Blicke hatten sich in einem überfüllten Café gekreuzt, und in diesem Moment schien die Zeit stillzustehen. Ihre Augen waren tief und geheimnisvoll, ihr Lächeln verführerisch. Wir hatten uns unterhalten, und ich hatte mich in ihrer Gegenwart sofort wohlgefühlt. Es war, als ob wir uns schon lange kennen würden.


                                                                  Als ich erfuhr, dass sie als Prostituierte arbeitete

                                                                  Einige Tage später hatte ich erfahren, dass sie als Prostituierte arbeitete. Diese Enthüllung traf mich wie ein Schlag, aber meine Gefühle für sie änderten sich nicht. Ganz im Gegenteil, sie wurden intensiver, denn ich sah in ihr mehr als nur ihren Beruf. Ich sah die Frau dahinter, die mit Anmut und Stärke durch das Leben ging. Ich war verliebt in Isabelle, und dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los.


                                                                  An diesem Abend hatte ich mich entschlossen, sie zu besuchen. Ich wollte mehr Zeit mit ihr verbringen, sie besser kennenlernen. Als ich in das Zimmer geführt wurde, war Isabelle bereits da, in einem eleganten Kleid, das ihre Figur perfekt umschmeichelte. Sie begrüßte mich mit einem sanften Lächeln, und ich spürte, wie die Nervosität von mir abfiel.


                                                                  „Du bist gekommen“, sagte sie leise, während sie auf mich zukam.

                                                                  „Ich konnte nicht anders“, antwortete ich, meine Stimme rau vor Verlangen und Emotion.


                                                                  Wir setzten uns auf das weiche Sofa, und Isabelle schenkte uns ein Glas Wein ein. Wir sprachen über Belanglosigkeiten, aber die Spannung zwischen uns war greifbar. Ihre Nähe, ihr Duft, ihre Stimme – alles an ihr zog mich magisch an. Als ihre Hand leicht meinen Arm berührte, durchzuckte mich ein elektrisierendes Gefühl.


                                                                  „Warum bist du wirklich hier, Max?“ Ihre Frage war direkt, ihre Augen durchdringend. Ich atmete tief ein. „Ich bin hier, weil ich dich kennenlernen will, Isabelle. Ich will nicht nur den Augenblick mit dir genießen, sondern die Frau dahinter entdecken.“


                                                                  Sie sah mich lange an, und dann lehnte sie sich zurück, ihre Augen voller unausgesprochener Worte. „Du weißt, dass es nicht einfach ist. Mein Leben, mein Beruf – das ist nicht die Art von Beziehung, die man sich wünscht.“


                                                                  „Ich weiß“, sagte ich leise. „Aber ich bin bereit, das Risiko einzugehen. Weil ich glaube, dass es das wert ist. Weil du es wert bist.“


                                                                  Langsam kam sie näher, und unsere Lippen trafen sich in einem sanften, aber intensiven Kuss. Es war ein Kuss, der von Sehnsucht und Verlangen sprach, aber auch von einer tieferen Verbindung. In diesem Moment verschwanden alle Zweifel. Wir waren nur noch zwei Menschen, die sich inmitten einer chaotischen Welt gefunden hatten.


                                                                  Die Nacht verging in einem Wirbel aus Leidenschaft und Zärtlichkeit. Unsere Körper verschmolzen, unsere Seelen fanden Trost ineinander. Jeder Kuss, jede Berührung, jedes Flüstern verstärkte das Band zwischen uns.


                                                                  Ich war verliebt in eine Prostituierte

                                                                  Am Morgen lag ich neben ihr, ihre schlanke Figur an meine geschmiegt, und ich wusste, dass dies der Anfang von etwas Besonderem war. Egal, welche Herausforderungen uns erwarteten, ich war bereit, an ihrer Seite zu bleiben. Denn in Isabelle hatte ich nicht nur eine Geliebte gefunden, sondern die Frau, die mein Herz erobert hatte. Ich war verliebt in eine Prostituierte, und das war meine Wahrheit, die ich mit Stolz und Hingabe annahm.


                                                                  Redaktionell aktualisiert am 23. Juni 2026. Der persönliche Ursprungsbeitrag bleibt in seiner inhaltlichen Aussage erhalten.